von Sara Veröffentlicht in Allgemein

Immer wieder erhalten Kunden unerwünschte Werbenachrichten, in denen an die angeblich dringend erforderliche Verlängerung des Domainvertrages erinnert wird. Wer nicht reagiere und (die völlig überhöhten Beträge) bezahle, so der Tenor in den E-Mails, müsse mit dem Verlust der eigenen Internetadresse rechnen. Leider fallen manche Domaininhaber auf diese Masche herein und halten noch nicht einmal Rücksprache mit ihrem Provider, sondern bezahlen einfach online die geforderte Gebühr. Dass diese – wie oben bereits erwähnt – in der Regel weit über dem üblichen Marktpreis liegt, ist dabei im schlimmsten Fall sogar das eher “kleinere” Übel, welches man vielleicht gerade noch als Lehrgeld verbuchen könnte. Viel problematischer kann es hingegen sein, dass die eigenen Kreditkartendaten nun bei einem dubiosen Anbieter gelandet sind und zukünftig vielleicht für weitere unberechtigte Verfügungen verwendet werden könnten. Zudem steckt nicht immer “nur” eine substanzlose Betrugsmasche hinter diesen E-Mails sondern mitunter auch tatsächlich das Ziel der Domainübertragung, um in Zukunft weitere Gebühren berechnen zu können.

Grundsätzlich sollte man daher vorsichtig sein, wenn man von irgendwelchen Firmen per E-Mail im Zusammenhang mit einem Domainnamen kontaktiert wird weil angeblich irgend eine Art von Verlängerung oder Aktion erforderlich ist. Im Zweifelsfall hilft eine Nachfrage beim eigenen Provider um zu klären, um was es sich bei dieser E-Mail handelt und ob tatsächlich etwas unternommen werden muss. Fast immer dürfte danach die passende Reaktion das beherzten Drücken der Löschtaste sein.

Das sollte man auch bei E-Mails von annualdom.com tun. In einer Registration Expiration E-Mail wird, wie oben beschrieben, der Eindruck erweckt, man müsse im Hinblick auf die eigene Internetadresse aktiv werden. Tatsächlich beworben wird jedoch wohl nur eine wie auch immer geartete Dienstleistung rund um Suchmaschineneintragung und -optimierung. Wer die 75 US-$ bezahlt, geht aber vermutlich leer aus. Denn die eigentliche Homepage von annualdom.com weist keinen eigenen Inhalt auf, sondern nur die eingebettete Webseite eines Zahlungsdiensteanbieters. Es ist daher anzunehmen, dass hier Jagd auf die Kreditkartendaten unbedarfter Internetbenutzer gemacht wird.

 

 

 

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