Abusehandling (II)
Von unserem ausgewiesenen Abusefachmann habe ich nach dem letzten Blogbeitrag rund um das Abusehandling noch weitere Details und Informationen erhalten, die ich hiermit natürlich gerne weitergebe. So setzen wir z.B. eigene Anwendungen ein, um uns zugehörige IP-Adressen auf möglichen Missbrauch hin zu überprüfen. Zu diesem Zweck erfolgt die automatische, regelmäßige Abfrage verschiedener Dienste. Wird eine unserer IP-Nummern dort als “böse” oder auffällig geführt, erhalten wir eine sofortige Benachrichtigung mit weiteren Details. Die o.g. Sicherheitsüberprüfung erfolgt aber nicht nur im Bereich der Mailserver, sondern auch rund um Phisingseiten, Viren, Malware, usw. Zudem werden weitere Dienste abgefragt, die ebenfalls bei einer frühzeitigen Erkennung von Abusefällen helfen.
Im Bereich des neuen JiffyBox-Angebots werden wir vor allem mit gehackten Kundenservern zu tun haben, da diese im Gegensatz zu den domainFACTORY Tarifen ja vom Kunden selbst auf einem aktuellen Stand gehalten müssen (Root-Server eben). Es ist zu befürchten, dass in vielen Fällen solche Sicherheitsupdates usw. vernachlässigt werden dürften. Die damit verbundenen Herausforderungen sind nicht gerade klein, zumal wir Beeinträchtigungen anderer Kunden in Folge von Missbrauch verhindern bzw. so minimal wie möglich halten möchten. Manche Blacklisten schießen ja leider schnell mit Kanonen auf Spatzen, selbst wenn dabei Dritte mit getroffen werden. Die internen Richtlinien und unsere Vorgehensweise sind darauf jedenfalls vorbereitet, so dass wir angemessen, gut und schnell reagieren können.
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Veröffentlicht in Fachchinesisch, Interna · Schlagworte: Abuse





@Sara:
Sie glauben gar nicht wie froh ich bin, dass dieses Thema bei dF intern eine sehr hohe Priorität geniest und daher auch Spezialisten damit betraut sind. Gerade im Bereich E-Mail wird man extrem schnell in Sippenhaft genommen und der Kunde (Laie, sonst bräuchte er uns ja nicht) versteht diese zum Teil komplexe Problematik dahinter oft nicht. Schuld ist dann der böse Reseller oder sein Technik-Partner (dF) die dann aus Sicht des Kunden nichts können. Gut dass dF das nicht auf sich sitzen lässt, genau wie wir.