Es wäre schön, wenn jeder Kunde seine in Anspruch genommenen Leistungen auch mehr oder weniger reibungslos bezahlen würde. Aber natürlich ist das (aus verschiedenen Gründen) Wunschdenken und macht daher auch ein abgestuftes Mahnwesen erforderlich. An dessen Ende steht die Kündigung von Kunden mit seit mehreren Wochen bestehenden, unbestrittenen Verbindlichkeiten. Nächste Woche ist es mal wieder so weit und unser Kundenstamm wird um einige hundert Kunden schlanker werden. Es ist immer wieder schade, wenn dieser Schritt erforderlich ist. Immerhin stehen häufig (in der Summe für uns dennoch erhebliche) Kleinst- und Kleinbeträge hinter jedem Einzelfall, für den sich sicherlich mit ein wenig gutem Willen auf Schuldnerseite eine Lösung hätte finden lassen. Zumal wir für Stundungen usw. immer ein offenes Ohr haben und durch Anwaltskosten, Zinsen, etc. aus Kleinforderungen schnell höhere Beträge werden.
Aber was soll’s, wir können es nicht ändern. Immerhin freut sich wenigstens die Post. Hoffentlich.
PS: Grundsätzlich nehmen wir die außerordentlichen Kündigungen immer mit intern großzügigen Fristen vor, da manche Kunden tatsächlich auf das Schreiben reagieren und sogar eine Zahlung anbieten (und ab und zu auch leisten). Es wäre dann natürlich unerfreulich, wenn bei dieser doch noch positiven Entwicklung Inhalte bereits gelöscht und Domains z.B. an Vergabestellen übergeben worden wären.
PPS: Natürlich geben wir Inhalte auf Wunsch auch bei fristlosen Kündigungen heraus (sprich ermöglichen einen Zugriff auf hinterlegte Daten trotz Sperrung) und stehen auch bei einem Providerwechsel nicht im Weg. Nur die Zusendung umfangreicher Daten per Post erfolgt dann vorsorglich nur per Nachname, um die Forderung nicht noch um einen weiteren (dann aus Dummheit selbst zu verantwortenden) Posten “Datensicherung per Post” anwachsen zu lassen.




