Datentransfer bei E-Plus: 220 MB für 1.384 Euro
Für unseren internen Monitoring-Dienst haben wir eine technische Umstellung vorgenommen: Weg von SMS-Nachrichten, hin zu Push-E-Mails. Soweit, so gut. Leider haben wir bei der erforderlichen Aktivierung der Datennutzung des Handyvertrages nicht darauf geachtet, ob in dem Tarif eine Internetflatrate oder zumindest ein Traffic-Inklusivvolumen enthalten war. Wenn man selbst für alle eigenen Tarife Traffic-Flatrates anbietet und auch im Mobilfunkbereich Pauschalpreise oder zumindest im Grundpreis enthaltene Trafficfreimengen inzwischen üblich sind, kann das schon mal passieren.
Das böse Erwachen kam nun in Form der aktuellen Mobilfunkrechnung: Für 220 MB (!) Datenverkehr wurden uns durch E-Plus 1.384,44 Euro in Rechnung gestellt. Das sind umgerechnet immerhin 6.443,94 € pro GB. Ein mehr als stolzer Preis und absolut unverhältnismäßig, zumal man auch einfach für 10 Euro eine Datenflatrate hinzubestellen kann.
Ob die Forderung gerichtlich Bestand hätte, ist also durchaus zweifelhaft. Wir haben nun erst einmal die Flatrate gebucht und bei E-Plus um eine Kulanzlösung gebeten. Wenn man im Netz recherchiert und z.B. Blogeinträge wie diesen hier findet, könnten die Chancen dafür gar nicht schlecht stehen. Ein Zeichen von gutem Kundenservice wäre es aber auch unabhängig von der eventuellen Rechtslage aber auf jeden Fall.
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Veröffentlicht in Interna, Na klar · Schlagworte: Datennutzung, E-Mail, E-Plus, Mobilfunk, Monitoring





Frage ohne jegliche Wertung: Habt ihr mit E-Plus überall Netz?
Eigentlich würde ich ja jetzt sagen “Wer lesen kann ist klar im Vorteil”
Aber da d)f ja bei seinen eigenen Kunden in vergleichbaren Fällen ja auch Kulanz vor Recht ergehen lässt, dürft Ihr Euch ausnahmsweise auch mal selbst über so etwas beschweren
Einem Kunden von mir ging es mal ähnlich mit Vodafone. ICh halte mich aus diesen gründen ganz von mobilen datendiensten fern. Hier wird meines erachtesns versucht, durch undurchsichtige vertragliche Regelungen den Kunden bewusst in eine Kostenfalle tappen zu lassen. Wenn ich ein neues Handy habe schalte ich als erstes UMTS und GPRS etc. ab. Ist zwar vielleicht etwas altmodisch aber egal. Ich habe dafür ein Netbook mit Surfstick, damit kann ich meines Mails checken wenn ich unterwegs bin und das Ding ist prepaid, also keine Kostenfalle möglich.
Rechtlich gesehen habt ihr weniger Chancen. Läuft auf Kulanz hinaus. In diese “Falle” sind auch viele Privatleute getappt (mit neuen internetfähigen Handys), und einige Fälle waren schon in verschiedenen TV-Sendungen wie CT-TV, Markt (WDR), etc.
Es rendiert sich aber auf jeden Fall standhaft zu bleiben.
Ist ja praktisch, dass ihr die Mitarbeiter-Handies mit einem Mobilfunknetz ausstattet, wo man praktisch nie erreichbar ist ( Funklöcher etc.). Da freuen sich die Mitarbeiter bestimmt.
@LeereDose:
Entweder Vorurteil oder Du wohnst in einem Kaff mit 3 Häusern und es sind 20km bis zum nächsten Ort!
Ich kann bis auf den Aufzug in meiner Firma überall telefonieren, inkl. Störungen sogar im Keller. Das HSPA nicht überall verfügbar ist und erst recht weit weg von den 7,2 stimmt zwar aber telefonieren geht bei mir überall. Auch mitten im Wald. Zwischen den Städten habe ich dort auch mindestens UMTS.
Wahrscheinlich meinst Du dann auch dass z. B. Vodafone ja HSPA mit 7,2 mbit/s hat. Das kann ich dementieren. Bei mir waren es nur 1,8 mbit/s aber trotzdem zum Preis von 7,2. Über E-Plus (-discounter) habe ich zur Zeit 1 – 1,2 mbit/s. Zwar nicht superschnell dafür aber halt günstig.
Natürlich kann es irgendwo anders in Deutschland Stellen geben, wo dies anders ist, aber Du kannst auch nicht garantieren dass es bei den anderen Anbietern restlos jeder Meter in Deutschland komplett abgedeckt wird, oder?