5. April 2011
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Hinweis auf Betrugsmasche und Warnung vor angeblichen Anrufen des Hostproviders

Aus aktuellem Anlass möchten wir an dieser Stelle auf eine an sich schön ältere Betrugsmasche hinweisen, die aktuell uns selbst und einen Kunden in jeweils verschiedener Form betroffen hat. Dabei geben sich die Täter als Hostprovider aus und weisen darauf hin, dass eine andere Firma die Registrierung von Domainnamen mit dem Marken- oder Firmennamen des Opfers versuchen würde. Das Opfer habe nun die Möglichkeit, die Domains noch schnell für sich selbst zu sichern, bevor sie der angebliche andere Interessent registrieren kann.

In Wahrheit gab es in diesen Fällen aber niemals einen Versuch, Domainnamen mit Marken-/Firmennamen des Opfers zu registrieren. Vielmehr setzen die Täter darauf, dass die Betroffenen dankbar reagieren und gerne das Angebot annehmen, die angeblich betroffenen Domains zu gesalzenen Preisen für sich registrieren zu lassen.

In dem uns betreffenden Fall wurden wir per englischsprachiger E-Mail kontaktiert und über eine angebliche Markenverletzung in Kenntnis gesetzt. Die uns kontaktierende Firma sei auf den Handel und die Registrierung von Domainnamen in Asien spezialisiert und nun beauftragt worden, Domains mit dem “Keyword ‘df'” zu registrieren. Wir hätten sieben Tage Zeit, um uns zu melden, anderenfalls würde der Auftrag ausgeführt werden. Schnell war klar, um was es sich handelt.

Auf andere Weise haben es nun Betrüger bei einem unserer Kunden versucht. Ausgerüstet mit öffentlichen Whoisinformationen über ihn und uns als Provider haben sie ihn telefonisch kontaktiert und sich als domainfactory-Mitarbeiter ausgegeben. Jemand würde bei uns ähnliche Domains registrieren wollen wie seine und er könne sich diese selbst sichern. Der Anruf erfolgte ohne Rufnummernanzeige und auch eine Rückrufnummer wurde nicht genannt.

Unser Kunde war zum Glück wachsam und hat uns informiert. Es lohnt sich (und ist leider auch notwendig), immer wachsam zu sein und nicht blindlings auf obskure Anrufe oder E-Mails hereinzufallen. Im Zweifelsfall sollte man sich über öffentlich zugängliche Kontaktmöglichkeiten an den Provider wenden, um den Sachverhalt zu klären.

Wir selbst rufen übrigens Kunden nur dann an, wenn es nötig oder vereinbart ist und die Zustimmung zur telefonischen Kontaktaufnahme erteilt wurde. Dabei erfolgt ausnahmslos die Übermittlung der Rufnummer (+49 89 55266-0 oder -xxx). Wenn sie angeblich von uns angerufen werden und Zweifel haben, rufen sie einfach zurück: Jeder Mitarbeiter verfügt über eine eigene Rufnummer innerhalb des o.g. Nummernkreises und der Kundenservice ist insbesondere auch per 0800-Rufnummer (DE: 0800 323 98 00, AT: 0800 311 821) erreichbar.

 

31. März 2011
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Nur im April: 90% sparen und neue .at-Domains für 0,10 € / Monat im ersten Jahr registrieren

Zum 1.4. gibt es bei uns keinen Aprilscherz, sondern eine neue Preisaktion. Diese betrifft alle im April bei domainFACTORY neu registrierten .at-Domainnamen, welche während des ersten Nutzungsjahres mit nur 0,10 € pro Monat anstatt 1,45 €* (Österreich: 1,39 €*) pro Monat in Rechnung gestellt werden. Erst ab dem zweiten Jahr fallen dann die regulären Preise an, wobei die vergünstigten Domains natürlich ganz normal zum Ende des ersten Jahres gekündigt werden können.

Hier noch einmal die Aktion in der Übersicht:

  • gültig für bestehende und neue domainFACTORY Kunden
  • im Aktionszeitraum 01.04.2011 mit 30.04.2011
  • betrifft neu registrierte .at-Domains (kein Providerwechsel, kein Rebilling)
  • Aktionspreis 0,10 Euro* je  Domain pro Monat im ersten Jahr
  • anschließend 1,45 Euro* je Domain pro Monat bei domainfactory Deutschland bzw. 1,39 Euro* pro Monat bei domainfactory Österreich

*) Alle Preisangaben inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer für Deutschland, inklusive 20 Prozent Mehrwertsteuer für Österreich.

30. März 2011
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Vanity-Nameserver jetzt für alle Domainarten

Seit gestern ist eine gerade für Reseller wichtige Detailverbesserung bei der “Vanity-Nameserverfunktion” (oder auch “Nameserver-Alias” genannt; siehe dazu dieser Blogeintrag) aktiv. Damit können nun die Vanity-Nameserver  wie ns1.meine-domain.tld, ns2.meine-domain.tld, usw. auch für com/net/org/biz/info-Domains genutzt werden. Bisher war dies aufgrund technischer Beschränkungen nicht möglich.

Was genau sind Vanity-Nameserver?

Über Vanity-Nameserver nutzen Sie Ihre eigene, bei dF gehostete Domain als „Alias“ für die domainFACTORY-Nameserver. Bei der Vergabestelle der jeweiligen Top-Level-Domain ist dann statt “ns.namespace4you.de” z.B. “ns.ihre-domain.tld” als Nameserver hinterlegt. Diese Option ist dann interessant, wenn Sie – z.B. als Reseller oder Unternehmen – in den Whois-Einträgen keinen Providerbezug wünschen. Die Wunsch-Nameserver-Namen verweisen dabei im Hintergrund weiterhin auf die Nameserver-IPs von domainFACTORY, sodass Sie z.B. Nameserver-Einträge wie gewohnt vornehmen können.

:-)

4. März 2011
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Domain widerrufen

Kunde unserer Lowcost-Tochter domain*go: “Ich möchte meinen Hostingvertrag gem. § 312d BGB widerrufen”.

Wir: “Okay, kein Problem.”

Kunde: “Und auch den Domainvertrag, ich brauche die Adresse nun doch nicht. Immerhin könnt ihr die Domain ja löschen und von einem anderen Kunden neu registrieren lassen, weshalb das Widerrufsrecht gem. BGB gilt.

Genau. Zufälle soll es geben. Selbst wenn sie noch so unwahrscheinlich sind.

Aber mal im Ernst: Auf Kundenwunsch in Echtzeit und vor Ablauf der Widerrufsfrist bestellte Domainnamen unterliegen aus gutem Grund nicht dem gesetzlichen Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen. Immerhin sind uns reale Kosten für die Registrierung der Domain bei der Vergabestelle entstanden, die wir nicht zurück erhalten. Auch wird sich kein anderer Kunde für die betroffene Domain interessieren, zumal bei einem für andere Nutzer so spannenden Namen wie “auto-service-schroeder-bergheim.tld” (fiktives Beispiel). Diese Domain braucht halt nur derjenige, für den sie ursprünglich registriert worden ist.

Wir bieten dem Kunden jetzt an, dass er nur einen Teil des vereinbarten Preises bezahlen muss. So bleiben wir wenigstens nicht auf den uns selbst entstandenen Domaingebühren sitzen und können hoffentlich eine zufriedenstellende Lösung finden.

 

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Oh wunder, er hat sich gemeldet

Unglaublich: Unser  Kunde im gestern hier veröffentlichten Fall mit den verfälschten Domaindaten hat sich gemeldet, nachdem wir den die Domain betreffenden Vertrag fristlos und den übrigen Vertrag fristgerecht gekündigt haben. Hat er sich nun entschuldigt? Eine Erklärung geliefert? Oder zumindest Verständnis dafür gezeigt, dass wir nach unzähligen Kontaktversuchen und viel Geduld irgendwann mal nach Ablauf aller gesetzter Fristen diesen Schritt gehen mussten?

Aber nicht doch. Statt dessen gibt er sich verärgert über die Aussprache der fristgerechten Accountkündigung und fordert eine Erklärung dafür. Immerhin sei er davon ausgegangen, dass wir höchstens die betroffene Domain kündigen würden und nicht gleich den ganzen Vertrag. (Damit dürfte auch geklärt sein, warum er nicht reagiert hat: Die Kündigung der einen Domain wurde in Kauf genommen.)

Was soll man dazu noch sagen? Wer beharrlich die Inhaber- und Handledaten seiner Domain verfälscht und das auch noch beharrlich trotz E-Mails, telefonischer Kontaktaufnahme und erfolgreich zugestelltem Einschreiben über längere Zeit aufrecht erhält, braucht sich über die Folgen nicht zu wundern. Zumal wir mit Aussprache einer “nur” fristgerechten, ordentlichen Kündigung noch relativ sanft reagiert haben. Denn es wären sowohl eine vollständige, fristlose Kündigung als auch die Geltendmachung der für den Verstoß des Kunden vereinbarten Vertragsstrafe möglich gewesen. Sich im Kontext zur Vorgeschichte und unserer Reaktion dann noch beschweren zu wollen, wirkt ein wenig seltsam.

3. März 2011
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Xxxxxx Xxxxxxx aus Xxxxxxx

Ja, es gibt seltsame Namen. Aber an die Existenz eines Herren (oder eine Frau) “Xxxxxx Xxxxxxx” in “Xxxxxxx” glauben wir dann doch nicht. Genau solche Eintragungen hat jedoch ein Kunde durch Änderung der Inhaber- und Handledaten für seine Domain gemacht. Daran konnten auch all unsere Bemühungen von E-Mails über einen Anruf bis hin zum Einschreiben was ändern. Nachdem wir dann auch noch durch die zuständige Vergabestelle unter Fristsetzung auf den Fall hingewiesen worden sind, haben wir den die Domain betreffenden Vertrag fristlos (mit Übergabe der Domain an die Vergabestelle) und den verbleibenden Account fristgerecht gekündigt.

Merke: “Wer Inhaber- und Handledaten einer Domain nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird am Ende des Weges mit Kündigung und im schlimmsten Falle Domainverlust bestraft.” (jede Ähnlichkeit mit früher auf Banknoten abgedruckten Texten ist rein zufällig ;-))

Wirklich unnötig, sowas. Aber manche Menschen sind einfach vollständig beratungsresistent.

PS: Wir weisen im Kundenmenü sowohl bei der Erstellung von Handles als auch bei deren Zuweisung zu einer Domain sehr deutlich darauf hin, dass die Daten vollständig und richtig sein und den vertraglichen Vereinbarungen entsprechen müssen. Es ist also nicht so, dass sich jemand guten Gewissens auf “Unwissenheit” berufen könnte. Ignoriert man die Hinweise im Kundenmenü und reagiert dann nicht mal auf Kontaktversuche und Einschreiben, so ist das schon mehr als nur noch grob fahrlässig. Manche würden vielleicht sagen: dumm.

Zitat Kundenmenü:

Bitte nutzen Sie diese Funktion in diesem Endkunden-Tarif nur zu rein privaten Zwecken, z.B. um Domainnamen für Familienangehörige zu verwalten. Bitte beachten Sie zudem, dass Sie Inhaberdaten nur ändern dürfen, wenn Ihnen dafür die Zustimmung des bisherigen Inhabers schriftlich vorliegt (Ziff. 6 Domainregistrierungsbedingungen). Alle hinterlegten Daten für Domainnamen müssen richtig und vollständig sein (Ziff. 3 Domainregistrierungsbedingungen). Bei Fragen steht Ihnen unser Kundenservice gerne zur Verfügung.

28. Februar 2011
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Neu: ns.Ihre-Domain.tld als Nameserver & fremde Namserver

Sehr viele Kunden nutzen domainFACTORY zur bequemen und kostengünstigen Verwaltung ihrer – auch mit z.B. eigenen Servern oder externen Diensten genutzten – Domainnamen. Zum Beispiel in unserem kostenfreien DomainManager-Tarif, der für 0,00 € pro Monat die professionelle Domainverwaltung erlaubt. In diesem wie in allen anderen aktuellen Angeboten bei uns können so viele Internetadressen (gem. Preisliste) verwaltet werden, wie man möchte. Freie Admin-C-, Inhaber-, Tech-C- und Zone-C-Einträge inklusive.

Bereits in der Vergangenheit haben wir die Funktionen im Bereich der Domainverwaltung immer wieder erweitert und verbessert. Dies gilt z.B. auch für die Nameservereinstellungen, bei denen unsere Kunden ergänzend zu den automatisch gemanagten Einstellungen umfangreiche eigene Einträge (NS-Record, A-Record, CNAME, uvm.) im Kundenmenü vornehmen können. Details dazu siehe auch in unseren FAQ.

Nun gehen wir noch einen großen Schritt weiter und werden heute im Laufe des Tages zwei tolle Neuerungen einführen:

1. Eigene Domain als “Nameserver-Alias”  für die domainfactory Nameserver

Wer möchte, kann zukünftig zwar weiterhin unsere komfortablen und voll gemanagten Nameserver nutzen, aber dafür eigene “Alias-Einträge” in den Whois-Einträgen hinterlegen lassen. So wird aus den neutralen Nameservereinträgen wie “ns.namespace4you.de” ganz schnell “ns.max-muster.de”. Interessant ist das nicht nur für Domainverwalter und Resellern, sondern auch für Firmen und Professionals, die Wert auf durchgängig individuelle Whois-Einträge (freier Domaininhaber, Admin-C, Zone-C, Tech-C, eigener Nameservernamen) ohne Providerbezug legen.

Der gewohnte Komfort bleibt dabei erhalten: Die selbst angelegten “Wunschnameserver-Namen” verweisen im Hintergrund auf unsere eigenen Nameserver-IPs und wir kümmern uns unverändert um das Management. Auch individuelle Einstellungen wie A-Records sind darüber hinaus selbstverständlich wie gewohnt bequem via Kundenmenü möglich.

2. Nutzung vollständig eigener Nameserver

Volle Kontrolle (aber auch volle Verantworung!) ermöglicht die Angabe fremder Nameserver. Damit sind unsere eigenen Nameserver “außen” vor und alle entsprechenden Anfragen werden an Ihren Nameserver weitergeleitet. Welche Einstellungen dort für die Domain hinterlegt sind, liegt dabei vollständig in Ihrer eigenen Hand.  Achtung: Diese Option richtet sich an Profis, die einen eigenen Nameserver betreiben und wissen, was sie tun. Fehlerhafte Einstellungen führen schnell zu einer Nichterreichbarkeit der betroffenen Internetadressen. Mal eben aus Spaß einen eigenen Nameserver zu betreiben, sollte man daher lieber sein lassen ;-). Wer einfach seinen Domainnamen beim Nameservereintrage sehen möchte, ist mit der obigen Möglichkeit der Alias-Nameserver bestens bedient.

 

Die Nutzung dieser Funktionen ist selbstverständlich kostenfrei und auch für alle bestehenden Kunden in den entsprechenden Tarifen möglich. Um unseren Partner die Arbeit bei vielen verwalteten Domains zu erleichtern, lassen sich der Wunsch-Aliasname oder der eigene Nameserver als Standardeinstellung vorkonfigurieren. Zudem ist eine Angabe der entsprechenden Einstellungen auch direkt bei der Neubestellung weiterer Domains über das Kundenmenü möglich. So entfallen zusätzliche Arbeitsschritte, was Zeit und Nerven spart.

Die Neuerungen gehen im Laufe des Tages online. [Update 2010-02-28 14:54] Siehe nun auch in unserem Forum. [/Update]

Hier bereits ein paar Screenshots als Vorgeschmack:

 

9. November 2010
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“.com-Domain für 49 Mark”

Heutiges Fundstück bei den Google Alerts:

domainfactory: “.com”-Domain für 49 Mark

Wie passend zum zehnjährigen Jubiläum – stamm die Meldung doch aus dem Gründungsjahr unserer Gesellschaft. Wobei schon interessant wäre zu wissen, warum Google das gerade jetzt ausgegraben hat. Immerhin handelt es sich ja nun wirklich um einen alten Hut… alleine schon der 2 MB Speicherplatz wegen. ;-)

4. November 2010
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Eszett-Vorregistrierung angelaufen

Die Vorregistrierung für Eszett .de-Domains ist gestern planmäßig angelaufen. Bisher ist das Volumen zwar überschaubar, der Aufwand ist dennoch – wie befürchtet – enorm hoch. Dies liegt nicht nur an den Prüf- und Kontrollpflichten, sondern auch an der häufigen Unachtsamkeit vieler Kunden.

Da wird das Formular, um mal ein Beispiel zu nennen, erst nicht unterzeichnet, anschließend ist nur eine offensichtliche “PC-Krakelunterschrift” darauf enthalten und beim nächsten Versuch passt zwar die Unterschrift, dafür stimmen die angegebenen Inhaberdaten jedoch nicht mehr. Ganz besonders “schön” wird es vor allem, wenn in solchen Fällen die Betroffenen uns “anmeckern”, weil  wir auf die Korrektheit solcher doch ach so unbedeutenden Kleinigkeiten auch noch Wert legen. Dabei entziehen sich die (durchaus nachvollziehbaren und durch uns eben einzuhaltenden) Vorgaben schlichtweg unserem Einfluss. Mit mangelhafter (und wann immer es geht reichlich vorhandener) “Kulanzbereitschaft” hat dies jedenfalls nichts zu tun.

Nur gut, dass im Normalfall Domainregistrierungen inkl. Überprüfungen usw. online ablaufen. Ansonsten würden wir wohl irgendwann allesamt verzweifeln ;-).

29. Oktober 2010
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Eszett-Vorregistrierung startet am kommenden Mittwoch

Nach jeder Menge Tests, internen Prüfungen und Klärung aller technischen wie nicht-technischen Fragen steht es nun fest: Die Vorregistrierung für neue “Eszett” (“ß”) .de-Domainnamen startet bei uns am kommenden Mittwoch, den 03.11.2010. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Kunden, die am 26.10.2010 um 15 Uhr (MESZ) Inhaber einer Doppel-S .de-Domain gewesen sind. Diese Kunden dürfen für – den exakt gleichen Domaininhaber – die entsprechende Eszett-Domain über uns zur Registrierung beauftragen.

Dabei gelten die – bereits in früheren Blogeinträgen erwähnten – hohen formellen Anforderungen, an die wir uns ebenso wie unsere Kunden halten müssen. Besonders wichtig ist dies in Fällen, bei denen unser Vertragspartner nicht mit dem Domaininhaber identisch ist. Dies dürfte vor allem bei Unternehmenskunden und Resellern häufiger zutreffen und macht die Erteilung einer Vollmacht für den Unterzeichner des Auftrages bzw. eine gesetzliche Vertretungsberechtigung erforderlich.

Zwar verlangen wir die Übermittlung und Vorlage der jeweiligen Originaldokumente nicht von vorne herein zusammen mit der Auftragserteilung, behalten uns aber die Anforderung des Originals ausdrücklich vor, da auch wir dazu verpflichtet sind, auf Verlangen ein solches Original gegenüber der Vergabestelle vorzulegen. Dies machen wir in den Unterlagen auch deutlich, da anderenfalls am Ende unter Umständen wir eine Vertragsstrafe zu entrichten hätten, die wir unserem Kunden weiterbelasten müssten.

Sofern Sie also – z.B. als Reseller oder Unternehmensmitarbeiter – für einen Dritten handeln und eine der Eszett-Domains registrieren möchten, prüfen Sie bitte bereits jetzt, ob alle Voraussetzungen vorliegen und beschaffen Sie eine Originalvollmacht bzw. Originalurkunde, aus der sich die gesetzliche Bevollmächtigung (z.B. bei Geschäftsführern) ergibt. Die Einholung erst zum Zeitpunkt einer eventuellen Anforderungen wird regelmäßig zu spät sein und zur Fristversäumnis führen.

Wir selbst hätten uns eine deutlich “entspanntere” und weniger formelle Vorgehensweise gewünscht, um nicht auf unsere Kunden durch vertragliche Regelungen einen relativ hohen Druck aufbauen zu müssen. Leider sind wir jedoch an die eigenen vertraglichen Bestimmungen gebunden und jeder mögliche Interessent muss daher letztendlich selbst abwägen, ob der Aufwand und die Kosten dem (in vielen Fällen aufgrund der kaum vorhandenen Unterstützung in Browsern, Mailprogrammen, usw. geringen) Nutzen angemessen gegenüber stehen.