Browserstatistik / Betriebssystemstatistik

Der vergangene Monat war im Vergleich zur letzten Auswertung behäbig. Es gab weder große Browser-Aktualisierungen noch anderweitige Entwicklungen, welche sich in der Statistik niederschlagen. Vorzumerken ist, dass im Laufe des Dezembers – auf Grund des 6-Wochen-Release-Zyklus – die achte Inkarnation des Google Chrome erscheinen wird.

Die Präsenz www.df.eu lässt sich von den üblichen Trends nicht abbringen und somit fallen weiterhin die XP- und Vista-Anteile zu Gunsten von Windows 7 und Mac OS. Bemerkenswert ist, dass der Vista-Anteil unter 10% gefallen ist.

Im Browserbereich ist die gewohnte Richtung zu den aktuelleren Browser-Versionen erkennbar und der Firefox 3.5 ist erstmalig unter den Anteilen des IE 7 gerutscht. Beide verlieren jedoch weiter an Bedeutung und werden wohl bis spätestens Mitte nächsten Jahres in der Auswertung entfallen.

Die Statistiken für www.jiffybox.de haben sich in diesem Monat denen von www.df.eu weiter angenähert. Der Anteil des Firefox 3.5 ist auch hier unter dem des IE 7 gefallen und der IE 9 entspricht nun dem Stand von df.eu. Interessant ist, dass die anfangs starken Zahlen des Firefox 4 wieder gesunken sind.

Persönlich fand ich das Ende des starken Anstiegs des Google Chrome spannend. Woran kann diesliegen? Möglicherweise an einer Sättigung des Marktanteils in der Zielgruppe, dem Nachziehen der anderen Browser in den Punkten Stabilität und Performance oder doch nur ein Ausrutscher? Ich bin auf Ihre Meinung hierzu gespannt!

Anmerkung:
Die Browser-Tendenz-Grafiken wurden auf eine logarithmische Ansicht umgestellt, um auch die schwächeren Browser – alle außer Fx 3.6  – besser auswerten zu können.

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Stefan Galinski

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Stefan Galinski

5 Kommentare

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  • jan
    jan - 3. Dezember 2010 um 13:18 Uhr

    Ich habe im letztem Monat auf all meinen Rechnern tatsächlich den Switch zu Chrome als default Browser gewagt. Nachdem ich seit Ewigkeiten Firefox treu war habe ich mich in den letzten Jahren/Monaten zunehmend wie einem Memoryhole gefühlt wenn ich mit Firefox unterwegs war, trotz mindestens 4GB Ram auf all meinen Rechnern. Die Ironie der Sache ist eigentlich, dass Firefox/Firebird und wie das Ding sonst noch hieß ursprünglich die „light“ Version von Mozilla war und inzwischen selbst zu einem gefräßigem Monster geworden ist. Erst habe ich es dann mit Safari versucht (Mac Nutzer), aber dort hat mir das Tab Verhalten nicht gepasst. Die ersten paar Tabs werden direkt angezeigt und bei ganz vielen Tabs werden alle Tabs unter einem Pfeil versteckt und man muss ständig suchen. Daraufhin habe ich es mit Chrome getestet, war von der Geschwindigkeit begeistert und die Entwicklertools sind auch brauchbar. Der einzige Grund warum ich derzeit für einige Entwicklungsprojekte noch zu Firefox wechsle ist Firebug, da die Chrome Entwicklertools dort noch nicht alles abdecken und einige alte Projekte laufen noch mit Typo3 und der RTE Editor und Chrome vertragen sich nicht.

  • Stefan
    Stefan - 3. Dezember 2010 um 14:45 Uhr

    Hi Jan,

    Ich habe den Umstieg von Firefox zu Chrome aus den selben Gründen vor rund einem halben Jahr vorgenommen. In meinem Fall kam sogar hinzu, dass der Fx regelmäßig abgestürzt ist.

    Im Großen und Ganzen bin ich wirklich begeistert von der Geschwindigkeit, Stabilität, dem Plugin-Handling sowie den Developer Tools. Ich kann jeden nur wärmstens empfehlen den Browser zumindest einmal auszuprobieren.

    Bzgl. TYPO3:
    Die aktuelle trunk-Version scheint bereits mit dem Chrome perfekt zusammenarbeiten. Persönlich setze ich allerdings immer die Erweiterung „tinymce_rte“ als Editor ein, welche IMHO deutlich zuverlässiger ist.

  • Salome
    Salome - 5. Dezember 2010 um 12:10 Uhr

    Wenn schon dann wenigstens Chromium oder Iron *g*

  • joe
    joe - 6. Dezember 2010 um 21:18 Uhr

    DF scheint ja hauptsächlich Klatschpages (sorry, aber irgendwie muss man es von LWN.net „trennen“) zu haben – wie sonst erklärt sich der große Windows-Anteil 😉