Man merkt, dass die Kosten für SMS-Anbieter zur Einlieferung in die Netze steigen: Zum 1.10. erhöht unser Dienstleister den Preis um satte 22,5%. Dennoch werden wir das (vorerst) schlucken. Nicht, weil wir so viel Luft haben. Sondern weil wir in für viele Kunden schweren wirtschaftlichen Zeiten keine Preiserhöhungsdiskussion wegen ein paar SMS vom Zaun brechen wollen. Dankesehr. Bittesehr.
Post von einem großen Versandhaus: Es teilt uns mit, einige eigene, bei uns gehostete Domainnamen an eine andere Gesellschaft (gleicher Namensbestandteil, anderes Land) verpfändet zu haben. Erster Gedanke: Aha, schön, und jetzt? Immerhin ist das eine reine zivilrechtliche Angelegenheit zwischen zwei Parteien, die uns überhaupt nicht betrifft und auch keine Wirkung auf den geschlossenen Vertrag hat. Zweiter Gedanke: Und warum sollen wir da auch noch Erhalt der Verpfändungsanzeige formell auf einem Vordruck quittieren? Komische Sache. So wird das nichts werden und das teilen wir dem Unternehmen auch freundlich mit. Die Onlinekündigung haben wir vorsorglich dennoch deaktiviert und eine Anmerkung hinterlegt.
Kleines Detail am Rande: Auf den vorgelegten Unterlagen fehlen die (ausdrücklich vorgesehenen) Unterschriften des Pfändungsnehmers. Aber darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an.
So langsam beginnt ja die Schweinegrippe wieder aus dem Bewustsein zu verschwinden. Und schon wird man daran erinnert, dass sie eben doch näher ist, als man denkt. Aktueller Fall: In der Jahrgangsstufe des Kindes eines Mitarbeiters ist ein Schweinegrippefall aufgetreten. Eventuell sogar in der gleichen Klasse, Genaueres ist noch nicht bekannt. Klar: Urlaubszeit ist Reisezeit und die Sommerferien in Bayern sind ja gerade erst rum.
Jetzt heißt es einerseits Ruhe bewahren – solche “indirekten” Kontakte gibt es sicherlich und ohne das man es bemerkt auch in anderen Konstellationen. Und es ist nicht gesagt, dass überhaupt eine Ausbreitung erfolgt ist. Aber andererseits wird der Mitarbeiter nun besonders gut auf häufiges Händewaschen und eine regelmäßäige Desinfektion achten. Sollten sich Krankheitszeichen bei ihm oder seiner Familie zeigen, werden wir auch intern weitere Regelungen ergreifen. Hoffen wir, dass es nicht dazu kommt. Das könnten wir – neben allen gesundheitlichen Aspekten – derzeit nämlich gar nicht gebrauchen.
So oder so natürlich “gute Besserung” für den Erkrankten und toi, toi, toi dass die Grippe schnell überstanden ist.




