Hier als kleine, exklusive Blog-Vorschau unsere neueste Printanzeige, die wir zukünftig im nicht unerheblichen Umfang in verschiedenen Zeitschriften schalten werden, um unsere neuen ManagedServer zu bewerben. Hierbei verzichten wir bewusst auf viel Text, um die Anzeige nicht zu überladen und auch bei der üblicherweise kurzen Betrachtungsdauer erfassbar zu machen.

Das neue Motiv ersetzt die nun seit längerer Zeit intensiv genutzte JiffyBox-Anzeige:
Gut, die bei uns gehosteten Webseiten kann man noch nicht als Buch kaufen, um sie in Ruhe durchzublättern. Aber dafür werden wir immerhin indirekt mit unserem ManagedExchange-Angebot in einem bei Amazon.de veröffentlichten Video eines Mobiltelefonherstellers genannt:

Ab heute gilt: dF empfiehlt Samsung.
Eine freundliche E-Mail übermittelt, “wie telefonisch besprochen”, ein “persönliches Angebot” für Kopierpapier. Nur leider, leider gab es weder das erwähnte persönliche Gespräch noch haben wir irgendein Angebot bei dem Unternehmen angefordert. Zumal unser Papiervorrat noch gut bestückt ist und wir “Nachschub” wieder bei unserem langjährigen Lieferanten einkaufen werden.
Meinen manche Firmen wirklich, dass die Empfänger auf solche plumpen Maschen hereinfallen und am Ende sogar vergessen haben, dass es weder das Telefonat noch die Angebotsanforderung je gegeben hat? Und munter zum Stift greifen und einen Auftrag unterschreiben? Zumindest bei uns hat solche “Werbung” jedenfalls nur einen Effekt: Die Firma bleibt negativ in Erinnerung und wir sicherlich auch zukünftig keine Bestellung erhalten.
Werbung ist sinnvoll und wichtig, weshalb wir auch kein ganz unerhebliches Budget für Print- und Onlineanzeigen pro Jahr aufwenden. Dabei achten wir aber schon darauf wo bzw. in welchem Umfeld wir schalten. Gar nicht interessant ist z.B. eine uns angebotene Inserierung in ein 14tägig erscheinenden TV-Zeitschrift, die zum Preis von einem Euro im Handel erhältlich ist.
Denn auch wenn dort nach Angaben des zuständigen Anzeigenverkäufers “Computer- und Internetfirmen” wie “Dell oder Pearl” (ist ja alles fast das Gleiche
) ihre Werbung schalten, sehen wir für uns in diese Richtung keine Perspektive. Den typischen dF-Kunden erreichen wir jedenfalls auf anderem Wege besser und gezielter, wohingegen bei einer TV-Zeitung die Streuverluste schon ordentlich hoch sein dürften.
Derzeit lassen wir neue Werbegeschenke erstellen und haben uns – nach einigen schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit – für den Anbieter “Source Werbeartikel” entschieden. Der bisherige Eindruck ist wirklich sehr gut – und wir erhalten sogar ein Andruckmuster für alle bestellten Werbemittel, damit auch wirklich alles passt. Das ist keine Selbstverständlichkeit und soll daher hier einer kurzen Erwähnung Wert sein
.
Hier mal ein nettes, wirklich ausgefallenes Werbegeschenk eines Partners:
Wir schalten ja nun nicht ganz wenig Werbung, weshalb man sich im Laufe der Zeit an die “eigene” Anzeige in diversen Magazinen und Zeitschriften gewöhnt. Dabei müssen wir aufgrund begrenzter Budgets die Gewichtung und Schaltung genau planen und uns entsprechend stark begrenzen.
Dennoch gibt es immer mal wieder “Highlights”, bei denen wir uns ein unbeschwertes Grinsen nach Erhalt der jeweiligen Zeitschrift nicht verkneifen können. Aktuelles Beispiel: Die Internet World Business, Ausgabe 24/09 vom 23.11.2009. Dort waren wir mit drei regulären Anzeigen (klein auf Titelseite, 1/3 auf Seite 3, 1/1 auf Rückseite) vertreten. Zusätzlich lagen der Ausgabe das Spezialheft “Webhosting” (1/1 Rückseite) und ein Jahreskalender 2010 (mit einer extra dafür entworfenen Anzeige) bei. Cool!
Immer und in allen belegten Magazinen so umfangreich zu werben, würde dann doch unser Budget sprengen. Es ist daher besonders schön, es manchmal punktuell tun zu können und dann auch etwas ganz Besonderes für uns.
[Update]
Asche auf mein Haupt, habe ich doch glatte eine Anzeige übersehen (U2 des Beilegers “Webhosting”). Ist nun noch eingefügt.
Man erlebt ja viel in der Hosting-Branche und glaubt, schon alles gesehen zu haben. Aber Pustekuchen: Immer wieder schafft es jemand, einen aufs Neue zu überraschen. Aktuell: Ein Mitbewerber erfüllt die gesetzliche Pflicht der “Telekommunikations-Überwachungsverordnung”. Diese verlangt die Bereithaltung einer Überwachungs-Infrastruktur, z.B. für E-Maildienste.
Sicherlich nichts also, was Kunden besonders freut. Dennoch schafft es ein Webhoster, diese Erfüllung gesetzlicher Überwachungspflichten als Vorteil und Pluspunkt zu verkaufen – unter sehr großzügiger Ausdehnung der Sachlage:
- Werbung mit “TKÜV zertifiziert”: Erinnert auch optisch an ein TÜV-Siegel, hat aber nichts damit zu tun. Die Erfüllung der Pflichten aus der TKÜV stellen keinen für den Kunden spürbaren Nutzwert dar.
- “So ist jederzeit ein sicherer Betrieb … gewährtleistet” -> was für ein Unsinn, die Erfüllung der TKÜV hat keinen Einfluss auf die Serversicherheit oder den sicheren Serverbetrieb.
- “Unsere Server sind seit 2005 von öffentlicher Stelle geprüft und zertifiziert und entspechen so den Richtlinien der TKÜV” -> schön, und nun? Die gesetzlichen Überwachungspflichten gem. TKÜV werden erfüllt. Was soll’s? Fehlt nur noch die stolze Erklärung, dass Steuern gezahlt und Sozialabgaben entrichtet werden.
Es ist schon verwunderlich, wie hier ein für den sicheren und stabilen Hostingbetrieb völlig unerheblicher Sachverhalt so zurecht gedreht wird, bis er sich als Vorteil verkaufen lässt. Und auch noch mit einem Logo garniert wird, welches spontan Assoziationen mit einen TÜV Siegel hervorzurufen scheint.
Wie auch immer: das ist irreführend und unfair gegen über den Kunden die – augenscheinlich: gezielt – in die Irre geführt werden hinsichtlich der TKÜV (“wow mein Hoster ist TKÜV zertifiziert, toll”). Ich als Kundin würde mich jedenfalls veräppelt fühlen.
Sicherlich ist es nicht einfach, tolle Werbemailings zu verfassen, die auch noch perfekt auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Um einem Webhoster per Brief mit der Überschrift “Harte Zeiten im Automobil- und Maschinenbau” den Verkauf des Unternehmens vorzuschlagen (und dazu Beratungsleistungen anzubieten) muss man aber schon ganz gehörig im Blindflug unterwegs sein.
Okay, unsere Firma beinhaltet den Namensbestandteil “…factory”. Aber nein, wir sind weder im Maschinenbau noch in der Automobilbranche tätig. Irgendwie schade um das schöne Porto.
Manche Firmenvertreter, die einen Termin möchten um ihre Produkte vorzustellen, sind echt hartnäckig: Da reicht nicht eine einmalige Anfrage, die natürlich freundlich beantwortet wird. Nein, man muss immer wieder und wieder intensiv nachbohren. Bis man irgendwann auf die Nerven geht. Ob sich das wirklich auszahlt? Bei uns zumindest nicht. “Lustig” sind ja auch immer Anrufe von wildfremden Leuten, die so tun, als wären sie mit xyz bestens bekannt und schon längst in einer intensiven Geschäftsbeziehung. Man möge daher doch bitte direkt durchstellen. Natürlich kommt bei glaubwüridgen Anrufern auch die interen Rückfrage. Und natürlich war die Story in 99% aller Fälle erstunken und erlogen eine freie Interpretation der Realität durch den Anrufer. Motto: Versuchen kann man es ja mal.
Merke: Eine freundliche Anfrage reicht in der Regel aus. Wobei auch gegen eine nette, unaufdringliche Rückfrage nach einigen Monaten nichts einzuwenden ist. Wer aber zu intensiv und forsch versucht, den Fuß mit aller Gewalt in die Tür zu bekommen, erreicht damit in der Regel eher das Gegenteil. Und hat am Ende höchstens einen schmerzenden Fuß.