Postsendung mit kleinem Umweg
Ein Kunde hat sein Telefonpasswort vergessen und sich daher postalisch gemeldet. Unter Beifügung einer Ausweiskopie bittet er um Neufestlegung des Passwortes und Bestätigung. Soweit, so üblich.
Dass er das Ganze aber nicht an uns sondern an die Sparkasse Allgäu als unsere Hausbank gesendet hat, fällt dann doch etwas aus dem Rahmen. Am Ende spielt das aber auch keine Rolle: Die Sparkasse hat uns die Unterlagen weitergeleitet und wir bearbeiten den Auftrag nun wie gewohnt.
Trackbacklink · RSS-Feed der Artikelkommentare: RSS 2.0
Veröffentlicht in Interna · Schlagworte: kunde, Kunden, Rechtliches





Vielleicht hatte er auch seine PIN vergessen und die Briefe verwechselt
.
Ich hatte auch mal mein Telefonpasswort vergessen da ich das ja so gut wie gar nicht brauche, aber im Kundenmenü kann man das doch neu einstellen. Das mit dem Brief finde ich etwas umständlich und kann…wie hier dargestellt….auch ins Auge gehen.
Da waren sicher auch die Mitarbeiter bei der Sparkasse verdutzt. Sowas kommt ja nicht alle Tage vor
.
Insbesondere können sich nun, wenn das Schreiben geöffnet wurde, auch die Sparkassen-Mitarbeiter mit dem neuen Passwort bei dF melden und Informationen über den Account abfragen. Ach nein, sorry, Banker sind ja alle total vertrauenswürdig und über jeden Zweifel erhaben!
Gruß,
Jan
Guter Einwand! Bei Betrieben mit hohen Postaufkommen werden die Poststücke von Maschinen geöffnet und von Mitarbeitern dann sortiert. Da ich selbst schon das Vergnügen hatte weiß ich daß die Mitarbeiter keine Zeit haben draufzuschauen an WEN der Brief ging, sondern erstmal der Inhalt herausgenommen und abgelegt wird. Erst dann bemerkt man die Fehlleitung. Dieser läuft dann noch durch mehrere Hände bevor er wieder als Irrläufer zurückgeht. Ist ein unzuverlässiger Mitarbeiter dabei dann passiert schon mal schlimmeres.
)
Noch schlimmer ist es wenn die Adresse auf dem Brief stimmt, denn dann versucht man erstmal es innerhalb des Betriebes zuzuordnen. Wieviel Leute dann den Brief lesen ist wohl klar. Wenn wirklich ein Passwort im Brief stand ist es nun wertlos.
Es gibt übrigens täglich Irrläufer (von der Post falsch sortierte Sendungen bei Großkunden). Ein sehr geringer Prozentsatz. Bei zig-tausende vielleicht so zwei, drei Stück. Da landeten schonmal Heirats- und Sterbeurkunden, Steuererklärungen und private Fotos bei mir…aber ich guckte da weg