Die deutsche Top-Level-Domain .de konnte im Juli einen “halben Meilenstein” erreichen und ist über die Anzahl von 14,5 Millionen registrierten Domains gesprungen. Zum Überspringen der Grenze von 15 Millionen Domains wird es zum 25. Geburtstag in diesem Jahr wohl leider nicht mehr ganz reichen, dennoch beides ganz beeindruckende Zahlen und wir gratulieren ganz herzlich. Auf die nächsten 25 – und die nächsten 14,5
Quelle: DENIC
Wie die DENIC gestern bekannt gegeben hat, werden am 12.01.2011 ab 10:00 Uhr (MEZ) in mehreren Zeitblöcken neue .de-Domains eingeführt, die bisher aufgrund einstweiliger Verfügungen nicht verfügbar waren. Konkret handelt es sich um folgende Internetadressen:
dw.de, e.de, f.de, g.de, hr.de, sr.de, x.de, y.de, z.de
Die Vergabe erfolgt direkt durch die DENIC nach dem Motto “First come. First served.” (auf deutsch auch “Windhund-Prinzip” genannt), wobei jedoch ein besonderes Verfahren angewendet wird. So steht für jede der o.g. Domainnamen eine eigene Faxnummer zur Verfügung und Registrierungsversuche sind nur über eben diese Faxnummern, welche am 12.01.2011 jeweils für 30 Minuten geschaltet sein werden, möglich.
Die vollständige Liste sieht dabei wie folgt aus (alle Angaben ohne Gewähr):
Domain | Uhrzeit | Faxnummer
dw.de | 10:00 – 10:30 | +49 69 24248559
e.de | 10:30 – 11:00| +49 69 24248603
f.de | 11:00 – 11:30| +49 69 24248736
g.de | 11:30 – 12:00| +49 69 24005984
hr.de | 12:00 – 12:30| +49 69 24005985
sr.de | 12:30 – 13:00| +49 69 24005986
x.de |13:00 – 13:30| +49 69 24005988
y.de | 13:30 – 14:00| +49 69 24005989
z.de | 14:00 – 14:30 | +49 69 24005990
Registrierungsversuche sind für jede der Domains nur im jeweils genannten Zeitfenster möglich. Dabei ist ausschließlich das von der DENIC unter www.denic.de/domains/allgemeine-informationen/registrierung-kurzdomains.html bereitgestellte Formular zu verwenden. Auf dieser Webseite finden sich auch weitere Informationen zum Ablauf. Alleine diese sind für Interessenten maßgeblich.
Wer also sein Glück versuchen möchte, kann dies gerne tun. Wobei zu bedenken ist, dass die Erfolgschance sehr gering sein wird und zudem vielleicht bei der DENIC erfolglos gebliebene “Markeninhaber” ihr “Glück” noch einmal beim zukünftigen Domaininhaber versuchen möchten. Die damit verbundenen Risiken und Kosten sollte man also vorsorglich abwägen bzw. sich ggf. rechtlich beraten lassen.
Die Vorregistrierung für Eszett .de-Domains ist gestern planmäßig angelaufen. Bisher ist das Volumen zwar überschaubar, der Aufwand ist dennoch – wie befürchtet – enorm hoch. Dies liegt nicht nur an den Prüf- und Kontrollpflichten, sondern auch an der häufigen Unachtsamkeit vieler Kunden.
Da wird das Formular, um mal ein Beispiel zu nennen, erst nicht unterzeichnet, anschließend ist nur eine offensichtliche “PC-Krakelunterschrift” darauf enthalten und beim nächsten Versuch passt zwar die Unterschrift, dafür stimmen die angegebenen Inhaberdaten jedoch nicht mehr. Ganz besonders “schön” wird es vor allem, wenn in solchen Fällen die Betroffenen uns “anmeckern”, weil wir auf die Korrektheit solcher doch ach so unbedeutenden Kleinigkeiten auch noch Wert legen. Dabei entziehen sich die (durchaus nachvollziehbaren und durch uns eben einzuhaltenden) Vorgaben schlichtweg unserem Einfluss. Mit mangelhafter (und wann immer es geht reichlich vorhandener) “Kulanzbereitschaft” hat dies jedenfalls nichts zu tun.
Nur gut, dass im Normalfall Domainregistrierungen inkl. Überprüfungen usw. online ablaufen. Ansonsten würden wir wohl irgendwann allesamt verzweifeln
.
Kurz und bündig zu unserem zehnjährigen Firmenjubiläum mal eine interne Zahl: domainfactory ist gemessen an der Anzahl verwalteter .de-Domains der viertgrößte Domainprovider. Damit belegen wir zwar den “undankbaren vierten Platz”, sind aber dennoch zufrieden. Immerhin treten wir gegen einige deutlich größere, kapitalstärkere und marketingaktivere Mitbewerber an.
(Quelle: eigene Auswertung [für Mitbewerber: *belegbare* Auswertung
])
Stand: Juni 2010
Nach einigen Minuten zittern steht nun fest: Wir konnten df.de erfolgreich registrieren. Juhuu!

Heute gehen die neuen .de-Domains an den Start. Alle neuen Domains? Nein, nicht alle. Denn in Folge von mindestens zwei einstweiligen Verfügungen werden einige der kurzen Internetadressen von der Vergabe ausgeschlossen sein.
Da wäre einmal die Verfügung, welche der Bayerische Rundfunk erwirkt hat:
Bayrischer Rundfunk, Hessischer Rundfunk und Deutsche Welle bemühen sich um die Rechte für die Adressen br.de, hr.de und DW.de. Der Bayerische Rundfunk hat eine einstweilige Verfügung gegen das Denic erwirkt, mit dem Ziel, dass die gewünschte Adresse nicht andersweitig vergeben wird. Auch der Hessische Rundfunk erwägt juristische Schritte.

Weiterhin hat die Kanzlei esb Rechtsanwälte eine Verfügung hinsichtlich der Domainnamen e.de, f.de, g.de, x.de, y.de und z.de erwirkt:
Die Kanzlei e|s|b hat mit Blick auf den Beginn des morgigen DE-Registrierungsverfahrens (vgl. Kanzlei.de-News vom 16.10.2009) für ihren Mandanten, Inhaber der Einbuchstabenmarken E, F, G und X, Y, Z, am 21.10.2009 eine einstweilige Verfügung gegen die DENIC eG erwirkt. Hierin untersagt das Landgericht Frankfurt (Az. 2-06 O 515/09) der DENIC eG bei Meidung der üblichen Ordnungsmittel (Ordnungsgeld bis zu 250.000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft, oder Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, zu vollstrecken an ihrem Vorstand), die Domains “e.de”, “f.de”, “g.de”, “x.de”, “y.de”, “z.de” bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt in Sachen 11 U 36/09 für Dritte als Domaininhaber zu registrieren. – 22.10.2009

Ebenfalls nicht verfügbar sind vw.de und o2.de, welche bereits in Folge gerichtlicher Auseinandersetzungen registriert worden sind.
/// Edit: Ein Teil der Domains war auch bei uns vorbestellt und wird nun natürlich nicht übermittelt. Die betroffenen Kunden werden von uns informiert und die übrigen Vorbestellungen rutschen in der Liste entsprechend nach.
Hier die vollständige Gebotsliste, sortiert absteigend nach Gebot. Natürlich ohne Domainname, immerhin kann sonst im Erfolgsfalle jemand feststellen, wie viel unser Kunde bezahlt hat. Bei der angegebenen “Nr.” handelt es sich um die Eingangsnummer, nicht um den Übermittlungsplatz. Bei gleich hohen Geboten werden die zuerst bearbeiteten Aufträge (mit den somit niedrigeren Nummern) zuerst übermittelt.
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Soeben werden die Eingangsbestätigungen für an uns gesendete Vorbestellungen versendet:
Sehr geehrte Frau …,
dies ist eine automatisierte E-Mail, mit der wir den Eingang Ihren Auftrages (Platzierungsgebot in Höhe von <..>,00 € zum Zweck des Versuchs der Registrierung der Domain <…>.de) bestätigen. Unter Berücksichtigung der bis zum Ende des Annahmezeitraumes eingegangenen weiteren Aufträge anderer Kunden ergibt sich für die Domain <..>.de die Position <..> in unserer Vorregistrierungsliste.
Sie erhalten eine gesonderte E-Mail nach Annahme Ihres Auftrages und Übermittlung Ihres Wunsches an die DENIC. Bitte beachten Sie, dass damit keine Erfolgsgarantie oder -zusage hinsichtlich einer erfolgreichen Registrierung der Domain <..> verbunden ist. Die Kosten in Höhe von 25,00 € werden erst nach Annahme und Übermittlung Ihres Wunsches an die DENIC fällig. Das Platzierungsgebot in Höhe von <..> € sowie der Domainpreis gem. Preisliste darüber hinaus nur im Erfolgsfall.
Wir drücken Ihnen die Daumen!
Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
domainFACTORY Kundenservice
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Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter.
Sie sind bereits Kunde? Dann erreichen Sie uns am einfachsten über
die Kundenservice-Funktion in Ihrem Kundenmenü unter
http://admin.df.eu.
Alle weiteren Kontaktmöglichkeiten:
http://www.df.eu/de/service/kontakt/
Häufig gestellte Fragen (FAQ): http://faq.df.eu
Online-Forum (rund um die Uhr): http://forum.df.eu
Aktuelle Statusmeldungen: http://status.df.eu
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…
Anhand der angegebenen Platzierungsnummer kann man sich den Übermittlungszeitpunkt ausrechnen (vier Übermittlungen pro Minute).
Nach einem kleinen Ansturm heute Vormittag ist es jetzt vollbracht: Alle Auftrage für .de-Vorregistrierungen wurden manuell erfasst und kontrolliert. Insgesamt liegen nun 495 Voranmeldungen mit einem Volumen in Höhe von 925.261,00 € vor und warten auf Weiterbearbeitung durch die Technik.
495 Voranmeldungen. Das bedeutet auch: 495 mal eingehende Aufträge (Fax/Scan) bearbeiten. Auf Richtigkeit prüfen. Erfassen. Bei fehlenden Angaben (z.B. zur Auftragsnummer) Rücksprache halten. Nochmals prüfen. Damit ja auch alle übernommenen Daten stimmen. Das war eine ordentliche Portion an Mehrarbeit, zumal wir ein deutlich niedrigeres Volumen erwartet hatten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Vertragsbearbeitung haben das aber erstklassig abgefedert, ohne dass es an anderer Stelle spürbar gewesen wäre. Dafür ein herzliches Dankeschön.
In der Entwicklungsabteilung heißt es hingegen noch: weiter schwitzen. Denn erst wenn die letzte Domain erfolgreich an die DENIC übermittelt worden ist, wird dort der gröbste Druck abfallen. Der Rest liegt dann nicht mehr in unserer Hand.
Nicht in allen Fällen war eine reibungslose Bearbeitung möglich. Zum Beispiel beim Auftrag eines uns ansonsten unbekannten Kunden, der nach Abgabe von sehr hohen, vorderste Plätze sichernden Geboten weder erreichbar gewesen ist noch über eine entsprechende Gesamtgeschäftsbeziehung verfügt hat. Immerhin besteht im Erfolgsfall ein Zahlungsanspruch sowie eine Spendenerwartung, die dann auch erfüllt werden können soll.
Für Kunden mit einem dedizierten Server haben wir die bereits angebotenen Statistiken und Graphen im Kundenmenü um eine neue Information erweitert: Den “Systemlastindex”. Dieser ist ein guter Indikator für die Serverauslastung und gibt Auskunft darüber, ob das System tendentiell kaum etwas zu tun hat oder sehr stark belastet ist. Eine vollständige Auslastung des Servers entspricht dem Systemlastindex 1.Der Höchstwert ist jedoch 5, da mehrere gleichzeitige Prozesse zu einer solchen Anzeige führen können (wie mir die Technik erklärt hat).
Der Index basiert auf dem Unix-Load-Wert geteilt durch die Anzahl der logischen CPUs (d.h. der CPU-Kerne + Hyperthreading).
Das sieht dann so aus:

Der Graph kann je nach Wunsch dynamisch skalieren (um kleine Ausschläge besser erkennen zu können) oder sich statisch an einer festen Achse orientieren. Die Neuerung gilt sowohl für bestehende Verträge als auch (natürlich) für neu bestellte dedizierte Server.