Die Verwaltung für die österreichische Top-Level-Domain hat zusammen mit ihren Registraren die neue Initiative domainsmachenmehrdaraus.at gestartet. Ziel von nic.at ist es dabei, das Bewusstsein bei Unternehmen und Privatpersonen für “intelligente Domainstrategien” zu schärfen. Letztlich soll die Aktion natürlich die österreichische .at-Landeskennzeichnung im Internet stärken, soll dabei aber auch Anregungen bieten, wie man für mehr Traffic auf der eigenen Webseite sorgen kann.
Wir empfehlen, bei Interesse einen kurzen Blick auf die Galerie auf domainsmachenmehrdaraus.at zu werfen. Sie finden dort einige witzige Beispiele, wie in Alltagssituationen im “realen Leben” auf die eigene Webseite aufmerksam gemacht werden kann.
Bei domainFACTORY erhalten Sie neue .at-Domains übrigens noch bis Ende Oktober für monatlich nur 0,10 €* im ersten Jahr, erst ab dem zweiten Jahr fällt der reguläre Preis von 1,49 €* monatlich an.
*) Mindestvertragslaufzeit und Abrechnungszeitraum 12 Monate. Monatlicher Preis für Neuregistrierungen [kein Providerwechsel] von .at-Domains bis 31.10.2012 im ersten Jahr 0,10 €, anschließend 1,49 €. Entgelte sind jeweils für den jeweiligen Abrechnungszeitraum im Voraus zahlbar. Ergänzend gelten die jeweilige Tarifleistungsbeschreibung, unsere Preisliste und unsere AGB. Änderungen unseres Angebots vorbehalten. Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. in Höhe von 19%.
Ein Kunde beschwert sich über die Rechnung für fünf von ihm bei uns registrierte Domainnamen: Man habe ihm zugesagt, dass erst dann Kosten anfallen wenn die Domainnamen auch tatsächlich aktiv genutzt werden. Die Rechnung mögen wir daher stornieren.
Natürlich gehen wir dem Vorgang nach (auch wenn ich mich dafür verbürgen kann, dass so etwas kein Mitarbeiter einem Kunden sagen würde). Aber bevor wir an Böswilligkeit glauben, nehmen wir zuerst lieber ein Missverständnis an
. Denn grundsätzlich gilt (und ist auch aus den Vertragsunterlagen und beim Bestellvorgang ersichtlich): Die Kosten für Domainnamen fallen natürlich ab dem Zeitpunkt der Registrierung an. Und nicht, wenn ein Kunde sie (vielleicht) mal irgendwann aktiv nutzt. Zumal auch wir die entsprechenden Gebühren von Anfang an an die Registrierungsstellen entrichten müssen.
Nach .com, net und .biz geht es bei der etwas “exotischeren”, dem Staat Samoa zugehörigen aber als “Website.ws Your Internet Adress for Live” vermarktete ccTLD “.ws” weiter: Auch dort erhöht sich der Einkaufspreis mit Wirkung zum 01.01.2012 unterm Strich um deutlich spürbare 13%. Dies ist auch keinesfalls die erste Preisanpassung nach oben, sondern setzt eine Reihe von früheren direkten und indirekten Anhebungen fort (siehe auch: “Bedauerlicher Trend zu Preiserhöhungen” von August 2010).
Aufgrund der mehreren anstehenden Preiserhöhung der Vergabestellen werden wir dieses Thema gesammelt angehen, um eine einheitliche und vernünftige Lösung unter Berücksichtigung aller Aspekte finden zu können. Dabei beschäftigen uns nicht nur die bevorstehenden Teuerungen. Vielmehr bereiten uns auch weitere Aspekte Kopfzerbrechen. So zum Beispiel die Frage nach dem Umgang mit heute bereits zu erwartenden und absehbaren weiteren Erhöhungen der Kosten durch die Vergabestellen, die Berücksichtigung früherer, von uns abgefederter Preissteigerungen und die veränderte Situation bei dem Wechselkurs.
Dabei machen wir es uns nicht leicht, sondern prüfen ergebnisoffen mehrere Ansätze. Denn egal wie wir am Ende auch verfahren: Für unsere Kunden muss die Entscheidung am Ende nachvollziehbar sein.
Gerade haben wir über die anstehende Preiserhöhung von .com und .net Domains gesprochen, schon müssen wir die Ankündigung der .biz-Registry (Neustar) nachreichen. Demnach erhöhen sich die Registrygebühren für Internetadressen mit der Endung .biz ab dem 01. Februar 2012 um gut 7%.
Auch diese Preiserhöhung entzieht sich unserem Einfluss und betrifft alle weltweit registrierten .biz-Domains. Was die weitere Vorgehensweise bei uns angeht, werden wir diese Frage zusammen mit der anstehenden Preiserhöhung von Verisign für .com und .net Domainnamen lösen.
Verisign, die Betreiberin der Registry für alle Internetadressen mit den Endungen .com, .net, .cc und .tv, wird zum 15. Januar 2012 die Preise für .com und .net Domainnamen spürbar anheben. Demnach erhöhen sich die jährlichen Kosten für .com-Domains um knapp 7% und für .net-Domains um sogar fast 10%.
Damit aber nicht genug: Denn im Laufe der kommenden Jahre stehen Verisign weitere Preiserhöhungen zu, an deren Ende der Preis für die betroffenen Domainnamen um je nach Top-Level-Domain bis zu 70% über dem heutigen Niveau liegen könnten. Zu diesen reinen Registry-Kosten kommen die Gebühren der ICANN sowie weitere im Rahmen der Domainverwaltung entstehende Kosten aufgrund der damit verbundenen, extrem komplexen und teuren Systeme hinzu. Darüber hinaus erfolgt die Abrechnung dieser Gebühren und Kosten in US-$, so dass der Preis für Provider außerhalb des Dollarraums Wechselkursschwankungen unterliegt. Dass diese Kursschwankungen einen nicht unerheblichen Einfluss auf die für Domainprovider entstehenden Einkaufskosten haben, zeigt die große Schwankungsbreite des Euro zum Dollar: von rund 1,60 US-$ je Euro im Jahr 2008 ist der Kurs auf bis zu etwa 1,20 US-$ im vergangenen Jahr eingebrochen; der Einkaufspreis für Provider ist also im gleichen Maße gestiegen. Derzeit liegt der Kurs bei 1,38 US-$ und die zukünftige Entwicklung ist angesichts von Themen wie der Schuldenkrise in den USA und Europa unsicher.
Vor diesem Hintergrund werden sich steigende Domainpreise in Zukunft wohl auch aus Kundensicht allgemein nicht vermeiden lassen, zumal Domainprovider wie wir bereits mehrfach und an unterschiedlichen Stellen Preissteigerungen “geschluckt” und für ihre Kunden übernommen haben.
Wir selbst haben noch nicht endgültig darüber entschieden, wie wir auf die anstehende Preiserhöhung angemessen reagieren sollen. Klar ist nur, dass eine dauerhafte “Mehrkostenübernahme” durch uns dieses Mal aufgrund des damit verbundenen Gesamtvolumens leider nicht möglich sein wird. Gleichzeitig müssen wir jedoch auch die bereits zu erwartenden weiteren Preiserhöhungen im Auge behalten und abwägen, welche Vorgehensweise für Kunden am besten nachzuvollziehen ist.
So oder so werden wir jedenfalls alles tun, um die Anpassung so transparent wie möglich weiter zu geben und dabei insbesondere keine eigenen Aufschläge für bestehende Domainnamen vorzunehmen. Aufgrund des Wechselkurses ist das natürlich nicht ganz einfach, aber lösbar. Für neue Domains werden wir hingegen genau abwägen müssen, ob wir irgend einen “exakt errechneten aber krummen” Verkaufspreis in Kauf nehmen können oder auf den nächsten “Schwellenwert” (bei uns immer x,x5 Euro) aufrunden müssen.
Natürlich freuen wir uns auch über Anregungen, Feedback und Vorschläge zu diesem Thema. Immerhin sind Sie als Kunde von dem Problem genauso betroffen, wie wir als Domainprovider. Wenn wir es am Ende gemeinsam lösen bzw. so viele Meinungen wie möglich berücksichtigen können, ist dies natürlich besonders wünschenswert
Die Vergabestelle für .eu-Domains wird Ende Oktober ca. 9.000 Domainnamen zur allgemeinen Registrierung freigeben, die entgegen der Bedingungen registriert worden waren.
Bereits im September 2010 hat EURid ein Gerichtsverfahren gegen die Registrierung der entsprechenden .eu-Domains gewonnen. Demnach folgte das Gericht der Ansicht der Vergabestelle, dass die Domainnamen “in böser Absicht” und somit entgegen der Bedingungen registriert worden waren. Es handelte sich bei allen 9.000 Domains um Registrierungen auf ein und denselben Domaininhaber.
Am 24. und 25. Oktober 2011 werden die Domainnamen nun gelöscht und stehen gemäß der üblichen “First Come, First Serve”-Regel zur Registrierung zur Verfügung. Bei Interesse kann auf der EURid-Webseite eine Liste mit allen Domains eingesehen werden sowie der genauen Uhrzeit, zu welcher die jeweiligen Domains zur Registrierung freigegeben werden.
Weiterführende Links:
Pressemitteilung von EURid zur Freigabe der Domains
Liste mit den frei werdenden .eu-Domainnamen
Aus aktuellem Anlass möchten wir an dieser Stelle auf eine an sich schön ältere Betrugsmasche hinweisen, die aktuell uns selbst und einen Kunden in jeweils verschiedener Form betroffen hat. Dabei geben sich die Täter als Hostprovider aus und weisen darauf hin, dass eine andere Firma die Registrierung von Domainnamen mit dem Marken- oder Firmennamen des Opfers versuchen würde. Das Opfer habe nun die Möglichkeit, die Domains noch schnell für sich selbst zu sichern, bevor sie der angebliche andere Interessent registrieren kann.
In Wahrheit gab es in diesen Fällen aber niemals einen Versuch, Domainnamen mit Marken-/Firmennamen des Opfers zu registrieren. Vielmehr setzen die Täter darauf, dass die Betroffenen dankbar reagieren und gerne das Angebot annehmen, die angeblich betroffenen Domains zu gesalzenen Preisen für sich registrieren zu lassen.
In dem uns betreffenden Fall wurden wir per englischsprachiger E-Mail kontaktiert und über eine angebliche Markenverletzung in Kenntnis gesetzt. Die uns kontaktierende Firma sei auf den Handel und die Registrierung von Domainnamen in Asien spezialisiert und nun beauftragt worden, Domains mit dem “Keyword ‘df’” zu registrieren. Wir hätten sieben Tage Zeit, um uns zu melden, anderenfalls würde der Auftrag ausgeführt werden. Schnell war klar, um was es sich handelt.
Auf andere Weise haben es nun Betrüger bei einem unserer Kunden versucht. Ausgerüstet mit öffentlichen Whoisinformationen über ihn und uns als Provider haben sie ihn telefonisch kontaktiert und sich als domainfactory-Mitarbeiter ausgegeben. Jemand würde bei uns ähnliche Domains registrieren wollen wie seine und er könne sich diese selbst sichern. Der Anruf erfolgte ohne Rufnummernanzeige und auch eine Rückrufnummer wurde nicht genannt.
Unser Kunde war zum Glück wachsam und hat uns informiert. Es lohnt sich (und ist leider auch notwendig), immer wachsam zu sein und nicht blindlings auf obskure Anrufe oder E-Mails hereinzufallen. Im Zweifelsfall sollte man sich über öffentlich zugängliche Kontaktmöglichkeiten an den Provider wenden, um den Sachverhalt zu klären.
Wir selbst rufen übrigens Kunden nur dann an, wenn es nötig oder vereinbart ist und die Zustimmung zur telefonischen Kontaktaufnahme erteilt wurde. Dabei erfolgt ausnahmslos die Übermittlung der Rufnummer (+49 89 55266-0 oder -xxx). Wenn sie angeblich von uns angerufen werden und Zweifel haben, rufen sie einfach zurück: Jeder Mitarbeiter verfügt über eine eigene Rufnummer innerhalb des o.g. Nummernkreises und der Kundenservice ist insbesondere auch per 0800-Rufnummer (DE: 0800 323 98 00, AT: 0800 311 821) erreichbar.
Sehr viele Kunden nutzen domainFACTORY zur bequemen und kostengünstigen Verwaltung ihrer – auch mit z.B. eigenen Servern oder externen Diensten genutzten – Domainnamen. Zum Beispiel in unserem kostenfreien DomainManager-Tarif, der für 0,00 € pro Monat die professionelle Domainverwaltung erlaubt. In diesem wie in allen anderen aktuellen Angeboten bei uns können so viele Internetadressen (gem. Preisliste) verwaltet werden, wie man möchte. Freie Admin-C-, Inhaber-, Tech-C- und Zone-C-Einträge inklusive.
Bereits in der Vergangenheit haben wir die Funktionen im Bereich der Domainverwaltung immer wieder erweitert und verbessert. Dies gilt z.B. auch für die Nameservereinstellungen, bei denen unsere Kunden ergänzend zu den automatisch gemanagten Einstellungen umfangreiche eigene Einträge (NS-Record, A-Record, CNAME, uvm.) im Kundenmenü vornehmen können. Details dazu siehe auch in unseren FAQ.
Nun gehen wir noch einen großen Schritt weiter und werden heute im Laufe des Tages zwei tolle Neuerungen einführen:
1. Eigene Domain als “Nameserver-Alias” für die domainfactory Nameserver
Wer möchte, kann zukünftig zwar weiterhin unsere komfortablen und voll gemanagten Nameserver nutzen, aber dafür eigene “Alias-Einträge” in den Whois-Einträgen hinterlegen lassen. So wird aus den neutralen Nameservereinträgen wie “ns.namespace4you.de” ganz schnell “ns.max-muster.de”. Interessant ist das nicht nur für Domainverwalter und Resellern, sondern auch für Firmen und Professionals, die Wert auf durchgängig individuelle Whois-Einträge (freier Domaininhaber, Admin-C, Zone-C, Tech-C, eigener Nameservernamen) ohne Providerbezug legen.
Der gewohnte Komfort bleibt dabei erhalten: Die selbst angelegten “Wunschnameserver-Namen” verweisen im Hintergrund auf unsere eigenen Nameserver-IPs und wir kümmern uns unverändert um das Management. Auch individuelle Einstellungen wie A-Records sind darüber hinaus selbstverständlich wie gewohnt bequem via Kundenmenü möglich.
2. Nutzung vollständig eigener Nameserver
Volle Kontrolle (aber auch volle Verantworung!) ermöglicht die Angabe fremder Nameserver. Damit sind unsere eigenen Nameserver “außen” vor und alle entsprechenden Anfragen werden an Ihren Nameserver weitergeleitet. Welche Einstellungen dort für die Domain hinterlegt sind, liegt dabei vollständig in Ihrer eigenen Hand. Achtung: Diese Option richtet sich an Profis, die einen eigenen Nameserver betreiben und wissen, was sie tun. Fehlerhafte Einstellungen führen schnell zu einer Nichterreichbarkeit der betroffenen Internetadressen. Mal eben aus Spaß einen eigenen Nameserver zu betreiben, sollte man daher lieber sein lassen
. Wer einfach seinen Domainnamen beim Nameservereintrage sehen möchte, ist mit der obigen Möglichkeit der Alias-Nameserver bestens bedient.
Die Nutzung dieser Funktionen ist selbstverständlich kostenfrei und auch für alle bestehenden Kunden in den entsprechenden Tarifen möglich. Um unseren Partner die Arbeit bei vielen verwalteten Domains zu erleichtern, lassen sich der Wunsch-Aliasname oder der eigene Nameserver als Standardeinstellung vorkonfigurieren. Zudem ist eine Angabe der entsprechenden Einstellungen auch direkt bei der Neubestellung weiterer Domains über das Kundenmenü möglich. So entfallen zusätzliche Arbeitsschritte, was Zeit und Nerven spart.
Die Neuerungen gehen im Laufe des Tages online. [Update 2010-02-28 14:54] Siehe nun auch in unserem Forum. [/Update]
Hier bereits ein paar Screenshots als Vorgeschmack: