Bankgebühren bei Rücklastschriften

von Sara veröffentlicht am 27. Dezember 2010, 10:16 Uhr

Kann eine Lastschrift mangels Deckung nicht ausgeführt werden, stellt die Bank des Kunden uns Gebühren in Rechnung. Das ist im Prinzip ja auch okay und verständlich. Inakzeptabel ist hingegen die Höhe dieser Kosten in Österreich. Denn je nach Bank belaufen sich diese auf bis zu 8 € (!) netto. Für einen im Normalfall automatisiert ablaufenden Vorgang, der obendrein im Interesse der Bank selbst erfolgt, ist das ein mehr als stolzer Preis. Zumal deutsche Banken in der Regel “nur” 3 € netto berechnen.

Bei uns selbst haben wir bisher übrigens die Bankgebühr zzgl. 10 € Bearbeitungsgebühr in Rechnung gestellt, da jeder Vorgang vollständig manuell bearbeitet werden muss. Ab sofort berechnen wir statt dessen “nur noch”  pauschal 7,50 € brutto in Deutschland und 10,00 € brutto in Österreich, womit die bisherige Kosten für unsere Kunden sinken. Sehr gerne hätten wir auch in Österreich einheitliche 7,50 € brutto berechnet. Aufgrund der vorgenannten hohen Gebühren der Banken dort besteht diese Möglichkeit leider nicht. Ansonsten würden wir in vielen Fällen nicht mal unsere eigenen Mehrkosten bei Rücklastschriften ersetzt bekommen (10 € – 20% Steuer = 8 € = die von uns bezahlte Bankgebühr in vielen Fällen).

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Kommentare & Trackbacks

Sebastian 27. Dezember `10 10:22 Uhr

Guten Morgen,

die Kosten die die österreichischen Banken in Rechnung stellen, für einen automatisierten Ablauf, kann ich nicht nachvollziehen. Weshalb ich es auch verstädnlich finde das Ihr in irgendeiner Form eure eigenen Kosten (die dadurch entstanden sind) decken müsst.

@Sara: “Ab sofort beträgt die pauschale Gebühr 7,50 € brutto in Deutschland und 10,00 € brutto in Deutschland.” Hier hat sich, glaube ich, ein kleiner Fehler eingeschlichen, die 10,00 Euro werden sicherlich in Österreich fällig!?

Liebe Grüße aus Sachsen und einen guten (gesunden!) Rutsch ins neue Jahr,

Sebastian

Sara 27. Dezember `10 10:48 Uhr

Ja, danke für den Hinweis, der Fehler wurde bereits korrigiert :) .

Anonymous 27. Dezember `10 16:36 Uhr

Oja, die Banken gewinnen immer. Ganz klar wenn man ein Monopol hat. (Und das haben Banken wenn man genau hinsieht)

Irgendwie müssen die Spekulanten ja ihre Risiken an die Kunden abwälzen.

Hoffentlich tut sich bald mal was in diesem bekloppten Land. Ist ja nicht auszuhalten. Ein riesiges Sparpaket für die BürgerInnen dieses Landes ist schnell geschnürt, für die wirklichen Verbrecher gibt es aber noch Abfindungen und Boni in Millionenhöhe.

Korrupte Bande, ganz gleich welcher Partei sie angehören :(