Das schicke iPhone Logo gibt es jetzt auch für den Blog.
Und hier ist sie wieder: die aktuelle Browserstatistik und Betriebssystemstatistik für die letzten Monate bis einschließlich Ende Dezember 2009:
Viel passiert ist seit November naturgemäß nicht. Auch die Zunahme des Marktanteils von Windows 7 ist kaum überraschend.
Jeden Freitag gibt es bei uns süße Leckereien. Dieses Mal waren auch einige Krapfen dabei, deren ausergewöhnliche und schöne Verzierung durchaus eine Würdigung verdient. Das Auge isst eben doch mit. (Dabei wollte ich heute aussetzen, aber bei der hübschen Dekoration konnte ich dann doch nicht wiederstehen. Gemein!
)
Immer wieder kommt es vor, dass z.B. von Kunden installierte Skripte aufgrund von Sicherheitslücken gehackt und dann illegale Daten auf dem Account hinterlegt werden. Eine andere Methode, um Zugriff auf fremden Webspace zu erhalten, ist das ausspähen von Zugangsdaten mittels Trojaner. Davon scheint aktuell ein Kunde betroffen zu sein, auf dessen Speicherplatz bisher unbekannte Täter strafbare Inhalte hinterlegt haben. Darüber wurden wir durch den ECO Verband informiert, der auch bereits die Ermittlungsbehörden informiert hat. Da laut unserer Technik der Missbrauch des Kundenaccounts sehr eindeutig ist, konnten wir unseren Kunden nach Sperrung der Seiten auch direkt informieren. Zudem wollten wir ihn hinsichtlich der Bereinigung seines Rechners und der Vermeidung eines erneuten Datendiesbstahls beraten und ihn soweit möglich aktiv unterstützen.
Dabei hat sich gezeigt, dass die vom Kunden angegebenen Daten zumindest teilweise falsch sind bzw. nicht existieren. Das ist natürlich in dieser Situation besonders unschön. Denn eine Entsperrung des Kundenaccounts ist erst dann möglich, wenn die zu Grunde liegende Gefahr gebannt ist. Ansonsten liegen in Kürze wieder irgendwelche illegalen Daten auf dem Server, weil auch die geänderten Zugangsdaten erneut abgefangen und missbraucht worden sind.
In Folge von Serverüberlastungen und voll laufendem Speicherplatz ist unserem Servermanagement-Team ein Kunde aufgefallen, der 33 GB Musikstücke auf seinem Hostingaccount gespeichert hat. Darunter Titel von 2raumwohnung, Helge Schneider, Colplay, uvm. Da unsere AGB die Hinterlegung von fremden, urheberrechtlich geschützten Daten ohne Zustimmung des jeweiligen Rechteinhabers ausschließt (ansonsten hätten wir nur noch Ärger und Klagen mit den damit für uns und alle Kunden verbundenen Kosten am Hals), haben wir den Kunden nun freundlich kontaktiert und um unverzügliche Entfernung gebeten. Oder um Vorlage der Zustimmung der Rechteinhaber. Was ja immerhin theoretisch möglich wäre.
Übrigens: Wir suchen natürlich nicht aktiv nach irgendwelchen Inhalten. Da wir für den Serverbetrieb und die Systemsicherheit verantwortlich sind, müssen wir bei Auffälligkeiten jedoch aus technischer Sicht z.B. Überprüfungen vornehmen oder Kundenpräsenzen zwischen Servern umziehen. Wenn bei solchen manuellen Vorgängen Kenntnis von illegalen oder problematischen, z.B. offensichtlich gegen das Urheberrecht verstoßenden Inhalten erlangt wird, dürfen wir nicht einfach die Augen zu machen und so tun, als hätten wir nichts gesehen. Anderenfalls wären wir selbst in der Haftung bzw. würden uns u.U. sogar strafbar machen. Auch wäre es langfristig für alle Kunden teuer, wenn unsere Dienste spürbar oder in größerem Umfang für rechtswidrige Dinge genutzt werden würden. Denn die damit verbundenen Mehrkosten würden letztendlich auf unsere Tarifpreise durchschlagen. Mal ganz abgesehen davon, dass eine aktive oder passive Unterstützung/Hinnahme von Rechtsverstößen auch die Stablität des Unternehmens als Ganzes gefährden könnte.
Ob man in manchen Rechtsbereichen, z.B. beim Thema Urheberrecht, die aktuelle juristische Situation gutheißt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben und ist ein politisch-gesellschaftliches Thema, das zu Recht innerhalb und außerhalb des Netzes kontrovers diskutiert wird. Für uns als Unternehmen kann aber nur die Einhaltung der derzeit geltenden Rechtslage in Betracht kommen – man kann und darf sich eben gerade nicht aussuchen, welche rechtlichen Gegebenheiten einem gefallen und über welche man großzügig hinweg sieht, weil sie nicht dem Zeitgeist entsprechen oder unbequem sind. (Das man dennoch als Betroffener etwas tun kann, zeigen z.B. die Klagen gegen die Vorratsdatenspeicherung, welche von vielen tausend Bürgern und mehreren Unternehmen, zu denen auch domainfactory zählt, eingereicht worden sind. Aber das ist ein anderes Thema.)








