PHP.INI-Editor
Häufig gestellte Fragen zum php.ini-Editor
Über den php.ini-Editor haben Sie die Möglichkeit, die Einstellungen für PHP für Ihre Webpräsenzen anzupassen. Dies geschieht über ein komfortables Interface in Ihrem Kundenmenü. Hier einige Punkte, die angepasst werden können:
- Setzen von Standard include-Pfaden: Erlaubt eine einfachere Programmierung
- Ausschalten des Zend Optimizers, setzen von Werten für den Zend Optimizer
- Nachladen von selbst kompilierten php-Modulen
- Einflussnahme darauf, wo Session-Daten gespeichert werden (z.B. in der eigenen Datenbank)
- Einflussnahme auf die Dauer von Sessions
Folgende Punkte können nicht mit dem php.ini-Editor angepasst werden:
- PHP als Modul verwenden
- Module einfügen, die nicht für den Einsatz als "nachladbares" Modul geeignet sind
- Ein eigenes php-binary nutzen
Der php.ini-Editor steht in allen dynamischen Webhosting-Paketen ab MyHome zur Verfügung. Ob der Editor in dem von Ihnen gewünschten Paket verfügbar ist, können Sie außerdem der Leistungsbeschreibung des Pakets entnehmen.
Um zum php.ini-Editor zu gelangen, loggen Sie sich bitte im Kundenmenü ein. Sie finden den Link zum php.ini-Editor im Menü "Für Profis" auf der linken Seite.
Ja. Um für eine einzelne Domain eine php.ini-Datei anzulegen, klicken Sie bitte einfach auf den entsprechenden "Neu anlegen"-Link in der Spalte "PHP4" oder "PHP5", je nachdem ob die Domain PHP4 oder PHP5 verwendet. Anhand der den "Neu anlegen"-Links vorangestellten Symbolen können Sie erkennen, ob die Domain derzeit PHP4 oder PHP5 verwendet.
Ja. Über "Alle Domains ohne eigene php.ini-Datei" können Sie eine php.ini-Datei für alle Domains anlegen, die derzeit noch keine eigene php.ini-Datei verwenden, sondern auf die Standardeinstellungen des Webservers zurückgreifen. Klicken Sie bitte einfach auf den entsprechenden "Neu anlegen"-Link in der Spalte "PHP4" oder "PHP5", um eine "globale" php.ini-Datei anzulegen.
Anhand der Links "Editieren" und "Löschen" können Sie zunächst erkennen, dass für die jeweilige Domain eine eigene php.ini-Datei existiert. Über den Link "Editieren" können Sie die php.ini-Datei bei Bedarf entsprechend abändern. Über "Löschen" können Sie eine individuell erstellte php.ini-Datei löschen, es wird dann – sofern vorhanden – die "globale" php.ini-Datei des Auftrages verwendet. Sofern keine "globale" php.ini-Datei für den Auftrag existiert, so werden nach Löschen der php.ini-Datei der Domain wieder die Standardeinstellungen des Webservers verwendet.
Beim Anlegen/Editieren stehen Ihnen im php.ini-Editor folgende Optionen zur Verfügung:
- Häufig genutzte Optionen
In dieser Tabelle haben wir die am häufigsten verwendeten php.ini-Einstellungen zusammengestellt. Sie können diese Einstellungen direkt in der Tabelle vornehmen, ohne manuelle Eintragungen in die weiteren, unter "Sonstige Einstellungen" aufgeführten, Optionen vornehmen zu müssen. Rechts neben den jeweiligen Optionen finden Sie die entsprechenden Erklärungen zu den einzelnen Punkten.
Alternativ hierzu können Sie die unter den häufig genutzten Optionen aufgeführten Einstellungen auch direkt händisch unter "Sonstige Einstellungen" eintragen. Bitte beachten Sie in diesem Fall, dass hierbei evtl. zuvor unter "häufig genutzte Optionen" vorgenommene Änderungen überschrieben werden.
- Sonstige Einstellungen
Aufgrund der Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten kann ein Großteil der php.ini-Optionen nicht über die "häufig genutzten Optionen" verwaltet werden. Sie können jedoch alle in der oberen Tabelle nicht enthaltenen Einstellungsmöglichkeiten einfach unter "Sonstige Einstellungen" eingeben.
Bitte beachten Sie, dass Optionen, welche über die "häufig genutzten Optionen" definiert wurden, unter "Sonstige Einstellungen" nicht aufgeführt sind. Sie können jedoch bei Bedarf die "häufig genutzten Optionen" händisch unter "Sonstige Einstellungen" eingeben. ACHTUNG: In diesen Fällen werden evtl. zuvor unter "häufig genutzte Optionen" vorgenommene Änderungen durch die bei "Sonstige Einstellungen" angegebenen Werte überschrieben.
Beim Anlegen oder Verändern einer php.ini-Datei stehen Ihnen einen Vielzahl von Optionen und Parametern zur Verfügung. Erklärungen hierzu finden Sie direkt im Editor neben der entsprechenden Option. Weiterführende Dokumentation ist unter http://de.php.net/configuration verfügbar.
Bitte beachten Sie bei der Arbeit mit eigenen php.ini-Dateien die folgenden Prioritäten:
Wenn ein PHP-Skript ausgeführt wird, so wird
- im Verzeichnis des Skriptes nach einer php.ini-Datei gesucht. Sofern vorhanden, wird diese verwendet. Wenn in diesem Verzeichnis keine php.ini-Datei existiert, so wird
- die php.ini-Datei der entsprechenden Domain verwendet. Sofern für die Domain keine eigene php.ini-Datei definiert ist, so wird
- nach einer "globalen" php.ini-Datei des Auftrages gesucht. Sofern vorhanden, wird diese verwendet. Wenn keine "globale" php.ini-Datei für den Auftrag definiert ist, so werden
- die Standardeinstellungen des Webservers verwendet.
Bitte beachten Sie:
Wenn Sie im Verzeichnis des Skripts eine eigene php.ini-Datei erstellen, die nur einzelne Werte enthält, werden die dort nicht vorhandenen Werte aus den Standardeinstellungen des Webservers übernommen. Es wird nicht auf php.ini-Dateien zurückgegriffen, die eventuell für die Domain oder "global" vorhanden sind.
Grundsätzlich ist die von domainFACTORY verwendete php.ini so konfiguriert, dass eine höchstmögliche Kompatibilität bei ausreichender Sicherheit gewährleistet wird.
Sollten Sie feststellen, dass eines Ihrer Skripte aufgrund einer Einstellung in der php.ini nicht wie vorgesehen läuft, so können Sie dies eventuell mit anderen Einstellungen in der php.ini korrigieren.
Gleiches gilt für die Sicherheit Ihrer Skripte. Sollten Sie andere Sicherheitspräferenzen benötigen, so kann dies nun bequem eingestellt werden.
Für die verschiedenen PHP-Editionen stellt domainFACTORY zahlreiche Module bereits standardmäßig in PHP einkompiliert zur Verfügung. Einige PHP-Module werden hingegen nicht einkompiliert bereitgestellt, können jedoch extern in PHP eingebunden werden.
Viele dieser Module stellen wir bereits vorkompiliert zur Verfügung, so dass eine einfache und schnelle Einbindung vorgenommen werden kann. Zudem nimmt domainFACTORY bei Aktualisierungen von PHP automatisch eine Neukompilierung der jeweiligen Module vor, ohne dass Ihrerseits ein manuelles Eingreifen erforderlich wäre!
Um vorkompilierte Module in PHP einzubinden, erstellen Sie im php.ini-Editor unter "Sonstige Einstellungen" bitte einfach einen entsprechenden Eintrag. Hierbei sind die folgenden Angaben erforderlich:
1. Angabe des Modul-Verzeichnisses
Alle für eine bestimmte Edition von PHP zusätzlich verfügbaren Module befinden sich in einem gemeinsamen Verzeichnis. Dieses Verzeichnis muss in der php.ini-Datei angegeben werden, um beim Aufruf von PHP sicherzustellen, dass an der richtigen Stelle nach dem zu ladenden Modul gesucht wird. Nachfolgend finden Sie die Verzeichnisse für die unterschiedlichen bei domainFACTORY verfügbaren Editionen von PHP:
- /usr/local/lib/php_modules/4-STABLE
- /usr/local/lib/php_modules/4-LATEST
- /usr/local/lib/php_modules/5-STABLE
- /usr/local/lib/php_modules/5-LATEST
- /usr/local/lib/php_modules/5-LEGACY
- /usr/local/lib/php_modules/5-53STABLE
- /usr/local/lib/php_modules/5-53LATEST
Für die LIGHT- und EXTENDED-Editionen können die Verzeichnisse der jeweils übergeordneten Edition verwendet werden. Möchten Sie beispielsweise für die Edition "4-LATEST-EXTENDED" Module extern einbinden, so verwenden Sie bitte das Verzeichnis der Edition "4-LATEST".
Der Eintrag in die php.ini-Datei ist wie folgt vorzunehmen:
extension_dir="/usr/local/lib/php_modules/4-STABLE"
Möchten Sie für eine andere PHP-Edition die Moduleinbindung vornehmen, so passen Sie die Pfadangabe im genannten Beispiel bitte einfach entsprechend an. Für die PHP-Edition "5-53-STABLE" lautet der Eintrag z. B. dann folgendermaßen:
extension_dir="/usr/local/lib/php_modules/5-53STABLE"
2. Angabe des einzubindenden Verzeichnisses
Neben der Angabe des Modul-Verzeichnisses ist es erforderlich, in der php.ini-Datei das Modul anzugeben, welches extern eingebunden werden soll. Dieser Eintrag ist wie folgt vorzunehmen:
extension="openssl.so"
In diesem Beispiel wird das openssl-Modul eingebunden. Bitte ersetzen Sie das Wort "openssl" einfach durch den Namen des Moduls, das Sie gerne einbinden möchten. Eine Liste der verfügbaren Module finden Sie bei der nächsten Frage "Welche Module stehen vorkompiliert zur externen Einbindung zur Verfügung?".
Beachten Sie bitte, dass über den php.ini-Editor lediglich ein einzelnes zusätzliches PHP-Modul eingebunden werden kann. Sollen mehrere PHP-Module gleichzeitig eingebunden werden, so ist dies ausschließlich über das manuelle Anlegen einer eigenen php.ini-Datei möglich.
Selbstverständlich können Sie ein Einbinden von Modulen auch mittels Erstellen bzw. Editieren von php.ini-Dateien ohne die Verwendung des php.ini-Editors vornehmen. Nach manueller Anlage der php.ini-Datei nehmen Sie dort bitte einen Eintrag wie weiter oben beschrieben vor, um die gewünschten Module einzubinden.
ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass wir uns bemühen, stets auf die ordnungsgemäße Funktionalität der zusätzlich vorkompilierten Module zu achten, wir hierfür jedoch keine Gewährleistung übernehmen können.
Vorkompiliert und zur externen Einbindung bereitgestellt werden zahlreiche Module für die Skriptsprache PHP. Eine Liste der für die unterschiedlichen PHP-Versionen verfügbaren Module können Sie nachfolgend einsehen.
1. Für PHP 4 verfügbare Module
- curl.so
- imap.so
- ldap.so
- mbstring.so
- mcrypt.so
- mime_magic.so
- ncurses.so
- openssl.so
- pgsql.so
- sockets.so
- xmlrpc.so
- zip.so
- zlib.so
2. Für PHP 5 verfügbare Module
- curl.so
- imap.so
- ldap.so
- mbstring.so
- mcrypt.so
- mime_magic.so
- mysqli.so
- ncurses.so
- openssl.so
- pgsql.so
- soap.so
- sockets.so
- tidy.so
- xmlrpc.so
- zip.so
- zlib.so
ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass zahlreiche der extern einbindbaren Module in den "STANDARD"- und "EXTENDED"-Editionen von PHP bereits fest einkompiliert sind und ein externes Einbinden nicht erforderlich ist. Falls Sie ein Modul für eine "STANDARD"- oder "EXTENDED"-Edition benötigen, empfehlen wir daher zunächst zu prüfen, ob das entsprechende Modul bereits standardmäßig zur Verfügung steht.
