Die von uns eingesetzten Signaturkarten für die digitalen Rechnungssignaturen laufen Ende des Jahres aus, weshalb wir neue Karten bei unserem Dienstleister beantragt haben. Um den Anforderungen des Signaturgesetztes zu genügen, ist eine Identifikation des Antragstellers mittels PostIdent erforderlich. Diese haben wir durch eine Postfiliale in München vornehmen lassen.
Nun hat uns die Mitteilung der für die Zertifikatausstellung zuständigen Stelle erreicht. Demnach hat der Postmitarbeiter eines der PostIdent-Formulare fehlerhaft ausgefüllt; eine Bearbeitung ist daher nicht möglich. Das Formular wurde nun direkt an die Poststelle zur Reklamation gesendet. Hoffentlich geht dort oder auf dem Postweg nichts schief und die Ausstellung zügig weiter.
Heute sind die Weihnachtskarten gekommen. Schön sind sie geworden, dass muss ich schon sagen.
Nun dürfen sie noch etwas reifen, bis sie im Dezember den Weg zu unseren 1.000 größten Kunden antreten.
Zehn “ResellerPlus 10” Tarife für nur 10 € Monatspreis in den ersten 12 Monaten anstatt 49,95 €! Mit dieser ersten von insgesamt zwei Blog-/Twitter-Aktionen im September 2010 denken wir im Jubiläumsjahr ganz besonderes an unsere Reseller und solche, die es werden möchten.
Wer einen der zehn Accounts zum Sonderpreis ergattern möchte, postet heute Abend ab 18:30 Uhr (Blogzeit) hier zu diesem Blogeintrag einen Kommentar. Die Verlosung erfolgt dann unter den ersten 25 ab 18:30 Uhr (Blogzeit) abgegebenen, gültigen Kommentaren, wobei jeder Teilnehmer nur einen Kommentar verfassen darf. Jeder weitere Kommentar des Teilnehmers zählt nicht. Darüber hinaus gilt: Mitmachen dürfen Stammkunden und Interessenten gleichermaßen und der Gewinn kann mit passenden bestehenden oder neuen Accounts verwendet werden. Bei neuen Accounts fällt die reguläre Setupgebühr natürlich nicht an. Jeder darf bei jedem Gewinnspiel nur einmal teilnehmen und kann jeweils nur einmal gewinnen. MitarbeiterInnen der domainfactory GmbH und deren Angehörige sind – dafür bitten wir um Verständnis – nicht teilnahmeberechtigt. Die Verlosung erfolgt dann im Laufe der Woche unter den berechtigten Kommentaren mittels Nutzung von random.org (Nummer 1 = Kommentar Nr. 1 usw.).
Allen Interessenten heute ab 18:30 Uhr viel Glück und Erfolg!
Ein Kunde vertreibt u.a. “Bots” für das bekannte Spiels “World of Warcraft”. Ob die Nutzungsbedingungen des Onlinespieleanbieters dies überhaupt erlauben, ist uns nicht bekannt. Zumindest scheint er sich jedoch bei anderen Spielern oder Anbietern solcher Softwareprogramme unbeliebt gemacht zu haben, da der Kunde (und damit auch: wir und andere Kunden von uns) nun zum wiederholten Male Opfer einer massiven DDOS-Attacke geworden sind. Solche “Distributed Denial Of Service”-Angriffe, denen mehrere tausende oder zehntausende angreifende und weltweit verteilte Rechnersysteme zu Grunde liegen können, zählen zu den unschönsten Erscheinungen im Internet, mit denen man sich als Hoster und Netzanbieter herumschlagen muss. Um den Angriff in den Griff zu bekommen, müssen diese vielen (zehn-)tausend angreifenden, häufig “gekaperten” Computersysteme erst einmal ermittelt und herausgefiltert werden.
Der heutige, mit einem Angriffsvolumen von mehreren Gbit/s verbundene Fall hat daher leider für einen kurzen Zeitraum nicht nur unseren Kunden in Mitleidenschaft gezogen, sondern darüber hinaus Auswirkungen auf einige andere Internetpräsenzen gehabt.
Die Situation ist sowohl für den Kunden als auch für uns sehr unschön. Denn durch die wiederholten Angriffe entsteht bei uns ein ganz erhebliches Datenvolumen, auf dessen Kosten wir sitzen bleiben. Dies gilt auch für den gesamten entstehenden Arbeits- und Zeitaufwand bei uns. Noch schlimmer sind jedoch die möglichen Beeinträchtigungen anderer Nutzer, die sich trotz eines aktiven Netzmanagements und erheblicher “Reserve-Ressourcen” nicht vollständig ausschließen lasen.
Nach langem hin und her haben wir nun mit dem Kunden schweren Herzens besprochen, die Zusammenarbeit fristgerecht zu beenden. Dem gingen bereits frühere und intensive Gespräche im Rahmen der Kundenbetreuung voraus. Die Situation ist aber so, wie sie derzeit ist, unter Berücksichtigung aller Aspekte nicht mehr tragbar.
Die Chance, den Tätern habhaft zu werden, ist übrigens enorm gering.
Übrigens: Auch um die Folgen solcher Attacken möglichst gering zu halten, nehmen wir eine laufende und proaktive Netzwerkaufrüstung vor. Ein weiterer Schritt ist – unabhängig von dem aktuellen Angriff – bereits fest eingeplant und steht vor seiner zeitnahen Umsetzung.
Vielleicht sollten wir unseren Namen ändern? Jedenfalls legt dies die Anrede eines Kunden nahe, der uns wiederholt als “Bayern Factory” bezeichnet hat. Nett scheint dies aber nicht gemeint gewesen zu sein, da diese Formulierung nur im Rahmen von Unmutsäußerungen aufgrund offener Posten genutzt wurde.
Jedenfalls arbeiten wir “schlauen Bayern” seiner Auffassung nach “dumm“, was ein “Grundsatzproblem” sei – trotz unserer “Bayern-Schläue“, von der er sich (worin auch immer) “voll bestätigt” fühle.
Worum es ihm gehe (nämlich insbesondere einer Ankündigung zukünftiger Rechnungen mindestens sechs Wochen im Voraus), müssten wir nur nachlesen – er habe ja alles in klarem Hochdeutsch geschrieben. Vielleicht liegt darin das Problem begründet? Immerhin verstehen Bayern ja bekanntlich auch nur bayerisch, oder?
Bei einer nennenswerten Anzahl unserer gewerblichen Kunden handelt es sich um ein kleines Gewerbe betreibende Einzelpersonen oder aus mehreren Einzelpersonen bestehenden Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR). In solchen Fällen entspricht die Firma dem Kundennamen [z.B. "Max Muster"* bzw. im Falle einer GbR z.B. "Muster und Schulz GbR"*] — und nicht irgend einer selbst erfundenen Firmierung.
Leider kommt es aber immer wieder vor, dass durch Kunden eine reine “Fantasiebezeichnung” (z.B. Musterwerbeagentur”*) anstatt des eigentlichen und richtigen Firmennames (z.B. “Max Mustermann Werbeagentur”*) angegeben wird, was aufgrund der dann auf diesen Fantasienamen registrierten Domainnamen unangenehme Konsequenzen haben kann. Die möglichen Folgen im Worst-Case-Fall sind weitreichend und können bis hin zum Verlust einer solchen auf eine nicht-existente Firma registrierte Domain gehen. Dies kommt zwar selten vor, ist aber auch nicht auszuschließen.
Um unsere Kunden noch direkter auf diese Problematik hinzuweisen, haben wir – ergänzend zu den vertraglichen Regelungen – nun eine neue Information in unser Bestellsystem integriert und machen damit hoffentlich deutlich: Wer nicht über eine ins Handelsregister eingetragene Firmierung verfügt, tut gut daran, als Firmennamen seinen Vor- und Zunamen bzw. im Falle einer GbR die Nachnamen der Gesellschafter in Verbindung mit dem Zusatz “GbR” zu verwenden. Das erspart Ärger und sichert die eigenen Rechte im Streitfall. Die zusätzliche (!) Aufnahme der “Fantasiebezeichnung” ist hingegen in der Regel (und sofern noch Platz ist) unschädlich.

*) Alle Namen sind rein beispielhaft gewählt. Eventuelle Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen oder Firmen sind nicht beabsichtigt und reiner Zufall.
Weil es in einem anderen Beitrag in den Kommentaren zu Sprache gekommen ist hier ein paar kurze Informationen über die von uns bereitgestellte Mitarbeiterverpflegung.
Schon mehrfach haben wir im Blog die Versorgung mit Butterbrezn (Montag), gemischten belegten Semmeln (Mittwoch) und süßen Teilen (Freitag) erwähnt. Darüber hinaus stehen laufend und ebenfalls kostenfrei zur Verfügung:
- mehrere Kaffeeautomaten mit leckeren Kaffeespezialitäten (auch koffein- und laktosefrei)
- heiße Schokolade
- verschiedene Teesorten
- Soft- und Energydrinks in wechselnder Zusammensetzung
- Knabberartikel in wechselnder Zusammensetzung
- frische Früchte
Ein paar Impressionen dazu:
Natürlich ist das nicht ganz günstig und verursacht auch einigen manuellen Aufwand. Aber letztendlich erfolgt die Bereitstellung ja im betrieblichen Interesse, z.B. weil beim Frühstück mit Kollegen Neuigkeiten ausgetauscht werden können.
Kurz gesagt: Mitarbeiter glücklicher. Kunden glücklicher. Firma glücklicher.
Ein weiterer Monat ist verstrichen, voller neuer Entwicklungen im Browser- und Betriebssystemmarkt. Im August konnte zum ersten Mal ein ernsthafter Anteil an Firefox 4-Benutzern verzeichnet werden, obwohl dieser noch nicht als stabiler Release erschienen ist. Zudem war dies für www.df.eu die zwölfte Auswertung und wir können zum ersten Mal auf ein Jahr spannender Entwicklungen zurückblicken.
Der IE6/7-Anteil hat sich in einem Jahr nahezu halbiert, Firefox 3.6 hat mit 45,6% fast die Hälfte der Benutzer für sich gewinnen können, der Google Chrome-Anteil ist um 335% gestiegen und zu guter Letzt ist ein Trend von Windows zu Mac OS von rund 1,5% zu verzeichnen. Alleine diesen Monat musste Windows wieder 1% Anteile abgeben, wobei sich dies ebenfalls auf den Gesamtanteil des Internet Explorer ausgewirkt hat, welcher um 0,5% gefallen ist. Trotz allem hat Windows 7 zum ersten Mal Mac OS an Benutzerzahlen übertroffen.



Auf www.jiffybox.de sind wir noch kein Jahr vorangeschritten und es sind noch immer starke Bewegungen bei den Browser und Betriebssystemen zu verzeichnen, wobei sich mittlerweile ähnliche Trends wie bei www.df.eu ausmachen lassen. Bemerkenswert ist der plötzliche Anteil an Firefox 4-Benutzern, die nach einem Monat über 5% vom Kuchen für sich beansprucht haben. Ich bin bereits gespannt, wie sich der Firefox 4 im nächsten Monat schlagen wird.



Selbst Unternehmen, die fast alle Geschäftsvorfälle bargeldlos abwickeln, kommen in der Regel an der Führung einer Barkasse nicht vorbei. Und sei es nur, um ab und zu Büromaterial vor Ort im kleinen Laden um die Ecke einkaufen zu können oder im wie auch immer gearteten Notfall nicht ohne Geld da zu stehen.
Die Führung der Kasse und des zugehörigen Kassenbuchs kann jedoch schnell zu Problemen führen, wenn nicht einige wichtige Punkte eingehalten werden. Google weist dementsprechend auch über 710.000 Treffer zum Thema “ordnungsgemäße Kassenführung” auf.
Hier einige Tipps aus unserer internen Merkliste, damit es gar nicht erst zu Problemen bei einer Betriebsprüfung kommen kann:
- Alle Aufzeichnungen müssen vollständig und wahrheitsgemäß sein.
- Zu jeder Buchung gehört ein Beleg. (Dies gilt – sofern bei z.B. Einzelfirmen zutreffend – auch für Bareinlagen und -entnahmen.)
- “Laufende” Kassenbuchung; keine Belege nachträglich buchen (z.B. erst gesammelt am Monatsende)
- Keine Rundungen, keine negativen Kassenbestände (eine Kasse kann niemals ins Minus “rutschen” was ja auch logisch ist: Wenn nur noch 10 € in der Kasse sind, kann man nicht 15 € für einen Einkauf rausnehmen…)!
- Einnahmen und Ausgaben sind stets in der korrekten Reihenfolge des Datums zu erfassen.
- Das Schriftbild des Kassenbuches sollte nicht durchgängig gleich sein, da dies ein Hinweis auf nachträgliche “Masseneintragungen” sein kann.
- Es muss jederzeit eine “Kassensturzfähigkeit” gegeben sein, d.h. der Kassenstand, die vorhandenen Belege und die Eintragungen im Kassenbuch müssen übereinstimmen sowie die Aufzeichnungen richtig sein. Auch deswegen gilt: Keinesfalls nachträglich Belege gesammelt erfassen, sondern fortlaufend bei jedem einzelnen, die Kasse betreffenden Geschäftsvorfall.
Fazit: Eine ordentliche Kassenführung ist immer und völlig unabhängig vom Volumen der Kassenumsätze dringend geboten. Und zwar nicht nur in bargeldintensiven Branchen wie der Gastronomie, sondern in allen Wirtschaftszweigen. Es spielt auch keine Rolle, ob das Kassenbuch auf Papier oder in elektronischer Form geführt wird: die Anforderungen an die ordnungsgemäße Führung von Kasse und Kassenbuch sind im Prinzip immer gleich.
Seit einiger Zeit führen wir in unserem für Mitarbeiter kostenfreien Getränkesortiment einen Energydrink, der ohne Taurin und künstliche Aroma-, Farb- und Zusatzstoffe auskommt und mit dem der Tag 28 Stunden haben soll.
In der Buchhaltung haben heute zwei mutige Mitarbeiter den selbst gewollten Praxistest gemacht. Ergebnis: beide fühlen sich etwas “hibbelig“. Mal sehen, ob sie am Ende dann auch wirklich 28 Stunden durcharbeiten wollen
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