Partnersorgen

von Sara veröffentlicht am 23. April 2010, 13:28 Uhr

Derzeit macht uns ein langjähriger Kunde Sorgen. Der Partner nutzt seit inzwischen fast acht Jahren domainFACTORY-Tarife und hat in dieser Zeit einige tausend Euro bei uns umgesetzt. Leider häufen sich in letzter Zeit die inzwischen deutlich vierstelligen Rückstände und Zusagen wurden nicht voll eingehalten. Gleichzeitig fällt es uns aber schwer, die üblichen Wege in diesem Fall zu gehen. Denn wir wissen, dass unser Kunde dadurch weitere Schwierigkeiten bekommen würde und derzeit wohl bis zum Hals im Wasser steht.

Was also tun? Einerseits können wir nicht ewig den doch erheblichen Beträgen nachlaufen oder diese in den Wind blasen. Zumal laufend neue Kosten hinzukommen und unsere Leistungen ja auch benötigt werden. Andererseits lässt uns die Situation auch nicht kalt und wenn wir es irgendwie vermeiden können, dem Partner den Teppich unter den Füßen wegzuziehen, möchten wir das natürlich tun.

Aktuell gibt es leider noch keine abschließende Lösung und es bedarf noch einiger Denkarbeit, um eventuell einen realistischen Ansatz finden zu können. Wenn sich etwas machen lässt, werden wir das aber sicher tun und auch aktiv Vorschläge unterbreiten.

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Kommentare & Trackbacks

Marc 23. April `10 14:28 Uhr

auch aktiv Vorschläge unterbreiten
ich glaub das ist das wichtigste, nämlich mit dem Kunden sprechen, dies machen leider viel Unternehmen zuwenig und prod. nur Kosten, auf denen diese dann zusätzlich evtl. sitzen bleiben.
Viel Erfolg

Oliver Kler 23. April `10 21:25 Uhr

trotzdem sollte man als kunde und verursacher der schulden auf das unternehmen zugehen und nicht umgekehrt.

Michael 24. April `10 20:51 Uhr

Vielleicht eine Versicherung einführen, die Kunden nehmen können um bei einer Insolvenz eine gewisse zeit zu überbrücken. Wie gesagt nur eine Idee aus dem Bauch wüsste auch nicht wie das genau aussehen soll.

John1984 25. April `10 15:11 Uhr

Wichtig ist, wie Oliver schreibt, dass der Kunde auf euch zukommt und seinen “guten Willen zeigt”.

mar-e 26. April `10 16:09 Uhr

@Oliver:
Natürlich sollte er. Nur: Wer in der Klemme steckt, der ist oft in einer beklemmenden Situation, die ihm seine Kraft raubt, die Probleme anzupacken.

Wenn man als Gäubiger über seinen Schatten springt und aktiv mit Vorschlägen auf den Schuldner zugeht, verbessert das die Chancen.

Frank 29. April `10 08:22 Uhr

…und zeugt von Größe.

[...] zeichnet sich im Fall unseres Kunden mit Zahlungsschwierigkeiten bisher kein “Happy End” ab. Eine E-Mail vom vergangenen Freitag ist seit nun einer [...]