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Am 30. März 2011 von Sara veröffentlicht in Allgemein
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8
Vanity-Nameserver jetzt für alle Domainarten

Seit gestern ist eine gerade für Reseller wichtige Detailverbesserung bei der “Vanity-Nameserverfunktion” (oder auch “Nameserver-Alias” genannt; siehe dazu dieser Blogeintrag) aktiv. Damit können nun die Vanity-Nameserver  wie ns1.meine-domain.tld, ns2.meine-domain.tld, usw. auch für com/net/org/biz/info-Domains genutzt werden. Bisher war dies aufgrund technischer Beschränkungen nicht möglich.

Was genau sind Vanity-Nameserver?

Über Vanity-Nameserver nutzen Sie Ihre eigene, bei dF gehostete Domain als „Alias“ für die domainFACTORY-Nameserver. Bei der Vergabestelle der jeweiligen Top-Level-Domain ist dann statt “ns.namespace4you.de” z.B. “ns.ihre-domain.tld” als Nameserver hinterlegt. Diese Option ist dann interessant, wenn Sie – z.B. als Reseller oder Unternehmen – in den Whois-Einträgen keinen Providerbezug wünschen. Die Wunsch-Nameserver-Namen verweisen dabei im Hintergrund weiterhin auf die Nameserver-IPs von domainFACTORY, sodass Sie z.B. Nameserver-Einträge wie gewohnt vornehmen können.

:-)

Am 4. März 2011 von Sara veröffentlicht in Allgemein
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7
Domain widerrufen

Kunde unserer Lowcost-Tochter domain*go: “Ich möchte meinen Hostingvertrag gem. § 312d BGB widerrufen”.

Wir: “Okay, kein Problem.”

Kunde: “Und auch den Domainvertrag, ich brauche die Adresse nun doch nicht. Immerhin könnt ihr die Domain ja löschen und von einem anderen Kunden neu registrieren lassen, weshalb das Widerrufsrecht gem. BGB gilt.

Genau. Zufälle soll es geben. Selbst wenn sie noch so unwahrscheinlich sind.

Aber mal im Ernst: Auf Kundenwunsch in Echtzeit und vor Ablauf der Widerrufsfrist bestellte Domainnamen unterliegen aus gutem Grund nicht dem gesetzlichen Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen. Immerhin sind uns reale Kosten für die Registrierung der Domain bei der Vergabestelle entstanden, die wir nicht zurück erhalten. Auch wird sich kein anderer Kunde für die betroffene Domain interessieren, zumal bei einem für andere Nutzer so spannenden Namen wie “auto-service-schroeder-bergheim.tld” (fiktives Beispiel). Diese Domain braucht halt nur derjenige, für den sie ursprünglich registriert worden ist.

Wir bieten dem Kunden jetzt an, dass er nur einen Teil des vereinbarten Preises bezahlen muss. So bleiben wir wenigstens nicht auf den uns selbst entstandenen Domaingebühren sitzen und können hoffentlich eine zufriedenstellende Lösung finden.

 

Am von Sara veröffentlicht in Allgemein
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5
Oh wunder, er hat sich gemeldet

Unglaublich: Unser  Kunde im gestern hier veröffentlichten Fall mit den verfälschten Domaindaten hat sich gemeldet, nachdem wir den die Domain betreffenden Vertrag fristlos und den übrigen Vertrag fristgerecht gekündigt haben. Hat er sich nun entschuldigt? Eine Erklärung geliefert? Oder zumindest Verständnis dafür gezeigt, dass wir nach unzähligen Kontaktversuchen und viel Geduld irgendwann mal nach Ablauf aller gesetzter Fristen diesen Schritt gehen mussten?

Aber nicht doch. Statt dessen gibt er sich verärgert über die Aussprache der fristgerechten Accountkündigung und fordert eine Erklärung dafür. Immerhin sei er davon ausgegangen, dass wir höchstens die betroffene Domain kündigen würden und nicht gleich den ganzen Vertrag. (Damit dürfte auch geklärt sein, warum er nicht reagiert hat: Die Kündigung der einen Domain wurde in Kauf genommen.)

Was soll man dazu noch sagen? Wer beharrlich die Inhaber- und Handledaten seiner Domain verfälscht und das auch noch beharrlich trotz E-Mails, telefonischer Kontaktaufnahme und erfolgreich zugestelltem Einschreiben über längere Zeit aufrecht erhält, braucht sich über die Folgen nicht zu wundern. Zumal wir mit Aussprache einer “nur” fristgerechten, ordentlichen Kündigung noch relativ sanft reagiert haben. Denn es wären sowohl eine vollständige, fristlose Kündigung als auch die Geltendmachung der für den Verstoß des Kunden vereinbarten Vertragsstrafe möglich gewesen. Sich im Kontext zur Vorgeschichte und unserer Reaktion dann noch beschweren zu wollen, wirkt ein wenig seltsam.

Am 3. März 2011 von Sara veröffentlicht in Allgemein, Interna
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5
Xxxxxx Xxxxxxx aus Xxxxxxx

Ja, es gibt seltsame Namen. Aber an die Existenz eines Herren (oder eine Frau) “Xxxxxx Xxxxxxx” in “Xxxxxxx” glauben wir dann doch nicht. Genau solche Eintragungen hat jedoch ein Kunde durch Änderung der Inhaber- und Handledaten für seine Domain gemacht. Daran konnten auch all unsere Bemühungen von E-Mails über einen Anruf bis hin zum Einschreiben was ändern. Nachdem wir dann auch noch durch die zuständige Vergabestelle unter Fristsetzung auf den Fall hingewiesen worden sind, haben wir den die Domain betreffenden Vertrag fristlos (mit Übergabe der Domain an die Vergabestelle) und den verbleibenden Account fristgerecht gekündigt.

Merke: “Wer Inhaber- und Handledaten einer Domain nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird am Ende des Weges mit Kündigung und im schlimmsten Falle Domainverlust bestraft.” (jede Ähnlichkeit mit früher auf Banknoten abgedruckten Texten ist rein zufällig ;-))

Wirklich unnötig, sowas. Aber manche Menschen sind einfach vollständig beratungsresistent.

PS: Wir weisen im Kundenmenü sowohl bei der Erstellung von Handles als auch bei deren Zuweisung zu einer Domain sehr deutlich darauf hin, dass die Daten vollständig und richtig sein und den vertraglichen Vereinbarungen entsprechen müssen. Es ist also nicht so, dass sich jemand guten Gewissens auf “Unwissenheit” berufen könnte. Ignoriert man die Hinweise im Kundenmenü und reagiert dann nicht mal auf Kontaktversuche und Einschreiben, so ist das schon mehr als nur noch grob fahrlässig. Manche würden vielleicht sagen: dumm.

Zitat Kundenmenü:

Bitte nutzen Sie diese Funktion in diesem Endkunden-Tarif nur zu rein privaten Zwecken, z.B. um Domainnamen für Familienangehörige zu verwalten. Bitte beachten Sie zudem, dass Sie Inhaberdaten nur ändern dürfen, wenn Ihnen dafür die Zustimmung des bisherigen Inhabers schriftlich vorliegt (Ziff. 6 Domainregistrierungsbedingungen). Alle hinterlegten Daten für Domainnamen müssen richtig und vollständig sein (Ziff. 3 Domainregistrierungsbedingungen). Bei Fragen steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung.

Am 28. Februar 2011 von Sara veröffentlicht in Allgemein, Technik
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7
Neu: ns.Ihre-Domain.tld als Nameserver & fremde Namserver

Sehr viele Kunden nutzen domainFACTORY zur bequemen und kostengünstigen Verwaltung ihrer – auch mit z.B. eigenen Servern oder externen Diensten genutzten – Domainnamen. Zum Beispiel in unserem kostenfreien DomainManager-Tarif, der für 0,00 € pro Monat die professionelle Domainverwaltung erlaubt. In diesem wie in allen anderen aktuellen Angeboten bei uns können so viele Internetadressen (gem. Preisliste) verwaltet werden, wie man möchte. Freie Admin-C-, Inhaber-, Tech-C- und Zone-C-Einträge inklusive.

Bereits in der Vergangenheit haben wir die Funktionen im Bereich der Domainverwaltung immer wieder erweitert und verbessert. Dies gilt z.B. auch für die Nameservereinstellungen, bei denen unsere Kunden ergänzend zu den automatisch gemanagten Einstellungen umfangreiche eigene Einträge (NS-Record, A-Record, CNAME, uvm.) im Kundenmenü vornehmen können. Details dazu siehe auch in unseren FAQ.

Nun gehen wir noch einen großen Schritt weiter und werden heute im Laufe des Tages zwei tolle Neuerungen einführen:

1. Eigene Domain als “Nameserver-Alias”  für die domainfactory Nameserver

Wer möchte, kann zukünftig zwar weiterhin unsere komfortablen und voll gemanagten Nameserver nutzen, aber dafür eigene “Alias-Einträge” in den Whois-Einträgen hinterlegen lassen. So wird aus den neutralen Nameservereinträgen wie “ns.namespace4you.de” ganz schnell “ns.max-muster.de”. Interessant ist das nicht nur für Domainverwalter und Resellern, sondern auch für Firmen und Professionals, die Wert auf durchgängig individuelle Whois-Einträge (freier Domaininhaber, Admin-C, Zone-C, Tech-C, eigener Nameservernamen) ohne Providerbezug legen.

Der gewohnte Komfort bleibt dabei erhalten: Die selbst angelegten “Wunschnameserver-Namen” verweisen im Hintergrund auf unsere eigenen Nameserver-IPs und wir kümmern uns unverändert um das Management. Auch individuelle Einstellungen wie A-Records sind darüber hinaus selbstverständlich wie gewohnt bequem via Kundenmenü möglich.

2. Nutzung vollständig eigener Nameserver

Volle Kontrolle (aber auch volle Verantworung!) ermöglicht die Angabe fremder Nameserver. Damit sind unsere eigenen Nameserver “außen” vor und alle entsprechenden Anfragen werden an Ihren Nameserver weitergeleitet. Welche Einstellungen dort für die Domain hinterlegt sind, liegt dabei vollständig in Ihrer eigenen Hand.  Achtung: Diese Option richtet sich an Profis, die einen eigenen Nameserver betreiben und wissen, was sie tun. Fehlerhafte Einstellungen führen schnell zu einer Nichterreichbarkeit der betroffenen Internetadressen. Mal eben aus Spaß einen eigenen Nameserver zu betreiben, sollte man daher lieber sein lassen ;-). Wer einfach seinen Domainnamen beim Nameservereintrage sehen möchte, ist mit der obigen Möglichkeit der Alias-Nameserver bestens bedient.

 

Die Nutzung dieser Funktionen ist selbstverständlich kostenfrei und auch für alle bestehenden Kunden in den entsprechenden Tarifen möglich. Um unseren Partner die Arbeit bei vielen verwalteten Domains zu erleichtern, lassen sich der Wunsch-Aliasname oder der eigene Nameserver als Standardeinstellung vorkonfigurieren. Zudem ist eine Angabe der entsprechenden Einstellungen auch direkt bei der Neubestellung weiterer Domains über das Kundenmenü möglich. So entfallen zusätzliche Arbeitsschritte, was Zeit und Nerven spart.

Die Neuerungen gehen im Laufe des Tages online. [Update 2010-02-28 14:54] Siehe nun auch in unserem Forum. [/Update]

Hier bereits ein paar Screenshots als Vorgeschmack:

 

Am 9. November 2010 von Sara veröffentlicht in Presse
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“.com-Domain für 49 Mark”

Heutiges Fundstück bei den Google Alerts:

domainfactory: “.com”-Domain für 49 Mark

Wie passend zum zehnjährigen Jubiläum – stamm die Meldung doch aus dem Gründungsjahr unserer Gesellschaft. Wobei schon interessant wäre zu wissen, warum Google das gerade jetzt ausgegraben hat. Immerhin handelt es sich ja nun wirklich um einen alten Hut… alleine schon der 2 MB Speicherplatz wegen. ;-)

Am 4. November 2010 von Sara veröffentlicht in Allgemein
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Eszett-Vorregistrierung angelaufen

Die Vorregistrierung für Eszett .de-Domains ist gestern planmäßig angelaufen. Bisher ist das Volumen zwar überschaubar, der Aufwand ist dennoch – wie befürchtet – enorm hoch. Dies liegt nicht nur an den Prüf- und Kontrollpflichten, sondern auch an der häufigen Unachtsamkeit vieler Kunden.

Da wird das Formular, um mal ein Beispiel zu nennen, erst nicht unterzeichnet, anschließend ist nur eine offensichtliche “PC-Krakelunterschrift” darauf enthalten und beim nächsten Versuch passt zwar die Unterschrift, dafür stimmen die angegebenen Inhaberdaten jedoch nicht mehr. Ganz besonders “schön” wird es vor allem, wenn in solchen Fällen die Betroffenen uns “anmeckern”, weil  wir auf die Korrektheit solcher doch ach so unbedeutenden Kleinigkeiten auch noch Wert legen. Dabei entziehen sich die (durchaus nachvollziehbaren und durch uns eben einzuhaltenden) Vorgaben schlichtweg unserem Einfluss. Mit mangelhafter (und wann immer es geht reichlich vorhandener) “Kulanzbereitschaft” hat dies jedenfalls nichts zu tun.

Nur gut, dass im Normalfall Domainregistrierungen inkl. Überprüfungen usw. online ablaufen. Ansonsten würden wir wohl irgendwann allesamt verzweifeln ;-).

Am 29. Oktober 2010 von Sara veröffentlicht in Allgemein
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Eszett-Vorregistrierung startet am kommenden Mittwoch

Nach jeder Menge Tests, internen Prüfungen und Klärung aller technischen wie nicht-technischen Fragen steht es nun fest: Die Vorregistrierung für neue “Eszett” (“ß”) .de-Domainnamen startet bei uns am kommenden Mittwoch, den 03.11.2010. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Kunden, die am 26.10.2010 um 15 Uhr (MESZ) Inhaber einer Doppel-S .de-Domain gewesen sind. Diese Kunden dürfen für – den exakt gleichen Domaininhaber – die entsprechende Eszett-Domain über uns zur Registrierung beauftragen.

Dabei gelten die – bereits in früheren Blogeinträgen erwähnten – hohen formellen Anforderungen, an die wir uns ebenso wie unsere Kunden halten müssen. Besonders wichtig ist dies in Fällen, bei denen unser Vertragspartner nicht mit dem Domaininhaber identisch ist. Dies dürfte vor allem bei Unternehmenskunden und Resellern häufiger zutreffen und macht die Erteilung einer Vollmacht für den Unterzeichner des Auftrages bzw. eine gesetzliche Vertretungsberechtigung erforderlich.

Zwar verlangen wir die Übermittlung und Vorlage der jeweiligen Originaldokumente nicht von vorne herein zusammen mit der Auftragserteilung, behalten uns aber die Anforderung des Originals ausdrücklich vor, da auch wir dazu verpflichtet sind, auf Verlangen ein solches Original gegenüber der Vergabestelle vorzulegen. Dies machen wir in den Unterlagen auch deutlich, da anderenfalls am Ende unter Umständen wir eine Vertragsstrafe zu entrichten hätten, die wir unserem Kunden weiterbelasten müssten.

Sofern Sie also – z.B. als Reseller oder Unternehmensmitarbeiter – für einen Dritten handeln und eine der Eszett-Domains registrieren möchten, prüfen Sie bitte bereits jetzt, ob alle Voraussetzungen vorliegen und beschaffen Sie eine Originalvollmacht bzw. Originalurkunde, aus der sich die gesetzliche Bevollmächtigung (z.B. bei Geschäftsführern) ergibt. Die Einholung erst zum Zeitpunkt einer eventuellen Anforderungen wird regelmäßig zu spät sein und zur Fristversäumnis führen.

Wir selbst hätten uns eine deutlich “entspanntere” und weniger formelle Vorgehensweise gewünscht, um nicht auf unsere Kunden durch vertragliche Regelungen einen relativ hohen Druck aufbauen zu müssen. Leider sind wir jedoch an die eigenen vertraglichen Bestimmungen gebunden und jeder mögliche Interessent muss daher letztendlich selbst abwägen, ob der Aufwand und die Kosten dem (in vielen Fällen aufgrund der kaum vorhandenen Unterstützung in Browsern, Mailprogrammen, usw. geringen) Nutzen angemessen gegenüber stehen.

Am von Sara veröffentlicht in Interna
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Sperrt die Domain!

Ein Kunde hat bei uns einen Vertrag abgeschlossen und dabei seinen Namen sowie als Firma eine Bezeichnung “Fir Ma” ohne Rechtsform angegeben. Nun wurden wir vom Insolvenzverwalter einer “Fir Ma GmbH & Co. KG” sehr eindringlich dazu aufgefordert, die durch unseren Kunden auf “Fir Ma” registrierte Domain unverzüglich zu sperren.

Dies ist ein Wunsch, den wir leider nicht erfüllen können. Denn Vertragspartner bei uns ist eben nicht eine “Fir Ma GmbH & Co. KG” sondern ein Herr Sowieso, der die Fantasiebezeichnung “Fir Ma” als Domaininhaber angegeben hat. Eine “Fir Ma” ist im Handelsregister jedoch nicht registriert, dafür eine “Fir Ma Verwaltungsgesellschaft mbH, “Fir Ma GmbH & Co. KG” sowie eine “Fir Ma Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)”.

Für uns ist daher völlig unklar und nicht erkenntlich, ob unser Kunde eventuell für die “Fir Ma GmbH & Co. KG” handeln wollte oder für eine der anderen Unternehmen bzw. für sich selbst als natürliche Person. Die Interpretation des Insolvenzverwalters, dass die Domainregistrierung nur für die GmbH & Co. KG erfolgen konnte, ist jedenfalls weder zwingend noch naheliegend.

Leider – und dies ist nach bisherigen Praxiserfahrungen nicht überraschend – sieht der Insolvenzverwalter die Situation überhaupt nicht ein. Für ihn ist dies ja auch der bequemste Weg. Denn wir sind es ja, die sich im Falle einer unrechtmäßigen Sperrung vertragswidrig verhalten und Schadensersatzansprüchen unseres Kunden aussetzen würden.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie leichtfertig Dritte aus den unterschiedlichsten Gründen eine Domainsperrung fordern und sich dann entsetzt geben, wenn wir diesem Ansinnen nicht widerspruchslos und untertänigst folgen. Aber wehe die eigene Internetadresse wäre einmal im umgekehrten Fall von einer Sperrung betroffen…

Merke: Tragt keine Fantasienamen ein!

Am 27. Oktober 2010 von Sara veröffentlicht in Interna
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Fax fehlt

Das ist ungünstig: Ein privater Kunde hat für eine Domain abweichende Inhaber- und Kontaktdaten hinterlegt, darunter auch für den Tech-C und Zone-C. Aufgrund der Bedingungen der Vergabestelle ist es erforderlich, für den Tech- und Zone-C jeweils eine gültige Faxnummer anzugeben. Darauf weisen wir bei der Handleerstellung im Kundenmenü auch hin.

Natürlich kam es, wie es kommen musste: Wir wurden durch die zuständige Registry darüber informiert, dass keine gültige Faxnummer eingetragen ist und unter Fristsetzung zur Korrektur aufgefordert. Was gar nicht so einfach ist, wenn man den Kunden auf keinem Wege erreichen kann und sogar auf seiner Homepage ermittelte Kontaktdaten nicht funktionieren.

Was also tun? Den Kunden ins “offene Messer” laufen und ganz formell den Weg über einen sofortigen Transit gehen, an dessen Ende ein Verlust der Domain stehen kann? Oder das Tech-C/Zone-C Handle vorerst auf den Standardwert ändern, damit der drohende Fristablauf und damit verbundene Konsequenzen erstmal vom Tisch sind?

Bei einem Reseller wäre die Antwort eigentlich klar gewesen: Wir nehmen in solchen Fällen keine Änderung an Handles vor, alles Andere würde nur für Ärger sorgen da u.U. der Endkunde so von uns erfahren könnte. Das würde uns unterm Strich der Reseller vermutlich – bei allem guten Willen – nicht danken. Zudem muss man an einen gewerblichen Anbieter, der beruflich im Domain-/Hostinbusiness tätig ist, auch andere Ansprüche an eine wie auch immer geartete Erreichbarkeit stellen können als an eine Privatperson.

Im vorliegenden Fall hinterlegen wir ausnahmsweise und angesichts des Einzelfalls ein Standard- Tech-C und Zone-C Handle für die Domain. Das macht uns zwar nicht wirklich glücklich, ein sofortiger Transit der Domain wäre jedoch absehbar weniger im Interesse unseres Kunden gewesen, da vermutlich auch die Vergabestelle ihn nicht erreichen könnte und daher eventuell die Domain löschen würde.

Nun gewinnt der Kunde etwas in dieser Situation sehr wertvolles: Zeit.

(Selbstverständlich erhält unser Partner nun noch ein Einschreiben mit entsprechenden Details. Auch bleiben wir an dem Fall dran, damit da absehbar eine abschließende Lösung erfolgen kann.)

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