Sprachprobleme

von Sara veröffentlicht am 13. Juli 2010, 08:01 Uhr

Weshalb, so fragen wir uns immer wieder, schreiben auffällig häufig Kunden mit offenen Posten irgend einen wirren Text, den kein Mensch versteht und der auch überhaupt nicht zur Lösung des Problems beiträgt?

Aktueller Fall (sinngemäß, nicht zitiert): GEIHN GERICHT WIER IN EURO 2::FÜNFZIG ,,, WIE SIE HABEN 26,10 VASTE ICH FINDEN NICHT SIE … SLIM APOTHEKE WIE (nein, das ist nicht überzogen dargestellt)

Vielleicht mag dies im einen oder anderen Fall mit schlechten Deutschkenntnissen zusammenhängen (wobei Großbuchstaben und wirre Satzzeichen in kaum einer Sprache vorkommen dürften…). Die Regel ist das aber dem Anschein nach nicht.  Im Gegenteil sind genügend Fälle dabei, in denen die Kunden ansonsten problemlos ganz normal formulieren und schreiben können, aber angesichts ihrer nicht bezahlten Rechnungen das Sprachvermögen anscheinend verloren haben.

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Kommentare & Trackbacks

Marc 13. Juli `10 09:34 Uhr

das ganze kann aber auch eine andere einfach Erklärung mit sich führen:
teilw. werden handschriftliche Überweisungen von den Banken -OCR-technisch erfasst + das nicht fehlerfrei.

Michael 13. Juli `10 09:50 Uhr

Das OCR der Banken ist doch nur noch für die Offliner, die noch die Papierzettel ausfüllen. Wer dF-Kunde ist, sollte mit wenigen Ausnahmen (siehe Schriftstücke mit Schreibmaschine) doch Internetbanking nutzen.

Und wenn da solche Probleme auftreten, könnte das daran liegen, dass der Chef sauer ist und seine illegal arbeitende Hilfskraft, die kaum deutsche Sprachkenntnisse hat mit der Überweisung beauftragt und selbst nur den Betrag kontrolliert. ODER:

Sonst guckt Chef in Übersetzungsprogramm / -buch und wenn Chef sauer, er schreiben freihändig so wie Fußballtrainer von wem haben Spieler gespielt wie Flasche leer. ;-)
Und Caps-Lock halt vergessen oder er sauer weil muss Geld bezahlen und dass er sauer er sagt mit Großbuchstaben.

Rainer.D 14. Juli `10 03:47 Uhr

Ich vermute ein Alkohol- oder Drogenproblem. Wenn Zahlungen nicht geleistet werden können ist oft einiges im Argen, manche greifen dann zur Flasche. Im angeheiterten Zustand werden dann diese E-Mails verfasst. Ich kann mir nicht vorstellen das derartige Texte nüchtern entstehen.

Frank 14. Juli `10 15:15 Uhr

Bisher bewiesenes Sprach- respektive Schreibvermögen hin oder her, vielleicht ist es auch Sinn und Zweck der “Übung” schlicht, zu erreichen dass das Gegenüber (hier dF) denkt: “Ach Du Schei…, dem ist wohl nicht mehr zu helfen. Schreiben wir die Forderung lieber gleich ab, als nur eine Minute mehr damit zu vergeuden.” Für einen normal denkenden Menschen wohl völlig verquer aber wer weiß… ?

Sebastian 14. Juli `10 23:22 Uhr

Das, oder einfach Zeit gewinnen …

andreaz 16. Juli `10 00:00 Uhr

Ich freue mich auf die weitere “Korrespondenz” :D

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie in meinem Schreiben vom 13.07. ausführlich dargelegt:

“GEIHN GERICHT EURO 2::FÜNFZIG ,,, SLIM APOTHEKE WIE!!!”

Ich bitte um entsprechende Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen

– — – (Handzeichen) :D