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Grundsätzliches zur Netzwerk-Konfiguration

  • Nehmen Sie die Netzwerkeinstellungen Ihrer JiffyBox über die Konsole vor. So haben Sie auch dann noch Zugriff, wenn Ihre JiffyBox nicht mehr per Netzwerk erreichbar ist.
  • Das System weist die primäre IP-Adresse der JiffyBox per DHCP dem Interface eth0 zu. Diese Zuweisung sollte immer bestehen bleiben.
  • Weisen Sie zusätzliche IP-Adressen sowie die interne Adresse dem Interface eth0 als Alias zu. Dabei können Sie nur die zusätzlichen IP-Adressen zuweisen, die im Control-Panel unter Netzwerk auch der JiffyBox zugewiesen sind. Pro IP-Adresse wird ein Alias benötigt.
  • Um zu überprüfen, welche IP-Adressen dem Interface eth0 zugewiesen sind, rufen Sie ifconfig auf:
# ifconfig

Wenn zum Beispiel als primäre IP-Adresse 188.93.14.167 konfiguriert ist sowie als sekundäre IP-Adresse 123.123.123.123, sieht die Ausgabe für den ifconfig-Befehl folgendermaßen aus:

eth0    Link encap:Ethernet  HWaddr 00:16:3E:00:06:DA
        inet addr:188.93.14.167  Bcast:188.93.14.191  Mask:255.255.255.224
        inet6 addr: fe80::216:3eff:fe00:6da/64 Scope:Link
        UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
        RX packets:35 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
        TX packets:54 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
        collisions:0 txqueuelen:1000
        RX bytes:3382 (3.3 KiB)  TX bytes:6788 (6.6 KiB)
 
eth0:1  Link encap:Ethernet  HWaddr 00:16:3E:00:06:DA
        inet addr:123.123.123.123  Bcast:123.123.123.123  Mask:255.255.255.255
        UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
 
lo      Link encap:Local Loopback
        inet addr:127.0.0.1  Mask:255.0.0.0
        inet6 addr: ::1/128 Scope:Host
        UP LOOPBACK RUNNING  MTU:16436  Metric:1
        RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
        TX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
        collisions:0 txqueuelen:0
        RX bytes:0 (0.0 b)  TX bytes:0 (0.0 b)

Zusätzliche IP-Adresse konfigurieren

CentOS und Fedora

Bei Fedora und CentOS 5 wird das Netzwerk über mehrere Dateien konfiguriert – jeweils über eine Datei pro IP-Adresse.

Um die IP-Adresse 123.123.123.123 mit der Netzmaske 255.255.255.255 auf das Interface eth0:1 zu konfigurieren, gehen Sie zum Beispiel wie folgt vor:

1. Wechseln Sie in das Verzeichnis mit den Netzwerk-Konfigurationsdateien:

# cd /etc/sysconfig/network-scripts

2. Legen Sie die Datei ifcfg-eth0-1 an und ergänzen Sie folgende Zeilen:

DEVICE=eth0:1
BOOTPROTO=static
IPADDR=123.123.123.123
NETMASK=255.255.255.255
DHCPCLASS=
ONBOOT=yes

3. Starten Sie das Netzwerk neu, damit die zusätzliche IP-Adresse aktiv wird:

# service network restart

Debian und Ubuntu

Bei Debian und Ubuntu wird das Netzwerk über eine einzige Konfigurationsdatei eingestellt.

Um die IP-Adresse 123.123.123.123 mit der Netzmaske 255.255.255.255 auf das Interface eth0:1 zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor:

1. Editieren Sie die Datei "/etc/network/interfaces". Falls der Eintrag für die primäre IP-Adresse hier nicht vorhanden ist, ergänzen Sie ihn bitte:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

2. Erweitern Sie die Datei am Dateiende außerdem um einen neuen Eintrag:

auto eth0:1
iface eth0:1 inet static
  address 123.123.123.123
  netmask 255.255.255.255

3. Starten Sie dann das Netzwerk neu, damit die zusätzliche IP-Adresse aktiv wird. Es empfiehlt sich, den folgenden Befehl im Screen zu starten, um Komplikationen zu vermeiden:

# service networking stop;service networking start

IPv6 konfigurieren

CentOS

1. Ergänzen Sie in der Datei "/etc/sysconfig/network" den folgenden Eintrag:

NETWORKING_IPV6=yes

2. Fügen Sie in der Datei "/etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-eth0" folgende Einträge hinzu:

IPV6INIT=yes
IPV6ADDR="<zugewiesene IPv6-Adresse>/64"
IPV6_DEFAULTGW="fe80::1%eth0"

3. Wenn Sie ein ganzes /56er IPv6-Netzwerk für sich aktiviert haben und auch IPv6-Adressen daraus verwenden möchten, müssen Sie diese zunächst konfigurieren:

IPV6ADDR_SECONDARIES="<zugewiesenes IPv6-Netz>::2/56 <zugewiesenes IPv6-Netz>::3/56 
<zugewiesenes IPv6-Netz>::aaaa:bbbb:cccc/56"

4. Laden Sie nun die Netzwerkkonfiguration neu:

# service network restart

5. Und testen Sie abschließend, ob auch alles funktioniert:

# ping6 ipv6.df.eu
# ping6 ipv6.google.com
# traceroute6 ipv6.df.eu

Debian und Ubuntu

Unter Debian und Ubuntu ist IPv6 in der Regel bereits aktiviert. Es ist lediglich notwendig, in der Datei "/etc/network/interfaces" die Konfiguration einzutragen. Diese kann zum Beispiel folgendermaßen aussehen:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

iface eth0 inet6 static
        address 2a00:1158:X::XX
        netmask 64
        gateway fe80::1

Adressen aus einem /56-Netz aktivieren

1. Falls zusätzlich noch ein /56-Netz im Control Panel gebucht wurde, können Sie einzelne Adressen direkt in "/etc/network/interfaces" aktivieren. Falls das zugeteilte Netz 2a00:1158:Y:ZZ00::/56 lautet, aktivieren Sie die IPv6-Adressen 2a00:1158:Y:ZZ00::dead:beef und 2a00:1158:Y:ZZ00::dead:face wie folgt:

auto eth0
iface eth0 inet dhcp

iface eth0 inet6 static
        address 2a00:1158:X::XX
        netmask 64
        gateway fe80::1
        post-up ip -6 addr add 2a00:1158:Y:ZZ00::dead:beef/128 dev eth0
        post-up ip -6 addr add 2a00:1158:Y:ZZ00::dead:face/128 dev eth0
        post-up ip -6 route add 2a00:1158:Y:ZZ00::/56 dev lo
        pre-down ip -6 route del 2a00:1158:Y:ZZ00::/56 dev lo
        pre-down ip -6 addr del 2a00:1158:Y:ZZ00::dead:beef/128 dev eth0
        pre-down ip -6 addr del 2a00:1158:Y:ZZ00::dead:face/128 dev eth0

Das Anlegen einer Route des Netzes auf das Loopback-Interface wie im obigem Beispiel (ip -6 route add 2a00:1158:Y:ZZ00::/56 dev lo) ist nicht unbedingt erforderlich, aber dringend empfohlen. In diesem Fall bekommt ein Nutzer die korrekte ICMP-Fehlermeldung "Destination unreachable", wenn er versucht, mit einer ungenutzten Adresse zu kommunizieren.

2. Anschließend müssen Sie das Netzwerk noch neu starten. Dies ist mit folgendem Befehl möglich:

# service networking stop;service networking start

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