von Sara Veröffentlicht in Interna

Unsere Klingel ist immer noch kaputt. Inzwischen seit Anfang März. Ohne extra angeschaften Ersatz wären wir ganz schön aufgeschmissen. Nun war erneut ein Elektriker da. Und ist schon wieder unverrichteter Dinge abgezogen. Der Fehler sei nicht auffindbar, er würde aber noch einen anderen Kollegen vorbei schicken. Und wieder heißt es: Warten, warten, warten.

Wenn unsere Technik auch so arbeiten würde… ;-) .

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von Sara Veröffentlicht in Allgemein, Fachchinesisch

Welche verschiedenen Ansätze gibt es rund um die Virtualisierung und Cloud-Computing? Hier einige Beispiele, die keinesfalls wertend gemeint sind sondern die große Bandbreite an Angeboten für den unterschiedlichen Bedarf aufzeigen sollen. Berücksichtigt sind einige uns aufgefallene Angebote, die Elemente von virtuellen Servern und Cloud-Computing miteinander verbinden:

JiffyBox:Virtuelle Server basierend auf Xen zum Stundenpreis mit sekundengenauer Abrechnung variabel und in Echtzeit einrichten, verwalten und löschen. Features: Sehr einfacher Tarifwechsel (Start in Echtzeit) bei mehr/weniger Leistungsbedarf, duplizieren, einfrieren, usw. von virtuellen Servern, Backup als neuen virtuellen Server starten, Auswahl div. Betriebssysteme, Bootmanager, serielle Konsole (Web/SSH), Notfallbootmodus, uvm. Drei Tarife ab 0,04 € pro Stunde. Innerhalb der virtuellen Server (“JiffyBoxen” genannt) kann der Nutzer das tun, was er möchte.  “Feste” Zuteilung von virtuellenServern auf die Hostsysteme bei geringer Dichte zur Vermeidung von Performanceschwankungen.

Google AppEngine: Entwicklungs- und Hostingumgebung für an die AppEngine “angepasste” bzw. damit kompatible Webanwendungen. Es steht kein virtueller Server “mit dem gemacht werden kann, was man möchte” zur Verfügung. Die Nutzung ist – je nach Umfang – auch kostenfrei möglich.

HostEurope Cloud Hosting: Der Benutzer erhält mit dem “Virtual Cluster” einen Hardwarepool bestehend aus mindestens zwei Servern (“2 bis x dedicated Server”), welcher sich durch den Anwender selbst in virtuelle Server aufteilen lässt. Ein Preis wird auf der Homepage nicht genannt.

Strato Multiserver: Dedizierte Hardware, bei der durch den Anwender bis zu 2 virtuelle aktive und 4 virtuelle Standby-Server betrieben werden können. Monatspreis 79,95 €.

Rackspace Cloudservers: Ähnlicher Ansatz wie JiffyBox, erlaubt die Einrichtung von 1-50 virtuellen Servern basierend auf Xen, 256 MB bis 15,5 GB Arbeitsspeicher, Preise ab $ 10,95 oder $ 0,015 pro Stunde (jeweils bei 256 MB RAM und 10 GB Speicherplatz).

Amazon EC2: Bestandteil einer umfangreichen Sammlung von Webservices (Details dazu liefert u.a. dieser Wikipedia-Artikel). Auch EC2 basiert – wie JiffyBox und Cloudservers – auf Xen und stellt somit virtuelle Umgebungen mit einer hohen Flexibilität und nutzungsbasierten Abrechnung zur Verfügung. Preise: ab $ 0,095 pro Stunde.

Wie man sieht: Die Ausrichtung der einzelnen Produkte weicht erheblich von einander ab. Während Dienste wie JiffyBox, EC2 oder die Cloudserver eine sehr variable Einrichtung von virtuellen Servern zur z.T. freien Verfügung  “ad hoc” und bei (zum Teil sekundengenauer) nutzungsbasierter Abrechnung ermöglichen und dabei verschiedene Zusatzfunktionen anbieten, stellt die Google AppEngine auf Entwickler ab, die eine konkrete Anwendung entwickeln und in der AppEngine-Umgebung laufen lassen möchten. Ein virtueller Server mit Root-Rechten ist dabei nicht enthalten. Diese erhält man wieder bei Angeboten wie HostEuropes CloudHosting oder Stratos Multiserver, wobei diese eben nicht z.B. einen Stundenpreis je virtuellem Server zu Grunde liegen, sondern eine Umgebung zum Monatspreis vermieten, welche der Anwender selbst innerhalb gewisser Vorgaben für die Einrichtung virtueller Server nutzen darf.

Für wen welcher Ansatz der Richtige ist, hängt primär vom konkreten Bedarf und der Zielsetzung ab: Flexibel bleiben und nutzungsbasiert zahlen, weil man heute einen und morgen fünf virtuelle Server braucht und diese fallweise einfach einrichten, duplizieren, löschen,… kann? Monatsfestpreis aufgrund gleichbleibenden Bedarfes bei  ansonsten ebenfalls variabler Einrichtung “eigener” virtueller Server? Oder eine hochoptimierte Umgebung für das Hosting von bestimmten, entsprechend “angepassten” Webanwendungen?