Verwirrt?
Ein Kunde bezieht seit 2004 Leistungen von uns. Durchaus also ein ordentlicher Zeitraum. Nun kam es jedoch zu einer Rücklastschrift, in dessen Folge sich der Kunde bei uns beschwert hat: er würde uns nicht kennen, habe nie einen etwas von uns gehört, die Lastschrift sei eine Unverschämtheit, usw. Nach Vorlage des Originalvertrages mit seiner Unterschrift haben wir dann nie wieder etwas von ihm gehört (und auch leider keine Zahlung erhalten, aber das ist ein anderes Thema). Soweit, so (fast schon) gewöhnlich.
Nun will es aber der Zufall, dass unser Kunde auch Endkunde bei einem unserer Reseller ist. Diesem Reseller hat der Kunde jetzt einfach unsere letzte Zahlungserinnerung zugesendet. Verbunden mit der Behauptung, er habe noch nie in Kontakt mit uns gestanden. Was angesichts des langjährigen Vertrages und der o.g. Kommunikation natürlich einfach nicht stimmt. Unser Reseller war – da er ja die Vorgeschichte nicht kennen konnte – natürlich erst einmal verunsichert: Haben wir evtl. einfach eine E-Mail an seinen Endkunden gesendet? Ist etwas schief gelaufen?
Zum Glück konnten wir schnell für Entwarnung sorgen und den Sachverhalt (sehr behutsam, Thema Datenschutz) aufklären. Und fragen uns seit dem: Was, bitte, geht in manchen Menschen vor? Immerhin ist bei mehreren Parteien jetzt zusätzlicher Aufwand für die Überprüfung eines eventuellen Fehlers entstanden, ohne dass unser Kunde davon irgend einen Vorteil gehabt hätte. Wozu das ganze Theater also? Aber egal: Manche Dinge muss man wohl einfach nicht verstehen.




