von Sara Veröffentlicht in Allgemein

Wer nicht über einen dedizierten Server verfügt, teilt sich die von ihm genutzten Ressourcen mit anderen Kunden und verfügt nur über gewisse Leistungskontingente. Vergleichbar ist dies mit den Bewohnern eines Mehrfamilienhauses: zwar verfügen alle über eigene vier Wände und eine zugesicherte Wohnungsausstattung (Größe, Balkon, usw.). Bei einem Umzug wird es jedoch eng im Treppenhaus, auf den Aufzug muss man mitunter etwas warten und eine nächtliche Party mit lautstarker Musik kann sogar die Gemüter ansonsten entspannter Menschen erhitzen. Selbst muss man ebenfalls entsprechend vorplanen: Die kleine Studentenbude ist nicht gerade geeignet für die Beherbergung einer Großfamilie und wer vorsorglich eine große Wohnung mietet weil dreimal pro Jahr größerer Besuch ansteht und übernachten soll, wird sich irgendwann an den damit verbundenen höheren Kosten stören.

Nun lässt sich die Wohnsituation naturgemäß nicht mal eben so ändern und auch mit eher anstrengenden Nachbarn wird man sich arrangieren müssen, wenn man nicht dauerhaft den Haussegen schief haben möchte.

Bei unseren Hostingtarifen ist das zum Glück anders :-) .

Das beginnt bereits bei der Möglichkeit einer individuellen Tarifkonfiguration und späteren -anpassung einfach via Kundenmenü. Dabei lassen sich Leistungserweiterungen direkt und auch ohne Berücksichtigung einer bestehenden Laufzeit vornehmen. Wer weiß, dass er ab morgen einen leistungsfähigeren Tarif benötigt, bucht einfach den entsprechenden Wechsel und fertig. Einige Erweiterungen wie beim Web- und Mailspeicherplatz in den MyHome Plus und ManagedHosting Pro werden sogar fast sofort aktiv.

Ein weiterer limitierender Faktor ist die Rechenleistung, die sich maßgeblich aus der Ausstattung des genutzten Servers sowie der Anzahl der weiteren Kunden auf dem gleichen Gerät ergibt. Hier erlaubt unser ManagedHosting Pro Tarif die Auswahl unter insgesamt sechs Leistungsstufen mit im besten Fall nur einem einzigen Kunden (!) pro Prozessorkern. Auch diese Anpassung lässt sich direkt im Kundenmenü  selbst vornehmen und wird bei Erhöhungen direkt “über Nacht” aktiv.

Manchmal reicht selbst das jedoch noch nicht aus oder ist nicht schnell genug. Hier ist zum Beispiel an Fälle zu denken, bei denen eine Webseite in der Presse erwähnt wird und deswegen in kurzer Zeit sehr, sehr viele Besucher erhält. Auch in Situationen wie bei einer enorm erfolgreichen Werbekampagne ist nicht auszuschließen, dass auf einmal mehr Besucher die Webseite aufrufen möchten, als der gewählte Server hergibt. Hier springt unser “Überlastungsschutz”  sowohl im MyHome Plus- als auch beim ManagedHosting Pro-Angebot ein: Sobald die Funktion im Kundenmenü (kostenlos!) aktiviert worden ist, steht sie im Hintergrund bereit. Im Falle einer längerdauernden Überlastung erfolgt dann automatisch ein Umzug der betroffenen Webseite vom bisherigen, mit anderen Kunden geteilten Server auf einen noch leistungsfähigen dedizierten Server, der dann alleine (!) und somit mit vollen Ressourcen genutzt werden kann. Dafür berechnen wir bis zu vier Mal pro Jahr für jeweils bis zu drei Tage keinerlei zusätzlichen Kosten. Erst für eine noch häufigere bzw. längere Nutzung fallen geringe Preise auf Tagesbasis an, wobei sich dann oft auch ein regulärer dedizierter Server bei uns lohnt.

Mit diesen Möglichkeiten ist bereits ein großes Problempotential abgedeckt. Aber was tun, wenn auf dem Server laufende Programme des Kunden die Ursache für das Problem sind oder ein Upgrade nicht die erste Wahl ist? Auch dann versuchen wir natürlich weiter zu helfen und unseren Kunden mit dem gesammelten Wissen unserer Kundenservice- und Technikexperten zur Seite zu stehen. Je nach Einzelfall stehen uns dabei mehr oder weniger umfassende Möglichkeiten zur Verfügung und es ist verständlich, wenn wir nicht – am Besten noch kostenfrei – umfangreiche Arbeiten an fremden Anwendungen vornehmen können, zumal uns diese nicht unbedingt bekannt sein müssen. Dennoch tun wir unser Bestes, damit kein Kunde “im Regen stehen” bleibt und in ganz vielen Fällen erreichen wir auch gemeinsam Lösungen oder können Wege aufzeigen, wie sich Engpässe besser vermeiden lassen.

Nicht immer ist aber die Webseite des Kunden selbst für die Last verantwortlich. Denn wie im anfänglichen Beispiel mit der Mietwohnung kann natürlich auch auf einem Server ein rücksichtsloser Nachbar wissentlich oder unwissentlich für schlechte Stimmung sorgen. Mit einem umfangreichen und intensiven, rund um die Uhr durch uns betreuten Servermonitoring arbeiten wir Problemfällen entgegen bzw. können diese in der Regel so früh wie möglich erkennen. Das Monitoring hilft zudem dabei, eventuelle Defekte und Probleme direkt erkennen und beheben zu können, beispielsweise bei dem Ausfall einer wichtigen Komponente. Für Nutzer eines dedizierten Servers steht der Zugriff auf einige der internen Monitoring-Statistiken übrigens auch im Kundenmenü bereit.

Auch durch ein aktives Last- und Servermanagement sowie im Bedarfsfall der “Umverteilung” bestehender Kundenpräsenzen auf andere Server zur Lastreduktion lassen sich viele potentielle Engpässe verhindern bzw. schnell ausräumen. Zwar können wir keine Wunder vollbringen und sind unseren Möglichkeiten letztendlich auch Grenzen gesetzt. Innerhalb dieser Rahmenbedingungen ist das Thema “Serverlast” jedoch ein sehr wichtiges Betätigungsfeld für uns und spiel im Alltag eine kaum zu unterschätzende Rolle.

Wenn die Einbrecher kommen…

Besonders schlimm wird es, wenn einem ungebetene Gäste Besuch abstatten. Das gilt zuhause ebenso wie bei der eigenen Internetpräsenz, wenn auch natürlich mit unterschiedlichen Auswirkungen. Eine 100%ige Sicherheit beim Schutz gegen Angreifer lässt sich zwar nicht erreichen; das Risiko, Opfer eines Angriffs zu werden, hingegen deutlich reduzieren. Dazu gehört es, selbst aktiv zu werden und die eigenen Anwendungen auf einem aktuellen Stand zu halten. Als vorbildlich sei in diesem Zusammenhang die Bloganwendung WordPress genannt, welche über eine sehr komfortable Funktion zum Auto-Update verfügt und somit erfahrenen wie weniger versierten Benutzern viel unnötige Arbeit abnimmt und die Updatequote ganz massiv erhöhen dürfte. Leider sind noch lange nicht alle Anwendungen so benutzerfreundlich, weshalb häufig noch die Durchführung einer Aktualisierung in Handarbeit und nach Anleitung des jeweiligen Herstellers erforderlich ist. Natürlich berät unser Kundenservice auch in diesem Zusammenhang gerne bei Unklarheiten und Fragen.

Aber egal ob aufgrund mangelhafter Updatepolitik oder in Folge noch nicht bekannter Sicherheitslücken: Inzwischen werden regelmäßig Kunden zu Opfern solcher Angriffe. Dabei können sowohl Daten (z.B. aus einem Onlineshop) “gestohlen” werden als auch neue Hintertüren und Fallen eingebaut werden. Auch der Versand von Spam- und Betrugsnachrichten über solche gehackten Accounts ist keine Seltenheit. Damit sich zumindest die Auswirkungen eines solchen Angriffs begrenzen lassen, bieten wir einenVerzeichnisschutz an, mit dem sich bestimmte Unterverzeichnisse vom übrigen Webspace “abschotten” lassen. Während normalerweise ein Angreifer bei Ausnutzung einer Sicherheitslücke in Kundenanwendungen vollen Zugriff auch auf Daten in anderen Verzeichnissen erlangen kann, ist er bei Nutzung des Verzeichnisschutzes in dem jeweils betroffenen Ordner samt Unterordnern “eingesperrt” und kann nicht andere, an sich von dem Angriff unbetroffene Webseiten und Anwendungen infiltrieren. Der aktive Einsatz dieser nützlichen Funktion in unserem Kundenmenü ist daher sehr ratsam.

Auch wir selbst sind präventiv und mit Sicherheitssystemen tätig, um z.B. den Missbrauch der Kundenserver für den Versand von unerwünschten Massenmails einzudämmen.

Gerade in Situationen dieser Art zeigt sich dann auch schnell, wie gut oder schlecht der Service eines Hostproviders ist. Lässt er betroffene Anwender im Regen stehen? Oder reagiert schnell auf Rückfragen, möglichst in Verbindung mit Lösungsansätzen und aktiver Unterstützung? Zumindest uns ist es wichtig, den Betroffenen aktiv weiterzuhelfen. Dazu gehört es nicht nur, Informationen zur besseren Absicherung der eigenen Seite geben zu können. Sondern auch die Überprüfung des Kundenspeicherplatzes auf weitere, für uns erkennbare Angriffe, damit sich schnell und effizient eine “saubere” Ausgangsbasis für den Weiterbetrieb schaffen lässt. Wurden Daten gelöscht oder manipuliert, hilft die Beauftragung eines Restores aus einem der nächtlichen Datensicherungen weiter.

Alles in allem zeigen diese nicht vollständigen und exemplarischen Punkte sicherlich eines auf: Hosting kann besser sein als wohnen. Weil es flexibler an persönliche Ansprüche anpassbar ist, kurzfristige Änderungen möglich sind und nicht erst die Polizei gerufen werden muss, damit endlich der dauerhafte Krach aufhört. Die Betonung liegt dabei auf “kann”. Denn was manche Neukunden und Interessenten so berichten, ist immer wieder ernüchternd und erschreckend. Dabei ist es doch auch im Interesse eines jeden Providers, seine Partner nicht alleine zu lassen sondern durch vernünftige Vorplanung, ausreichend dimensionierte Netze und Systeme sowie aktiven Kundenservice bestmöglich zu unterstützen.

Das ist zumindest unser Ziel und Kundenzufriedenheit nicht nur ein leeres Versprechen. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Mit unserer 60 Tage Geld zurück Garantie, dem kostenfreien Service Level Agreement (SLA) und unserer Zufriedenheitsgarantie stehen wir dafür gerade, dass Sie am Ende auch tatsächlich zufrieden sind. Testen Sie auch gerne unseren kostenfreien 0800-Kundenservice oder lesen Sie die Meinung anderer Kunden in Portalen wie der Webhostlist.Wir freuen uns über jeden neuen Partner, der uns eine Chance einräumt – und am Ende mit seiner Entscheidung für domainfactory zufrieden ist :-) .

von Sara Veröffentlicht in Allgemein

Ab sofort stehen für die dynamischen Funktionen (PHP, usw.) unseres preiswerten “MyHome Plus”-Tarifs mehr Ressourcen als bisher zur Verfügung. So hat sich der pro einzelnem Skriptaufruf verfügbare Arbeitsspeicher von 25 MB auf 50 MB verdoppelt und die Rechenzeit je Skriptaufruf von 8 CPU-Sekunden auf 15 CPU-Sekunden erhöht. Wie bereits erwähnt gelten diese Werte nicht etwa für eine bestimmte Anwendung insgesamt, sondern für jeden einzelnen Aufruf – auch bei mehreren gleichzeitigen Besuchern. :-)

Von der Erweiterung profitieren alle Kunden, die unseren “MyHome Plus” Tarif mit dynamischen Anwendungen wie Gästebüchern, Blogs, Foren, uvm. nutzen. Denn gerade bei anspruchsvolleren Skripten sind möglichst hohe Werte für die CPU-Sekunden und den verfügbaren Arbeitsspeicher wichtig, um eine bestmögliche Verfügbarkeit und Performance unterstützen zu können.

Selbstverständlich gilt die Verbesserung automatisch für alle bestehenden Accounts dieses Tarifs. Weitere Details finden Sie übrigens auch unserem Kundenforum.

von Sara Veröffentlicht in Allgemein, Fachchinesisch

Aus aktuellen Anlass (Twitter): Bei SharedHosting ist die Größe der über ein Webinterface hochladbaren Dateien standardmäßig begrenzt. Dies hat technische Gründe, da sehr viele sehr große Web-Uploads den Server belasten und damit wertvolle Ressourcen bei anderen Kunden entziehen können. Das http-Protokoll ist auch nicht für größere Uploads entwickelt worden; hierfür ist FTP besser geeignet. In der Praxis liegt es aber natürlich nahe, auch http zum hochladen kleinerer Dateien zu verwenden. Auch hier im Blog z.T. bei Beiträgen angefügte Bilder werden ja nicht per FTP sondern einfach aus der Blogsoftware heraus direkt übertragen.

Die voreingestellte Größe für Web-Uploads über Skripte beträgt bei uns 8 MB. Dieser Wert lässt sich per individueller Einstellung erhöhen (“upload_max_filesize”). Bei der Änderung hilft unser komfortabler, im Kundenmenü integrierter PHP .ini-Editor, der diese und andere Anpassungen sehr einfach macht.

Da sich bei SharedHosting Kunden einen Server teilen, sind alle Benutzer darauf angewiesen, dass niemand übermäßig viele Ressourcen beanspruchen kann und damit den anderen Kunden zu wenige oder keine Kapaziäten mehr zur Verfügung stehen. Neben dem o.g., beeinflussbaren Dateilimit gibt es daher eine tarifabhängige Limitierung des höchstmöglichen RAM-Verbrauchs je Prozessaufruf sowie eine Laufzeitbeschränkung von 90 Sekunden je Prozessaufruf. Diese Sicherheitsmaßnahmen stellen sicher, dass nicht ein Anwender den Arbeitsspeicher zu einem Großteil oder sogar ganz für sich beansprucht oder laufende Prozesse eines Anwenders die gesamte CPU für sich selbst beanspruchen.

Natürlich ist es unschön, wenn man als Kunde von diesen Limitierungen “ausgebremst” wird. Andererseits wäre man auch wenig erfreut über Ausfälle der eigenen Seite, nur weil ein anderer Kunde mal eben alle Rechenleistung an sich zieht. In manchen Fällen hilft z.B. aufgrund enorm lastintensiver Anwendungszwecke nur ein eigener Server weiter. In der ganz überwiegenden Mehrzahl der Situationen, in denen ein Problem mit den Serverbegrenzungen auftritt, lassen sich Lösungen oder Work-Arrounds finden. So können größere Web-Uploads z.B. von einem Skript aufgeteilt werden, um das 90 Sekunden-Limit zu umgehen oder die Effizienz eingesetzter Anwendungen verbessert werden, damit die Begrenzungen gar nicht erst erreicht werden.

Erste Anlaufstelle in vielen Fällen dieser Art sollte unser Kundenforum sein, welches unter http://forum.df.eu/ Ratsuchenden eine große Community rund um alle denkbaren Fragen und Probleme bietet. Zudem steht natürlich – soweit im Einzelfall möglich – auch unsere Technik gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. Zum Beispiel, um ein per FTP übertragenes Datenbankbackup für den Kunden einzuspielen, wenn es selbst nicht klappt.

Nochmals kurz zum aktuellen Twitter-Feedback: Dieses bezog sich konkret auf das von uns vorinstallierte phpMyAdmin. Für dieses lässt sich die Beschränkung der Dateigröße nicht selbst ändern. Laut unserer Technik kommt es jedoch nur zur sehr wenigen Anfragen, zumal wir jederzeit auch gerne ein per FTP übertragenes Datenbankdump für den Kunden einspielen. Dennoch prüfen wir anlässlich der geäußerten Kritik die Möglichkeit, den Wert für phpMyAdmin kurzfristig und formlos allgemein zu erhöhen.

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