von Sara Veröffentlicht in Interna

Immer wieder trifft man bei Kunden auf Unverständnis, wenn der Account nach mehreren Mahnungen gesperrt wird, obwohl doch “nur” ein Kleinbetrag von wenigen Euro offen ist. Der Tenor ist dabei in der Regel dann so: ‘Ich/Wir habe(n) nur ein paar Euro offen und trotzdem werden wir gesperrt – das ist unverhältnismäßig und kundenunfreundlich.’

Dabei sind eben genau diese vielen und in der Summe dann doch wieder hohen Kleinforderungen eine regelrechte Pest. Stehen doch die Kosten für Mahnungen, Bearbeitung, Inkasso, Mahnbescheid, usw. gerade bei solchen Minibeträgen in überhaupt keinem vernünftigen Verhältnis mehr zur ursprünglichen Hauptforderung. Zwar machen wir das trotzdem, schon alleine um uns vor einem weiteren Anstieg solcher offenen Posten zu schützen (“die machen unter x € doch eh nix”). Schön ist das aber nicht und tut einem in der Seele weh.

Wenn wir also auch bei Kleinst- und Kleinbeträgen ebenso verfahren wie bei höheren Forderungen gegen Kunden, hat dies nichts mit Kleinkariertheit zu tun oder damit, dass wir Kunden wegen “ein paar Euro” vor den Kopf stoßen können. Wenn wir aber bei Beträgen unter fünf, zehn oder 15 € einfach auf Bestell- und Accountsperrungen sowie bei weiter anhaltendem Zahlungsverzug auf anwaltliche Inkassomaßnahmen verzichten würden, gingen uns erhebliche Einnahmen verloren. Da wir die durchschnittlichen Forderungsverluste im Rahmen von Kalkulationen berücksichtigen, würden alle zahlenden Kunden am Ende die Zeche dafür bezahlen. Oder wir, weil sich höhere Preise nicht durchsetzen lassen würden.

Wir erläutern daher bei Beschwerden den Hintergrund und bitten dafür um Verständnis, wenn auch bei einem Zahlungsverzug von “nur” ein, zwei, drei… Euro am Ende und nach mehreren Mahnungen die – natürlich angekündigte -Accountsperrung steht Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass bei Rückmeldung auf die Zahlungserinnerungen in der Regel unkompliziert individuelle Zahlungsziele vereinbart werden können. Und bei großen Firmenkunden, die aufgrund der innerbetrieblichen Strukturen etwas längere Wege bis zur Freigabe einer Zahlung haben, steht obendrein ein besonderer Status zur Verfügung, der eine Sperrung unterbindet. Damit am Ende nicht alle Konzerndomains wegen drei Euro fünfzig offline sind.

Eigentlich ist diese Problematik ja eine Folge unserer günstigen Preise und der konsequenten Abrechnung von fast allen Tarifen auf monatlicher Basis. Ein Problem, dass sich doch eigentlich ganz einfach lösen lässt… €€€ ;-) :-D

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von Sara Veröffentlicht in Interna

Im Rahmen der Besprechungen mit unseren Wirtschaftsprüfern haben wir uns dazu entschieden, dieses Jahr unsere Buchhaltungssoftware zu wechseln. Über diesen Schritt hatten wir bereits mehrfach nachgedacht, nachdem sich immer wieder Dinge ergeben haben, die wir im Rahmen der aktuell genutzten Softwarelösung nicht vollständig zu unserer Zufriedenheit umsetzen konnten. Aufgrund des mit einem solchen Wechsel verbundenen Aufwands haben wir das bisher jedoch immer wieder aufgeschoben, zumal die Vorstellung von SAP vor einigen Jahren bei uns im Hause durch einen SAP-Dienstleister sehr entäuschend verlaufen ist und wir die Nutzung der DATEV-Software aufgrund von erforderlichen Nummernkreisänderungen vermeiden wollten (unsere Debitorennummern liegen im Bereich der DATEV-Sachkontennummern).

Ein weiteres “Problem” Eine weitere Herausforderung ist die große Menge an Buchungen, die sehr zügig und stabil verarbeitet werden muss. Die Standardlösungen der Softwareanwendungen stoßen dabei schnell an ihre Grenzen, weshalb hier die jeweiligen Dienstleister der Softwarehersteller gefordert sind.

Durch die Wirtschaftsprüfer haben wir nun jedoch neue Ansätze und Ideen erhalten, zumal auch gute Kontakte bestehen die uns weiterhelfen können. Gerade bei SAP steht und fällt wohl auch viel mit dem geeigneten Partnerunternehmen. Evtl. hatten wir damals einfach Pech.

Ebenfalls einbeziehen werden wir Dynamics NAV von Microsoft. Wobei bisher bzw. immer noch die DATEV-Lösung am interessantesten aussieht, auch wenn wir dann in den sauren Apfel gesonderter Debitorennummern oder einer Umstellung der bisherigen Kunden-/Debitorennummern beißen müssten. Gerade aber die sehr schöne Integration von Steuerberater und Buchhalter in Verbindung mit einem geringeren “Customizing-Aufwand” und div. Onlinefunktionen sind da durchaus ein Pluspunkt.

Aber warten wir es ab.  Jetzt gehen noch einmal die Vergleiche und Evaluierungen los, bei denen wir unsere Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mit einbeziehen. Im Rahmen der Umstellung werden wir dann auch unsere Datenschnittstelle (dF Backendsystem <-> Buchhaltungssoftware) erneuern und ein paar intern lang gehegte Wünsche erfüllen. Wie z.B. abweichende Zahlungsziele für Großkunden/Konzerne. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg.

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WebhostingDay

von Peter Veröffentlicht in Allgemein

Wie in der vergangenen Woche berichtet, entspricht der Ort für Meetings in der Webhosting-Branche nicht immer unbedingt den klassischen Vorstellungen an einen Gesprächsort. So jedenfalls für das in der vergangenen Woche stattgefundene weltweit größte Branchen-Event.

Der WebhostingDay findet jedes Jahr im Erlebnispark Phantasialand in Brühl bei Köln statt und ist Treffpunkt für viele Unternehmen aus der Webhosting-Branche. Mit inzwischen über 2.500 Teilnehmern hat sich der WebhostingDay dabei zum international wichtigsten Event seiner Art entwickelt. In vielen Vorträgen werden über zwei Tage hinweg neue Trends und Entwicklungen vorgestellt und auf einer Messe haben Anbieter die Möglichkeit, ihre Produkte und Lösungen dem anwesenden Fachpublikum vorzustellen. Aufgrund der Größe eignet sich das Event dabei sehr gut, um sich konzentriert innerhalb kurzer Zeit mit vielen (bestehenden und potentiellen) Partnern zu treffen und persönlich auszutauschen.

Das Phantasialand bietet dabei eine recht ungewöhnliche Location für das Event. Und das nicht nur wegen der Kulisse. Denn während der Park seine Pforten regulär erst ab Anfang April öffnet, stehen für die Besucher des WebhostingDay einige der Attraktionen bereits zur Verfügung. So kann man zwischen Vorträgen und Gesprächen bei den rasanten Fahrgeschäften wie der “Black Mamba” oder “Talocan” ganz schnell den Kopf frei kriegen – und je nach Verträglichkeit ggf. auch mehr ;)

von Sara Veröffentlicht in Allgemein, Interna

Und hier ist sie wieder: Die aktuelle Browser- und Betriebssystemstatistik für den Zeitraum bis Ende Februar 2010. Wie auch bei den letzten Auswertungen haben wir die Zugriffe auf unsere eigenen Webseiten hinsichtlich der verwendeten Browser und Betriebssysteme analysiert.

Hier das Ergebnis:

  • Bei den Betriebssystemen ist Windows Vista spürbar von 15,2% auf 13,8% gefallen. Zugelegt hat hingegen (und erwartungsgemäß) Windows 7, welches inzwischen auf 16,0% kommt. Der Benutzeranteil von MacOS liegt bei 22,5% (nach 21,9% im Vormonat) und Linuxbenutzer waren mit 3,4% auf fast unverändertem Niveau vertreten.
  • Einen Sprung nach unten hat der Firefox-Browser (Fx) 3 gemacht; er kommt nur noch auf 4,9% (Vormonat: 7,7%).  Insgesamt hat die Nutzung von Firefox jedoch zugenommen und sich von 53,8% auf 54,2% erhöht. Opera wurde mit seinen stabilen 2,3% durch Googles Browser “Chrome” (inzwischen 2,6%) verdrängt. Ob es dabei bleibt, werden die nächsten Auswertungen zeigen. Erwähenswert ist im Übrigen der stabile Erfolg von Apples Safari, der kurz vor dem Sprung über die 15%-Marke steht.

von Sara Veröffentlicht in Allgemein

Hat mal nichts mit dF zu tun, ist aber dennoch erwähenswert: Ein Diplom-Kulturwirt sucht eine neue Herausforderung (sprich: Stelle) und hat zu diesem Zweck einen Flyer erstellt, den er in München an Laternenpfosten u.ä. befestigt hat.

Das Ganze wirkt dabei auch noch recht professionell und ansehlich gemacht, weshalb das sogar eine gewisse Erfolgschance haben dürfte. Sympathisch wirkt es auf jeden Fall und wenn bei uns eine entsprechende Stelle zu besetzen wäre, hätten wir ihn sicher zum Vorstellungsgespräch eingeladen. So bleibt uns nur, ihn kurz zu kontaktieren und hier einen kurzen Eintrag zu veröffentlichen. Nicht viel, aber immerhin etwas.


PS: Ausnahmsweise erfolgt die Veröffentlichung unzensiert. Denn die Flyer wurden ja öffentlich verteilt [EDIT: und per Pressemitteilung beworben]. Außerdem steht dadurch Arbeit- und Auftragsgebern die Kontaktmöglichkeit offen.

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von Peter Veröffentlicht in Allgemein

Die Wahl der Location kann für Verhandlungen durchaus einen nicht zu unterschätzenden Teil der Verhandlungstaktik ausmachen. Sie wollten schon immer einmal wissen, wie so etwas typischerweise in der Webhosting-Branche aussieht? Bitteschön:

Ein Ort wie auf Bild 1 zu sehen wird dann gewählt, wenn man eine starke Rüstung für die eigenen Positionen benötigt. Wenn die Lage aussichtlos ist und “nur noch die Götter helfen können”, empfiehlt sich ein ritueller Ort wie auf Bild 2 zu sehen. Und falls es ganz harmonisch zugehen soll, kann eine Kulisse wie im dritten Bild einen guten Rahmen bilden.

Keine Ahnung was das soll? Auflösung folgt ;)

PS: Wer als erstes darauf kommt, woher diese Aufnahmen stammen, erhält ein Exemplar des Buches “Zeitmanagement mit Microsoft Outlook”. Bitte bei der Antwort eine E-Mail-Adresse für die Kontaktaufnahme angeben.

von Sara Veröffentlicht in Interna

1. Ein Kunde von uns fordert Schadensersatz. Warum? Er hat einen Tarif gebucht, bei dem für eine Teilleistung in den ersten sechs Monaten keine zusätzlichen Gebühren anfallen. Er hat also Geld gespart, da der vertraglich vereinbarte Preis anfangs eben 0 € beträgt. Vor Ablauf dieser maximal sechs Monate haben wir den einer monatlichen Laufzeit unterliegenden Vertrag fristgerecht und ordentlich gekündigt, nachdem es zu Problemen gekommen ist die eine Fortsetzung der Zusammenarbeit nicht möglich gemacht haben. Der Vertrag endet daher im April. Unser Vertragspartner möchte nun Geld dafür haben, dass er den maximalen kostenlosen Zeitraum für die Teilleistung nicht vollständig hat ausnutzen können, weil wir das Vertragsverhältnis fristgerecht und ordentlich gekündigt haben. So wie es derzeit aussieht wird es schwierig werden ihm verständlich zu machen, dass dieses Ansinnen nicht von Erfolg gekrönt sein können wird.

2. Zu jeder Rechnung darf es nur ein Original geben. Alles Andere ist nicht korrekt und führt zu einem in der Praxis nicht überschaubaren und realisierbaren Kontrollaufwand sowie steuerlichen Risiken. Rechnungsduplikate, die auch so gekennzeichnet werden, sind hingegen unkritisch. Ein Kunde hat nun mehrere Rechnungsoriginale digital signiert als PDF erhalten und möchte zusätzlich noch entsprechende Originalrechnung per Post.  Was eben aus den o.g. Gründen nicht geht. Anderenfalls hätten wir zwei Originale (digital signierte und dem Kunden per E-Mail bereits zugestellte PDF-Rechnung und die Postrechnung) ausgestellt. Das haben wir dem Kunden auch mitgeteilt. Der wie darauf reagiert hat? Mit dem Widerruf der Lastschriftermächtigung.

von Sara Veröffentlicht in Interna

Derzeit sind “unsereWirtschaftsprüfer im Haus. Das heißt jede Menge zusätzliche Arbeit, die aber durchaus ihren Nutzen hat. Denn natürlich versuchen wir, die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung und das damit verbundene Testat auch gleich als Chance zu sehen, um Dinge noch besser machen und eventuelle, optimierbare Kleinigkeiten aufdecken zu können. Insgesamt klappt das dank der breit gefächerten Sach- und Fachkenntis der beteiligten Fachleute sehr gut – abgesehen davon, dass uns die Buchhaltungssoftware (Sage KHK) in Folge der sehr, sehr vielen Datensätze manchmal etwas ärgert und so manchen Nerv kostet.

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von Sara Veröffentlicht in Interna

Wir haben aktuell ausgewertet, wie viele der durch unsere Kunden gekündigten Domainnamen bei einem anderen Provider weitergenutzt werden. Das Ergebnis: im Durchschnitt werden nur 25,08% zu einem anderen Hoster umgezogen, die übrigens knapp 75% hingegen zur Löschung freigegeben.  Das ist ein durchaus zufriedenstellender Wert, da eben somit drei Viertel aller Kündigungen überhaupt nur erfolgen, weil die jeweilige Internetadresse gar nicht mehr genutzt werden soll. Im Vergleich zu 2009 hat sich die Zahl der Providerwechselkündigungen übrigens um rund fünf Prozentpunkte reduziert.

von Sara Veröffentlicht in Allgemein

Die Gewinner der aktuellen Aktion wurden ermittelt. Hierzu wurden heute Morgen gegen 6 Uhr ingesamt zehn Zufallszahlen im Bereich 1-99 unter Nutzung des Onlinedienstes http://www.random.org (Wikipediaartikel) generiert, welche der “Nummer” des  jeweiligen Kommentar (beginnend mit dem ersten Kommentar zu dem entsprechenden Blogeintrag) entsprechen. Sofern eine der Zufallszahlen auf einen nicht gewinnberechtigten Kommentar gefallen wäre, hätte für diese Ziehung eine Ersatzziehung stattgefunden.

Hier die Ziehungen (Achtung: Bitte nicht nur nach dem Namen gehen, es gab z.B. zwei verschiedene “Jan”):

  1. Ziehung: Kommentar Nr. 94 / Markus Weber (beispielhaft dokumentiert; siehe Screenshot)
  2. Ziehung: Kommentar Nr. 87 / Moritz
  3. Ziehung: Kommentar Nr. 41 / dominik schmelz
  4. Ziehung: Kommentar Nr. 76 / Thomas
  5. Ziehung: Kommentar Nr. 63 / Jan
  6. Ziehung: Kommentar Nr. 20 / Benny
  7. Ziehung: Kommentar Nr. 39 / ap
  8. Ziehung: Kommentar Nr. 44 / Julian
  9. Ziehung: Kommentar Nr. 45 / IT-Pulse
  10. Ziehung: Kommentar Nr. 66 / CeKaDo

Alle gezogenen Kommentare sind gewinnberechtigt, es waren daher keine Nachziehungen erforderlich. Die Ziehung inkl. Kontrolle und Auswertung endete um 06:34 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner. Und vielen Dank fürs mitmachen und die gute Laune bei den Kommentierungen an alle Teilnehmer! :-)

Die Gewinner werden unter der jeweils zum Kommentar hinterlegten E-Mailadresse kontaktiert.