Ein Kunde hat gegen uns eine grundlose Anzeige wegen “Stalking” und “Nötigung” erstattet. Stalking und Nötigung kann man hingegen wohl eher das Verhalten unseres Kunden nennen, der uns mit massvenhaften Spam-Faxen bombardiert und den Geschäftsbetrieb beeinträchtigt. Zuletzt am Sonntag in Form von 1.500 Fax-Seiten.
Derzeit rutschen einige Spammails durch unsere ansonsten sehr guten Spamfilter. Wir arbeiten daran, auch für diese unerwünschten Nachrichten die gewohnt hohe Filterqualität sicherzustellen und werden dies auch schaffen. Dennoch ist es immer ärgerlich, wenn doch mal wieder ein Versender seine E-Mails erfolgreich so trimmt, dass er damit erstmal durch den Filter kommt. Aber es spornt auch unseren Ehrgeiz weiter an.
Warum meinen eigentlich manche Firmen oder Personen, in Blogs (darunter unserem) ihre Webseiten in Form von halbherzigen Kommentaren plump bewerben und den Blog somit zuspamen zu müssen? Und posten dann nach einer Löschung des ersten Links einfach einen zweiten Kommentar in der Hoffnung, dieses Mal mit ihrer Werbung durchzurutschen? Zuletzt passiert: hier. Okay, die angegebenen E-Mailadressen und beworbenen Webseiten waren unterschiedlich. Aber der Webseitenbetreiber und dessen für die Kommentare genutzte dynamische IP nicht.
Lieber Herr L.: Wir interessieren uns weder für Ihre “Jalousienen” noch für Ihre “1a Plissees“. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ein ehemaliger Kunde hat sich bei uns beschwert: Wir hätten ihm nun schon zum wiederholten Mal einen unserer Newsletter zugesendet, ohne dass er dem zugestimmt habe oder noch Kunde bei uns sei.
Selbstverständlich wäre das absolut nicht in Ordnung (und ein Systemfehler o.ä. gewesen), weshalb wir auch sofort eine Überprüfung bei der Technik und anderen Stellen eingeleitet haben. Dabei hat sich jedoch gezeigt, dass definitiv keine E-Mail an den Kunden aufgrund des frühreren Vertragsverhältnisses gesendet worden ist. Unsere Bitte um Zusendung der unerwünscht erhaltenen Mail inkl. Header ist bisher jedoch leider nicht beantwortet worden, was eine abschließende Aufklärung schwierig macht.
Einen Verdacht haben wir jedoch:
In den Stammdaten eines anderen Kunden ist eine E-Mailadresse hinterlegt, die dem Beschwerdeführer gehört. An diese E-Mailadresse wurde der Newsletter aufgrund der Voreinstellung unseres Kunden auch tatsächlich gesendet. Vermutlich war dem Beschwerdeführer dieser Umstand gar nicht (mehr) bewusst oder der andere Kunde hat sich bei Angabe der E-Mailadresse vertippt.
Der Sachverhalt wurde zwischenzeitlich auch entsprechend dargelegt und wir sind gespannt, ob unsere Vermutung von dem ehemaligen Kunde bestätigt werden kann.
Heute haben wir folgende E-Mail erhalten:
Von: domainfactory.de Team [newsletter@domainfactory.de]
An: newsletter@domainfactory.de (der eigentlich Empfänger versteckt sich im “BCC”)
Betreff: A new settings file for the newsletter@domainfactory.de has just be releasedDear use of the domainfactory.de mailing service!
We are informing you that because of the security upgrade of the mailing service your mailbox newsletter@domainfactory.de settings were changed. In order to apply the new set of settings open this file:
http://(…)/settings.exe
Best regards, domainfactory.de Technical Support.
Entweder versendet derzeit jemand gezielt Spam mit domainfactory.de als Absender und im Fließtext. Oder setzt immer die Mailserverdomain an passende Stellen in einer Vorlage ein (“Best regards, domainname.tld Technical Support”). Wir recherchieren das vorsorglich, tippen aber auf letzteren Fall.
Phishing-Mails mit gefälschtem Absender
In den letzten Tagen kam es zum Versand von eBay-Phishing-Mails unter Nutzung unserer anonymisierten Reseller-Webmaildomain. Die Phishingmails wurden jedoch nicht über unsere Mailserver oder die Domain versendet, sondern durch DSL-Anschlüsse mit dynamischen IP-Adressen. Alle auf unsere Domain hinweisenden Daten (inkl. HELO-Eintrag im Header) wurden durch die Spamversender gefälscht.
Allgemeine Hintergrundinformationen für interessierte Anwender:
Füllen Sie Ihr Alien-Formular aus
Mal wieder eine Spam-Mail, dieses Mal an US-’Aliens’ adressiert. Mit einem netten, kleinen Fragebogen. Der nur ein paar belanglose persönliche Angaben abfragt. Wenn es sonst nichts ist.
Im Ernst: Es ist ja leider zu befürchten, dass genügend unbedarfte Nutzer so etwas wirklich ausfüllen und zurücksenden. Zumal es ja um eine vermeintliche Steuerfreiheit geht, die es sich zu sichern gilt. Die Folge dürfte Identitätsdiebstahl (inkl. mit den Daten eröffneter Konten, Kredite, usw. im schlimmsten Fall) sein, der zu einem bösen Erwachen führen.
Ihre Domain wird auslaufen!
Vorsicht bei E-Mails, die an einen angeblich zu verlängernde Domainnamen erinnern:
Die Domain … wird am 2009-11-28 auslaufen. Wenn Sie weiterhin Ihren Domainnamen benutzen möchten, klicken Sie bitte auf den unten angegebenen Link.
Zur Verlängerung Ihrer Domain klicken Sie bitte hier: http://www…
Sobald die Zahlung abgeschlossen ist, erhalten Sie eine Bestätigung und der oben genannte Domainname wird automatisch erneuert.
Nur im Kleingedruckten erfolgt der Hinweis darauf, dass es sich um ein Angebot zur Domainübernahme handelt. Da obendrein die E-Mail noch von einem relativ neutralen Absender kommt, fallen garantiert jede Menge besorgte Domaininhaber darauf rein. Die Firma selbst sitzt in Großbritanien und ist mal wieder schwer zu greifen.
Ärgerlich. Zumal bei Aufruf der Webseite mit einer angeblich erfolglosen Whoissuche auch noch suggeriert wird, die Domain wäre bereits gelöscht worden (“no match for…”). Insgesamt macht die Seite an sich durchaus einen seriösen und daher glaubwürdigen Eindruck. Auch, dank diversen Partnerlogos. Ob die damit wohl wirklich einverstanden sind?
Man beachten auch den Preis für eine .info-Domain: 59,95 €. Wir sind eindeutig zu günstig, glaube ich
.
Merke: Wenn eine Domain angeblich zur Verlängerung ansteht, erst den Provider fragen. Und die E-Mail so lange ignorieren. Das spart Geld und Nerven. Immerhin verlängern fast alle Provider die Domains automatisch und kümmern sich um den gesamten notwendigen Ablauf.
Update: Seit 11:08 Uhr ist die gesamte Webseite aus der E-Mail nicht mehr erreichbar: “403 Forbidden” bei Aufruf der Domain bzw. “404 Not Found” bei Klick auf den Link in der E-Mail. Vermutlich nur ein kurzfristiger Defekt. Wäre sonst ja auch zu schön, um wahr zu sein.
Meine Mails kommen nicht mehr an
Ein Reseller hat uns über den Providerwechsel eines seiner Endkunden zu ihm berichtet. Hier seine Schilderung in kurzer Form und selbst zusammengefasst:
Der Endkunde hat nach dem Abschluss des Domaintransfers einen Fehler vermutet, da sein Mailvolumen stark gesunken ist. Auf Rückfrage des Resellers, ob Spam oder erwünschte Mails betroffen sind, kam schnell heraus: Es fehlen duzende Spammails pro Tag. Die der alte Provider anscheinend durchgelassen hat. Und der aktivierte dF Mailfilter EASY nicht mehr
.
Alles im Lot also. Trotzdem kein Wunder, dass der Endkunde erst einmal besorgt gewesen ist. Immerhin hat sich das Mailvolumen unmittelbar nach dem Providerwechsel deutlich reduziert. In dem Kontext kann das dann schon für Verunsicherung sorgen. Die kurzzeitig sogar unseren Reseller angesteckt hat:
Für einen Moment hatte er mich so verunsichert, dass ich gleich die Hotline angerufen habe und nachgefragt habe, in welchem Maße SPAM-Mails mit den neuen Einstellungen gar nicht erst den Server erreichen und ob vielleicht wirklich etwas mit der Domain nicht stimmt (Kein Witz!)Das Ende vom Lied: Er war (und ist) inzwischen sehr zufrieden und sich auch ziemlich sicher, dass alle (gewollten) Mails ankommen.
Was wäre die Welt ohne einen guten Spamschutz… natürlich von domainFACTORY
.
Reseller finden das (noch netter zu lesende) Original übrigens auch in unserem Reseller-Forum.
Serverseitige Mailfilter… nicht nur gegen Viren und Spam
Neben unseren Mailfilter EASY bieten wir in den Tarifen ab “ManagedHosting” auch professionelle, serverseitige Mailfilter an. Damit können – neben der Filterung von Spam- und Virenmails – umfangreiche Regelsets (inkl. regulärer Ausdrücke (“RegExp”)) verwaltet werden.
Grundlage hierfür sind die konfigurierbaren Regelvorlagen, welche dann später beliebigen Mailpostfächern zugewiesen werden können.
Nachfolgend einige Beispiele, welche die enorme Vielseitigkeit dieser Regelvorlagen andeuten:
- 1. Eingehender Spam soll an eine spezielle Adresse verschoben und das Original gelöscht werden
- 2. E-Mails von einem Onlineshop mit Bestellungen von Kunden sollen eine SMS-Benachrichtigung auslösen und im Betreff noch einmal gesondert markiert werden (nicht jedoch, wenn die Mail zugleich als Spam markiert wurde – falls mal jemand den Shopabsender für Mailversand missbraucht)
- 3. Nachrichten von einem wichtigen Kunden sollen als Kopie an mehrere Team-Mitglieder weitergeleitet und die Originale in einem Unterordner meines Postfachs gespeichert werden
- 4. Scherzmails von Kollegen mit dem Wort “Scherzmail” im Betreff sollen gleich gelöscht werden (aber auf keinen Fall von Chef und Schatzi, selbt wenn diese eine Scherzmail senden)
- 5. Automatische Sortierung der E-Mails einer Mailingliste in den richtigen Unterordner des Mailpostfachs
- 6. Behandlung wichtiger E-Mails nach mehreren “oder”-Kriterien
Die so erstellten Vorlagen können nun einfach und unkompliziert für Postfächer zugewiesen werden, in dem das jeweilige Postfach editiert wird. Natürlich lässt sich auch die Sortierung ändern, um die Reihenfolge der Abarbeitung zu beeinflussen.










