Anzahl der Rücklastschriften

von Sara veröffentlicht am 15. Oktober 2010, 06:52 Uhr

Hier mal zwei kleine Zahlen aus der Buchhaltung:

Im Kalenderjahr 2009 hatten wir 19.442 Rücklastschriften und in 2010 bisher sogar schon 19.484 Rücklastschriften, wir werden das Vorjahr bei der Anzahl der Rückgaben also spürbar übertreffen. Leider war bisher keine zuverlässige und stabile Automatisierung möglich, wir hoffen jedoch auf neue Ansätze bei der neuen Buchhaltungssoftware. Damit wäre eine ordentliche Arbeitserleichterung verbunden.

Der primäre Rückbuchungsgrund ist übrigens “Nicht bezahlt”. Die frühere Bezeichnung “mangels Deckung” wird hingen von den Banken nicht mehr verwendet.

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Kommentare & Trackbacks

Michael 15. Oktober `10 07:01 Uhr

Multipliziert mit den 3,00 EUR, welche die Bank berechnet (siehe Angaben im OLG Beitrag dieses Blogs) kann man erahnen welche Summen die Banken einstreichen. Und in diesem Fall tatsächlich ohne einen Finger zu rühren, denn im Gegensatz zu Ihrer (und unserer und 90% aller Kaufleute) Buchhaltung, geht es bei der Bank vollautomatisch.

Geniemann 15. Oktober `10 09:40 Uhr

Ich habe leider das gleiche Phänomen zu beklagen dieses Jahr. Erstaunlich viele Rücklastschriften.

@Michael
Gerade auch vor diesem Hintergrund finde ich diese OLG-Entscheidung eine Realitätsfremde Frechheit. Entweder verbietet man den Banken diese Gebühren, oder der Verursacher (Kunde) muss es bezahlen. Aber so ist es echt … als Firma/Selbstständiger, bekommst Du Dein Geld vom Kunden nicht und darfst dafür der Bank auch noch eine Gebühr bezahlen *kopfschüttel*

Michael 15. Oktober `10 09:44 Uhr

@Geniemann [...] Erstaunlich viele Rücklastschriften. [...]

Die Presse hat Recht – es geht mit der Wirtschaft wieder aufwärts – zumindest für die Banken ;-)

Arno.Nyhm 15. Oktober `10 23:13 Uhr

@Michael: ja stimmt. kann man den banken nicht auch mal die offenlegung der gebühren pro rückbuchung verlangen, wenn dies doch vollautomatisch erfolgt?