Teurer Spass
Manchmal kann Hosting ganz schön teuer sein…
Fall 1: Für die in unseren Tarifen enthaltenen Mailinglisten gelten relativ eng gesetzte, gesonderte Traffic-Inklusivvolumen. Immerhin ist eine E-Mail in der Regel nur wenige kB groß und das Limit soll primär – zusammen mit anderen Maßnahmen - den unerwünschten Massenversand über unsere Server eindämmen. Denn für Spamer ist es einfach unwirtschaftlich, die oft enorm hohen Mailvoluminia über uns abzuwickeln und teuer bezahlen zu müssen.
Manchmal erwischt es aber auch einen “normalen” Kunden:
Natürlich haben wir nicht auf die Rechnung bestanden, zumal das ein einmaliger “Ausrutscher” im Vergleich zum sonstigen Volumen gewesen ist.
Fall 2: Ein Kunde hat ein Video zum Download hinterlegt. So weit, so gut. Leider fand das sehr viele Interessenten. Und hat sehr viel Traffic erzeugt. So viel, dass selbst die enthaltenen 100 GB Freivolumen nicht mehr gereicht haben. Die Folge war eine hohe Rechnung Anfang Oktober:
Kein Wunder, dass der Kunde sich darüber nicht gefreut hat. Wobei es schon etwas schade war, dass er von vorne herein einen Fehler bei uns vermutet hat. Denn der war (eindeutig) auszuschließen. Sei’s drum: Gerne haben wir auch auf diese – an sich vertraglich vereinbarte – Rechnung gegen einen symbolischen Betrag von 25,00 € verzichtet. Der zuständige Mitarbeiter ruft den Kunden auch noch persönlich an, um ihm die frohe Nachricht zu überbringen.
Merke: Umsatz ist gut. Aber nicht um jeden Preis.
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Veröffentlicht in Interna · Schlagworte: .de, DENIC, Domains, kurios, neue Domains, offene Posten, rechnung







[...] wir geben es zu. Ertappt. Erwischt. Nichts mehr zu leugnen: Wir sind geizig. Außerdem kosten uns manche Fälle richtig viel Umsatz. Kein Wunder also, dass wir bei unseren unsere Rechnungen sparen müssen und diese nur als [...]
34,5 TB (wenn ich das richtig ablese aus der Rg.) Volumen für Mails! Wow, da waren ja einige Ethernetkabel ziemlich warm. Interessant aber auch zu sehen wieviel Traffic einzelne Kunden verbrauchen können. Wieviel Traffic bei df im Monat wohl insgesamt anfällt? Ich mag es mir gar nicht vorstellen …
Wäre es nicht nervenschonender für alle Beteiligen, wenn das System auffällig hohe Rechnungen erstmal nicht an den Kunden ausliefert sondern einem df-Mitarbeiter zur Prüfung vorlegt? Der könnte dann in solchen Fällen entweder den Kunden direkt kontaktieren oder zur Rechnung noch eine Anmerkung hinzufügen.
Es gibt bereits eine interne Sicherheitsfunktion, welche ab gewissen Schwellenwerten die Buchhaltung informiert. Dies hat mehrere Gründe und soll natürlich – unter anderem – einen Schutz für unsere Kunden darstellen (damit nicht mal eine Lastschrift über 10.000 € bei einem Kunden durchgeführt wird, der sonst 10 € umsetzt). Die bisherigen Schwellen liegen aber alle in Bereichen, die regulär durchaus vorkommen und sind daher nicht gut mit dem Ansatz “Rechnung erst mal nicht geneieren” zu verknüpfen. Es wäre aber sicherlich denkbar, eine weitere Schwelle einzubauen, bei deren Überschreitung die Rechnung dann gar nicht erst ausgestellt wird.