Einmal durchstellen bitte

von Sara veröffentlicht am 29. Juni 2010, 15:00 Uhr

Immer wieder (und leider viel zu oft) versuchen Marketingfirmen und Verkäufer, sich mit unterschiedlichen Behauptungen direkten Zugang zur Geschäftsleitung zu verschaffen. Von angeblichen privaten Verbindungen bis hin zum behaupteten wichtigen, dringend erwarteten Rückruf ist da so ziemlich alles dabei, was man sich vorstellen kann. Wer daher die Durchwahlen nicht kennt, wird in der Regel auch nicht verbunden. Zu 99% passt das auch. In den übrigen Fällen ist die Problematik in der Regel selbst nachvollziehbar und die nicht mögliche Durchstellung wird akzeptiert. Vor allem, wenn der Rückruf im besten Fall binnen einer Minute kommt und die Durchwahl für zukünftige Fälle gleich mitgeteilt wird.

(Und warum, so höre ich die Frage, wird nicht einfach kurz intern rückgefragt? Nun, wenn man das jahrelang so praktiziert hat und es sich fast immer nur um unerwünschte Werbeanrufe gehandelt hat, erspart man sich die – den Arbeitsfluss unnötig unterbrechende – Rücksprache irgendwann.)

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Kommentare & Trackbacks

Rainer.D 29. Juni `10 16:20 Uhr

So mach einer probiert bei einem Anlagen-Anschluss einfach alle Durchwahl-Nummern durch. Besonders bei Headhuntern scheint das Standard zu sein. :)

Gerald 29. Juni `10 17:36 Uhr

Nun bei mir ist der Chef selbst noch dran, aber ich würde mir das auch nie nehmen lassen. Wenn man findig genug ist kann man mit denen doch echt Spaß haben :) . Wenn man keine Zeit hat geht man eh nicht ran, aber wenn man…also ich…Zeit habe dann freue ich mich über jedes “Opfer”. Das mit der städtischen Pferdewaschanstalt war damals noch der harmloseste Scherz von mir hihihi. Aber sowas spricht sich in der Branche rum und so habe ich meine Ruhe.

Fooz 29. Juni `10 17:46 Uhr

… sonst würde der Chef/Chefin ja nur noch telefonieren.

Dirk Wagner 29. Juni `10 18:50 Uhr

Ist es nicht die wesentliche Aufgabe er Chefs zu telefonieren? Ich kenn das gar nicht anders *gg

Odde23 30. Juni `10 08:26 Uhr

Bei mir in der Firma ist es auch oft so, dass ich noch selbst ans Telefon gehe, so groß sind wir ja nicht. Allerdings muß ich auch zugeben, dass ich bei manchen Fragen am Telefon auch bei Kunden bzw. Lieferanten öfters mal den Chef verlange. Hintergrund ist der, dass bei bestimmten Entscheidungen Nägel mit Köpfen gemacht werdene müssen, was die Angestellten oftmals nicht können bzw. dürfen. Also will ich dann lieber gleich mit dem Schmid sprechen und nicht dem Schmidlein erst alles erklären, damit der mir dann sagt, dazu kann ich nichts sagen.

Michael 30. Juni `10 18:10 Uhr

@Gerald:
Wenn ich sicher wüsste, dass ich mit dem nicht doch irgend einen Geschäftskontakt habe, würde der Reklametypus ganz “unten” landen:

“Vorhof zur Hölle, Sie sprechen mit Viktor Frankenstein. Möchten Sie eine Zelle reservieren?”
Wenn der nein sagt, bekommt der sowas wie “Wir hätten da aber zur Zeit noch ein super Angebot mit 1a Folterinstrumenten…”

Das ganze natürlich mit einer (hoffentlich) furchteinflößenden, tiefen Stimme.