Kurz erwähnt: Aus eins mach zwei

von Sara veröffentlicht am 31. Mai 2011, 09:23 Uhr

Die Abbuchung fälliger Rechnungen wird von uns in Deutschland wie in Österreich jeweils in Form einer Sammellastschrift an die Bank übermittelt. Dabei erfolgt dann auf dem Kontoauszug nicht eine gesonderte Darstellung von vielen hundert oder tausend einzelnen Buchungspositionen, sondern ein gemeinsamer Sammelposten. Zumindest in Deutschland. Für Österreich sieht es hingegen etwas anders aus: Dort teil unsere Bank die gemeinsam eingezogenen Beträge grundsätzlich in zwei gesonderte Buchungen auf. Sauber getrennt nach bankinternen Konten und solchen von anderen Instituten.

Großartig relevant ist das für uns in der Praxis nicht. Aber ein Beispiel dafür, welche kleinen Unterscheide zwischen den in vielen Dingen so gleichen bzw. ähnlichen Ländern manchmal eben doch bestehen.

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Kommentare & Trackbacks

Juergen 31. Mai `11 11:07 Uhr

Nicht nur die Österreicher machen das so. Meine Volksbank in Deutschland macht das auch.

Rainer.D 31. Mai `11 11:08 Uhr

Einige Sparkassen in Deutschland machen das auch.

Sara 31. Mai `11 11:10 Uhr

Interessant, zumindest uns bekannte Banken handhaben das wie im Beitrag beschrieben. Eventuell variiert das ja wirklich je nach Institut? In Österreich scheint es jedenfalls, laut uns erteilter Auskunft, einheitlich so zu sein. Ob dem so ist, vermögen wir mangels Kenntnis jedoch nicht zu beurteilen :-) .

Rainer.D 31. Mai `11 12:14 Uhr

Als ich noch bei der Sparkasse mein Konto hatte war das anfangs nicht so, das wurde später eingeführt. Das war für die Buchhaltungssoftware ein Problem, die erkannte den Sammelposten nicht mehr für den automatischen Abgleich des Transit-Kontos, da der Buchungstext der Sammellastschrift von der Bank generiert wird und die Beträge nicht zugeordnet werden konnten. Jetzt bei der neuen Bank habe ich wieder einen Posten und das klappt. Ich hoffe das bleibt so, es *könnte* aber sein das der Hintergrund der gesplitteten Sammellastschrift irgendwo im Dunstkreis von SEPA zu finden ist, ein Bankmitarbeiter machte mal eine entsprechende Andeutung. Das würde dann bedeuten das diese Verfahrensweise bei immer mehr Banken eingeführt wird. Immerhin: Dann kann sich der Hersteller der Buchhaltungssoftware nicht heraus reden und muss sich eine Lösung einfallen lassen. :)

Markus Hagge 31. Mai `11 23:12 Uhr

Meine Sparkasse macht das seit einigen Monaten auch so. Begründung war in der Tat die SEPA-Einführung….