“Gottverdammt!”

von Sara veröffentlicht am 27. Oktober 2011, 08:00 Uhr

Von einem Kunden bei uns hinterlegter Firmenname:

Firma: keine Firma gottverdammt

Erstens: Kein Wunder, wenn sich eine Vergabestelle über auf diesen “Firmennamen” registrierte Domainnamen beschwert.

Zweitens: Wenn man sich als Endverbraucher bei uns anmeldet, sollte man dies auch bei Vertragsabschluss entsprechend angeben. Dann fragen wir auch nur nach dem Vor- und Nachnamen :-)

Drittens: Auf folgenden Blogbeitrag sei an dieser Stelle nochmals hingewiesen: http://www.df.eu/blog/2010/09/07/fantasiename/ Verbunden mit der Bitte, keine Fantasie- oder sonstigen unrichtigen Bezeichnungen anzugeben. Denn Domainnamen werden auf genau diesen – dann ungültigen – (Firmen-) Namen registriert, was unter Umständen böse ins Auge gehen kann.

Trackbacklink · RSS-Feed der Artikelkommentare: RSS 2.0
Veröffentlicht in Interna · Schlagworte: , , ,

Kommentare & Trackbacks

Rainer.D 27. Oktober `11 08:07 Uhr

Was eine “Firma” im rechtlichen Sinne ist wird man niemals mit vertretbarem Aufwand dem “Otto-Normalverbraucher” vermitteln können. Selbst bei Unternehmen ist das Impressum der Webseite mit erschreckender Regelmäßigkeit falsch oder unvollständig.

Alexander 27. Oktober `11 18:25 Uhr

“Was eine “Firma” im rechtlichen Sinne ist wird man niemals mit vertretbarem Aufwand dem “Otto-Normalverbraucher” vermitteln können.”

Och, so schwer ist das gar nicht. Eine “Firma” ist der Name eines Unternehmens. Daher ist auch der Begriff “Firmenname” schon etwas unsinnig.

Alexander F 28. Oktober `11 04:19 Uhr

“Och, so schwer ist das gar nicht. Eine “Firma” ist der Name eines Unternehmens. Daher ist auch der Begriff “Firmenname” schon etwas unsinnig.”
Ganz so richtig ist das auch wieder nicht, den wenn es sich um einen Einzelunternehmer handelt ist der Firmenname sein eigener Name.

maha 28. Oktober `11 08:19 Uhr

Naja… Eine Einzelunternehmung ist erst dann eine “Firma”, wenn der/die Einzelunternehmer/in die Unternehmung ins Handelsregister eintragen lässt. Dann wird daraus ein “Firmenname e.K.”, worunter die Person dann auch firmiert.

ad1601com 28. Oktober `11 13:40 Uhr

Um jetzt auch noch ein bisschen gefährliches Halbwissen beizutragen: Ein Einzelunternehmen darf eine “Firma” nutzen, nur muss diese in Form Bsp. eines Namenszusatzes erfolgen. Z. B. “Sonnenstudio Sabine Müller”

Durch die Eintragung ins H-Reg wird diese nur glaube “offiziell” und somit zur juristischen Person.

ArnoNyhm 29. Oktober `11 00:13 Uhr

um ganz genau zu sein sollte man dem DAU entgegenkommen und man sollte hinter/unter dem Firmennamen einen link erstellen: ich bin keine Firma – beim klick darauf erfolgt dann eine umstellung auf endverbraucher kontoart.

Nils Dornblut 29. Oktober `11 09:27 Uhr

@ArnoNyhm: Man wählt ja vorher das entsprechend aus, dass man eine Privatperson oder eine Firma / ein Verein innerhalb/außerhalb Deutschlands ist. Das sollte in sich schon logisch sein, zumal Privatkunde auch vorausgewählt ist. Da die Frage rechtlich auch recht bedeutend ist, wäre an der Stelle der an Rücksprung nach meiner Meinung nicht sinnvoll.