Neue MVV-Tickets

von Sara veröffentlicht am 21. Juni 2010, 08:37 Uhr

Jährlich im Juni/Juli nehmen wir die Bestellung der von uns als  Arbeitgeber gestellten und bezahlten Jobtickets vor. Dabei handelt es sich um MVV-Monatskarten (“MVV IsarCard Abo”), welche den Mitarbeitern für die Fahrten zur Arbeit sowie zur freien privaten Nutzung überlassen werden. Die damit verbundenen Gebühren übernehmen wir im Rahmen einer übervertraglichen Leistung.

Grundsätzlich gibt es dabei mehrere Möglichkeiten:

  • MVV IsarCard für 12 Monate (September mit August) für die erforderlichen Ringe vom Wohnort bis zum Büro mit Abwicklung über uns
  • Selbstkauf der MVV IsarCard für Ringe nach Wahl mit anteiliger Kostenübernahme von uns. Dies ist dann interessant, wenn jemand z.B. im Ring 2 wohnt aber gerne eine MVV Karte möchte, die auch Ring 1 beinhaltet.
  • Selbstkauf der MVV Monatskarte je nach Bedarf auf monatlicher Basis mit entsprechender Kostenerstattung.

An sich ist das jedes Jahr das Gleiche. Mit einer Ausnahme: Die Preise steigen konsequent und unaufhaltsam. So werden inzwischen für vier Ringe (z.B. Ringe 1 bis 5) 62,80 € pro Monat fällig. Dank Jahresabo und Vorauszahlung für ein Jahr  müssen wir aber nur 9,5 Monate davon bezahlt werden. Immerhin. :-)

http://www.mvv-muenchen.de/de/home/fahrgastinformation/tickets-preise/tickets/zeitkarten/isarcard-abo/index.html

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Kommentare & Trackbacks

nominee 21. Juni `10 13:40 Uhr

Wir empfehlen mal an die Stadt München zu schreiben, dass die Preiserhöhungen nicht vom Gott gegeben sind, sondern vor allem daran liegen, dass der Nahverkehr technisch nicht wirklich nachhaltig funktioniert und zu sehr vom Erdöl abhängt ;)

Michael 21. Juni `10 18:02 Uhr

Bei mir kostet eine Monatskarte im Abo (Mindestlaufzeit 1 Jahr) für die Stufe B (beliebige Stadt mit allen angrenzenden Städten) 76,11 pro Monat. Ich weiß zwar nicht wie groß eure Ringe sind, aber mir erscheint das bei euch noch günstig. Außer natürlich eure Busse fahren nur 1 – 2x in der Stunde oder seltener. Bei mir fahren die meisten 3x, die vollen Linien in den größeren Städten 6x in der Stunde.

Aber durch die jährlich steigenden Kosten UND die Fahrer-Streiks mindestens 1x pro Jahr bin ich nun auf den Motorroller umgestiegen. Nun muss ich mir nur noch im Winter Monatskarten ohne Abo holen, ca. 15 Euro teurer. Sprit für den Roller kostet mich ca. 35 Euro pro Monat. Da macht das “selbst immer und überall hin fahren” doppelt Spaß.
Und ich kann mim Roller auch ins “Ausland” fahren, also den angrenzenden Verkehrsverbund mit komplett eigenem Fahrkartensystem.

@nominee:
In Solingen gibt’s O-Busse. Die fahren mit Strom und laut Stadtwerken ist das auch Ökostrom. Allerdings sind die Mitarbeiter alles andere als freundlich und beim Streiken ganz vorne dabei. ;-(

beme 21. Juni `10 23:50 Uhr

Also ich komme aus NRW und fand im Urlaub die ÖPNV-Preise in München und Umgebung seeehr human. Da gibts Schlimmeres.