Fax-Attacke

von Sara veröffentlicht am 12. April 2010, 09:39 Uhr

Ein Kunde hat gegen uns eine grundlose Anzeige wegen “Stalking” und “Nötigung” erstattet. Stalking und Nötigung kann man hingegen wohl eher das Verhalten unseres Kunden nennen, der uns mit massvenhaften Spam-Faxen bombardiert und den Geschäftsbetrieb beeinträchtigt. Zuletzt am Sonntag in Form von 1.500 Fax-Seiten.

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Kommentare & Trackbacks

Jörg 12. April `10 09:50 Uhr

Da hat der Mensch seine Telefonflatrate ja gut ausgenutzt am WE.

@Tobia: Rufnummerkennung blockieren?

Richard 12. April `10 09:53 Uhr

Unfassbar…

Besim Karadeniz 12. April `10 10:00 Uhr

Hübsch… 1.500 Seiten. Ich bin immer wieder überrascht, wie erschreckend zuverlässig Telefax sein kann. Was hat der Kunde denn da alles reingeschrieben? Seinen gesamten E-Mail-Verkehr der letzten drei Jahre?

Stephan 12. April `10 10:55 Uhr

unglaublich. Gab es denn keine Möglichkeit, den Ausdruck abzubrechen?

Torben 12. April `10 11:07 Uhr

Frage wieso druckt ihr eure Faxe ?!?

Tobia Sara 12. April `10 11:09 Uhr

Faxe sind bei uns (derzeit noch, wir stellen dieses Jahr auch in diesem Bereich auf vollständig digitale Bearbeitung um) ganz klassische Papiermitteilungen. Was normalerweise vom Volumen her auch kein Problem ist.

Viele Grüße

Sara
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Tobia Sara Marburg
Geschäftsführende Gesellschafterin
domainfactory GmbH
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Jörg 12. April `10 11:19 Uhr

Endlospapier-Fax? ;)

Sebastian Winkelmann 12. April `10 11:27 Uhr

Gut (für den Kunden und die Umwelt) dass es keine Einzel-Empfangsbestätigungsbenachrichtiung pro Seite in Papierform gibt.

Marcel 12. April `10 11:28 Uhr

Hat er auf jedes Blatt einen Buchstaben seines 10 Seitigen Dokumentens gedruckt? Dann viel spass beim Knobeln :-P

Torben 12. April `10 11:37 Uhr

Finde ich vernünftig, ich meine ok Faxe an sich finde ich schon ziemlich unvernünftig aber digital geht das schon. Man kann ja nicht überall auf der Höhe der Zeit sein. Ansonsten seit Ihr ja was so etwas angeht schon mehr als top ;)

Odde23 12. April `10 11:48 Uhr

Sowas finde ich mal echt richtig daneben. Also wenn man eine Meinungsverschiedenheit mit jemand hat, egal ob im privaten oder geschäftlichen Bereich, dann sollte man das durch eine Diskussion aus der Welt schaffen, aber tausende Faxe zu verschicken, ist echt total daneben. So disqualifiziert man sich doch selbst und zeigt, welch Geistes Kind man ist. Wenn das jeder machen würde, dem mal was nicht passt…. *Kopfschüttel*

Ich hoffe der Mensch kommt noch zur Einsicht.

Agnostiker 12. April `10 12:12 Uhr

Sowas geht sehr einfach:
Einfach drei Seiten Papier mit Klebeband aneinanderheften und ins Fax. So bald die erste Seite unten raus kommt mit dem noch oben rausstehenden Teil zusammenkleben und für ein paar Stunden rotieren lassen.
Ich wars aber in dem Fall nicht, hab mich damit nur schon mal für ungefragten Fax-Spam mit 0800er-Rückantwort-Nummer revanchiert! :-)

Michael P. 12. April `10 12:48 Uhr

Solang er euch nur Faxe schickt ist ja alles ok, besser als kot in paketform oder sowas xD

Marcus B. 12. April `10 14:30 Uhr

Klingt nach einem Fall für die Herren in Weiß…

Nathanael 12. April `10 20:43 Uhr

Mich würde interessieren, ob die 1500 Seiten etwas sinnvolles beinhalten, hier scheint ja davon ausgegangen zu werden, dass das ein rein destruktiver Akt ist.

Weiter würde mich interessieren, womit die Anzeige wegen Nötigung und Stalking begründet wird, da bin ich wirklich gespannt drauf.

Tobia Sara 13. April `10 09:21 Uhr

Hallo Nathanael,

die Faxe enthielten “Nonsense”, auch unsere Anwälte wurden auf diese Art “zugefaxspamt”. Die genauen Details für die Anzeige sind mir nicht bekannt, diese wurde bereits mangels Tatverdacht wieder eingestellt. Meines Wissens hat sich der Kunde jedoch darüber geärgert, dass wir ihm Zahlungserinnerung haben zukommen lassen (E-Mail / später anwaltliches Inkasso).

Viele Grüße

Sara
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Tobia Sara Marburg
Geschäftsführende Gesellschafterin
domainfactory GmbH
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Nathanael 13. April `10 09:48 Uhr

Danke für die Aufklärung. Was für ein sympathischer Kerl.

John 14. April `10 00:33 Uhr

Tja, da würd ich doch jetzt einfach mal den “Schaden” bzw. Papier, Toner u.s.w. in Rechnung stellen.