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Profile und Festplatten

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Allgemeines

Auf Ihrer JiffyBox können Sie - genau wie auf einem Server - mehrere Betriebssystem-Installationen parallel betreiben. Allerdings kann zu einem Zeitpunkt immer nur eine Installation aktiv sein.

Mit Hilfe von "Profile und Festplatten" im Control-Panel können Sie den Speicherplatz Ihrer JiffyBox nach Ihren Anforderungen in mehrere Festplatten unterteilen und diese dann in unterschiedlichen Startkonfigurationen ("Profilen") verwenden.

Profile

Ein Profil ist eine Startkonfiguration und legt fest, welche Festplatten in welcher Reihenfolge in Ihre JiffyBox eingebunden werden. Weiterhin können Sie über ein Profil - ähnlich wie in einem Bootmanager – einstellen, welcher Kernel in welchem Modus gestartet werden soll. Wenn Sie auf Ihrer JiffyBox mehrere verschiedene Linux-Installationen betreiben, müssen Sie für jede ein eigenes Profil erstellen. Das aktive Profil gibt an, in welchem Profil Ihre JiffyBox als nächstes gestartet wird.

Kernel

Für Ihre JiffyBox liefern wir Ihnen mehrere vorgefertigte Kernel zur Auswahl. Sie haben dabei die Wahl zwischen zwei verschiedenen Kernel-Arten (Xen und PV) in jeweils verschiedenen Versionen. Die Kernel liegen nicht auf den Festplatten Ihrer JiffyBox, sondern in unserem System.

Wenn Sie ein Profil anlegen oder ändern, legen Sie über das Auswahlmenü "Kernel" den Kernel fest:

  • In dem Auswahl-Menü stehen Ihnen unter "Stets aktuelle Versionen" aktuelle Kernel-Versionen inklusive eventueller kritischer Sicherheitsfixes zur Verfügung. Die dort aufgeführten Kernel aktualisieren wir automatisch für Sie, so dass Sie mit einem Neustart Ihrer JiffyBox immer sicherstellen können, den jeweils aktuellen, von uns empfohlenen Kernel zu nutzen. Wir empfehlen, einen dieser Kernel zu nutzen.

  • Alternativ sehen Sie unter "Version fest auswählen" verschiedene Kernel-Versionen und können dort explizit eine Version wählen. Diese Versionen aktualisieren wir nicht. Wenn Sie in diesem Fall auf eine neue Kernel-Version wechseln wollen, müssen Sie den Wechsel selbst vornehmen, indem Sie Ihr Profil ändern.

  • Unter "Veraltet" finden Sie Kernel-Versionen, die nicht mehr aktuell sind und deren Nutzung wir nicht mehr empfehlen.

  • Falls Sie die von uns installierten Kernel nicht nutzen wollen, wählen Sie unter "Eigenen Kernel nutzen" einen Bootmanager aus. Beim Bootvorgang suchen unsere Systeme dann auf der ersten eingebundenen Festplatte nach einer Datei "/boot/grub/menu.lst". Hier können Sie Ihre eigene Grub-Bootmanager-Konfiguration hinterlegen. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung eines eigenen Kernels zwar möglich ist, wir für diese Option aber keinen Kundenservice anbieten können. Wir raten Ihnen dazu, die von uns bereitgestellten Kernel zu nutzen.

Wir liefern zwei verschiedene Kernel-Arten jeweils als 32- und 64-Bit Version:

  • Xen-Kernel: Diese Kernel sind speziell auf den Betrieb in der virtualisierten Umgebung mit Xen optimiert. Sie liefern die beste Performance und Stabilität. Aufgrund der großen Anpassungen gegenüber dem Linux-Standardkernel basiert diese Kernel-Reihe auf einer älteren Version (2.6.18) – sie wird jedoch ebenso wie der Hauptkernel beständig weiterentwickelt. Wir empfehlen Ihnen, die Xen-Kernel zu nutzen, sofern Ihre Linux-Distribution diese unterstützt. Nicht unterstützt werden die Xen-Kernel von CentOS ab Version 6.0, Debian ab Version 6.0 (Squeeze), Fedora in der Version 12 und 13 sowie von Ubuntu 10.04: Für diese Distributionen nutzen Sie bitte die PV-Kernel.

  • PV-Kernel: Diese Kernel nutzen das "Paravirt"-Interface als Schnittstelle zur Virtualisierungssoftware Xen. Die Kernel laufen grundsätzlich etwas langsamer als jene aus der Xen-Reihe. Dafür ist die Paravirt-Schnittstelle fest in den Linux-Standardkernel integriert. Aus diesem Grund können wir hier immer die neuen stabilen Kernel aus dem Hauptentwicklungszweig von Linux zur Verfügung stellen.

Runlevel

Das Runlevel legt fest, in welchem Modus Ihre JiffyBox startet:

  • "Default" steht für einen normalen Systemstart, wie Sie ihn stets verwenden sollten.
  • "Single user mode" bootet Ihre JiffyBox in einen abgesicherten Modus - dort ist (je nach verwendeter Distribution) nur ein Teil der Systemdienste gestartet.
  • Die Option "init=/bin/bash" legt fest, dass Ihr System keine Dienste startet, sondern direkt auf eine Kommandozeile bootet.

Festplatten-Zuordnung

Über "Festplatte hinzufügen" wählen Sie, welche Festplatten dem Profil zugeordnet werden. Dabei stehen die Festplatten zur Auswahl, die bereits in Ihrer JiffyBox angelegt wurden.

Root-Festplatte

Bei "Root-Festplatte" legen Sie fest, von welcher Festplatte Ihr System - nach dem Start des Kernels - den Bootvorgang fortsetzt (Kernel-Option "root="). Im Normalfall ist dies die erste eingebundene Festplatte. Sie sollten die Option nur für Spezialkonfigurationen ändern.

Mountoption

Die Mountoption legt fest, in welchem Modus die Root-Festplatte nach dem Start des Kernels für den weiteren Bootvorgang eingebunden wird: "Nur-Lesen" oder "Lesen und Schreiben". Die Mountoption gilt dabei nur für diesen Teil des Startvorgangs. Sie schützt nicht vor Änderungen an der Root-Festplatte nach dem Systemstart!

Einige Linux-Distributionen erwarten hier "Nur-Lesen", andere "Lesen und Schreiben".

Falls Sie ein Profil neu anlegen, können Sie "Automatisch setzen" auswählen. Diese Option stellt die Mountoption automatisch so ein, wie es die Linux-Distribution erwartet, die auf der ersten eingebundenen Festplatte installiert ist.

Festplatten

Sie können den Speicherplatz Ihrer JiffyBox in eine oder mehrere Festplatten unterteilen. Dies kann insbesondere dann nützlich sein, wenn Sie mehrere Linux-Distributionen parallel auf Ihrer JiffyBox installieren möchten. Bei der JiffyBox werden auf den Festplatten keine Partitionen angelegt, stattdessen wird immer die gesamte Festplatte für das Dateisystem verwendet.

Änderungen an bestehenden Festplatten sind nur möglich, solange die JiffyBox gestoppt ist.

Dateisystem

Beim Anlegen einer Festplatte können Sie wählen, welches Dateisystem dort genutzt werden soll:

  • ext3: Unsere Empfehlung: Das meistgenutzte und stabilste Dateisystem unter Linux.
  • ext2: Die Vorgängerversion des ext3-Dateisystems. Diese Option unterstützt kein Journaling - daher wird bei ext2 bei jedem unerwarteten Neustart Ihrer JiffyBox eine zeitaufwändige Prüfung des Dateisystems fällig.
  • swap: Mit dieser Option legen Sie eine Auslagerungs-Festplatte an, die genutzt wird, falls der Hauptspeicher befüllt ist. Wir empfehlen, für Swap-Festplatten maximal 1 GB zu reservieren. Größere Swap-Festplatten führen zur Verlangsamung einiger Funktionen Ihrer JiffyBox - wie z.B. des Backups.
  • unformatiert / anderes: Hiermit können Sie eine Festplatte anlegen, die ein anderes Dateisystem nutzt. Festplatten, die mit dieser Option angelegt wurden, stellen wir unformatiert zur Verfügung. Unformatierte Festplatten können nicht verkleinert werden. Sie werden von unserem System außerdem immer als komplette Image-Kopie übertragen - z.B. bei Tarifwechseln oder Datensicherungen. Daher dauern diese Vorgänge länger als bei ext3- oder ext2-formatierten Festplatten.

Größe ändern

Die Festplatten Ihrer JiffyBox können Sie nach dem Anlegen vergrößern und verkleinern. Um die Größe einer Festplatte zu ändern, müssen Sie die JiffyBox zunächst stoppen. Klicken Sie dann unter "Profile und Festplatten" bei der jeweiligen Festplatte auf "Ändern". Dort können Sie die Größe ändern.

Bevor das System die Größe des Dateisystems anpasst, führt es eine Überprüfung des Dateisystems (fsck) durch. Dies kann - je nach Anzahl der installierten Dateien - von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden dauern. Sollte die Überprüfung Fehler im Dateisystem erkennen, erscheint eine Fehlermeldung und der Vorgang wird abgebrochen.

  • Vergrößern können Sie jede Festplatte, sofern in Ihrer JiffyBox genügend freier Speicherplatz zur Verfügung steht.
    • Für unformatierte Festplatten wird nur die Festplatte selbst, nicht jedoch das dort genutzte Dateisystem vergrößert. Um den neuen Speicherplatz auch wirklich nutzen zu können, müssen Sie daher nach der Vergrößerung der Festplatte das Dateisystem ebenfalls vergrößern.
    • Für Festplatten mit ext2, ext3, ext4 oder swap wird das Dateisystem automatisch vergrößert. Bei Festplatten mit Swap wird hierfür die Dateisystem-Signatur neu geschrieben.
  • Verkleinern können Sie nur Festplatten, auf denen die Dateisysteme ext4, ext3, ext2 oder swap genutzt werden. Hierfür müssen Sie zunächst das Dateisystem selbst verkleinern, bevor Sie den Festplattenplatz verringern können.

Bevor das System die Größe einer Festplatte ändert, prüft es aus Sicherheitsgründen immer, ob die Signatur der Festplatte auch tatsächlich dem bei uns hinterlegten Dateisystem entspricht.

Root-Passwort neu setzen

Bei Festplatten, auf denen sich eine Linux-Installation befindet, können Sie ein neues Rootpasswort für die Linux-Installation vergeben. Dadurch wird das Passwort für den Benutzer "root" in der Datei "/etc/shadow" neu gesetzt.

Um das Rootpasswort zu ändern, müssen Sie die JiffyBox zunächst stoppen. Klicken Sie dann unter "Profile und Festplatten" bei der jeweiligen Festplatte auf "Ändern". Mit "Rootpasswort neu setzen", setzen Sie das Rootpasswort neu.

Im Internet finden beständig und automatisiert Versuche statt, das Root-Passwort von Serversystemen zu erraten und somit Zugriff auf das System zu erhalten. Systeme mit schwachen Root-Passwörtern werden innerhalb weniger Stunden kompromittiert. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass Sie ein ausreichend langes und sicheres Passwort vergeben.

Neue Linux-Installation hinzufügen

Über die Schaltfläche "Neue Linux-Installation hinzufügen" installieren Sie ein Linux auf Ihrer JiffyBox. Hierzu wird eine neue Festplatte mit dem Betriebssystem angelegt. Für die neue Festplatte müssen Sie mindestens so viel Speicherplatz vergeben, wie für die ausgewählte Linux-Distribution benötigt wird. Wie viel Speicherplatz eine Distribution benötigt sehen Sie hinter dem Distributionsnamen in Klammern. Eine Swap-Festplatte können Sie ebenfalls neu anlegen oder eine bereits eingerichtete bestehende Festplatte nutzen. Für die neue Linux-Installation legt das System ein eigenes Profil an. Die Detaileinstellungen für das Profil können bei Bedarf im Anschluss konfiguriert werden. Aktivieren Sie das Profil, um die frische Linux-Installation zu starten.

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