Domainpreisanpassung zum 17. Januar 2012

Lange, lange haben wir es geschafft, die uns mehrfach betroffenen Preiserhöhungen für Domainnamen der letzten Jahre nicht an unsere Kunden weiterzugeben. Im Gegenteil: Bereits im Jahr 2004 haben wir die Preise für Domainnamen gesenkt und konnten diese Preise trotz der teilweise erheblichen Preissteigerungen im Einkauf vollständig stabil halten.

Nachdem sich nun Anfang 2012 jedoch erneut unsere eigenen Kosten erhöhen, z.B. für .com Domains um nochmals rund 7%, und sich zudem der Euro-Dollar-Wechselkurs bei einem unsicheren Ausblick verschlechtert hat, sind wir mit Wirkung zum 17.01.2012 zu einer erstmaligen Domainpreiserhöhung gezwungen. Siehe dazu auch hier die Vorankündigung vom 24. Oktober.

Die Weitergabe der gestiegenen Preise betrifft vorerst nur neu bestellte Domainnamen. Für bestehende Domains gelten vorläufig weiterhin die bisherigen Preise. Damit möchten wir deutlich machen, wie wichtig uns selbst eine möglichst langfristige Preisstabilität ist, die wir ja auch seit inzwischen mehr als zehn Jahren immer wieder aufs Neue beweisen und auch zukünftig beweisen werden. Abhängig vom weiteren Verlauf des Wechselkurses werden wir im Hinblick auf die bereits bei uns registrierten Domainnamen im Laufe der nächsten Monate eine eigenständige Entscheidung treffen. Bis dahin ändert sich für diese nichts und die entsprechenden Mehrkosten, auch der zusätzlichen Preissteigerungen Anfang 2012, tragen (vorerst) weiterhin wir! Wir bitten darum, diese Entscheidung auch als Zeichen der Wertschätzung für unsere Kunden zu verstehen. 🙂

Als Grundlage für die Erhöhung der ab 17.01.2012 bei uns neu registrierten bzw. neu zu uns umgezogenen Domainnamen geben wir bisher nicht weitergegebene eigene Preiserhöhungen auf Basis des von uns erwarteten weiteren Wechselkurses (1,30; wir hoffen, dass dieser Wert nicht auch noch dauerhaft unterschritten wird wie zuletzt geschehen) weiter. Die so ermittelten Preise wurden dann von uns um die gesetzliche Mehrwertsteuer erhöht und anschließend auf den nächsten neuen Schwellenwert (x,x9 €) angepasst; denn den damit verbundenen psychologischen Gründen können auch wir uns nicht entziehen. Die Anpassung auf den nächsthöheren neuen Schwellenwert gilt auch für andere Domainnamen, z.B. .de, deren Preise bisher auf x,x5 € „enden“.

Hier nun die ab dem 17.01.2012 geltenden Domainpreise für neu bei uns bestellte Domainnamen (Providerwechsel/Neuregistrierung). Wie Sie sehen werden, federn wir die aufgrund der neuen Schwellenwerte entstandenen neuen Preise für .de, .eu und .at Domainnamen mit einer Preisaktion ab.

  • 0,49 €* für .de Domains (Aktion*), regulär 0,59 €
  • 0,89 €* für .eu Domains (Aktion*), regulär 0,99 €
  • 1,19 €* für .com, .net, .org, .biz und .info Domains
  • 1,29 €* für .at Domains (Aktion*), regulär 1,49 €
  • 1,29 €* für .ws Domains
  • 3,99 €* für .cc Domains

Dies entspricht einer Preisveränderung gegenüber des bisherigen regulären Preises von

  • -0,06 € für .de-Domains (Aktion*), regulär 0,04 €
  • -0,06 € für .eu-Domains (Aktion*), regulär 0,04 €
  • -0,16 € für .at-Domains (Aktion*), regulär 0,04 €
  • 0,14 € für .com, .net, .org, .biz, .info und .ws Domains
  • 0,84 € für .cc Domains

Darüber hinaus gilt:

  • Auf auf neue Preise gewähren wir weiterhin einen Resellerrabatt je nach Tarif in Höhe von bis zu 10% gem. Tarifbeschreibung und -preisliste für ausgewählte Domains.
  • Die mit Großkunden individuell vereinbarten Domainpreise erhöhen sich entsprechend der o.g. Erhöhungswerte für neue Domainnamen, also z.B. für .com um 0,14 € brutto gegenüber dem bisher vereinbarten Preis.
  • Der Monatspreis für externe Domainnamen reduziert sich, wo berechnet, von bisher 0,35 €* auf zukünftig 0,29 €* – dies gilt auch für bestehende externe Domainnamen :-).

Alles in allem lässt sich festhalten, dass die Weitergabe unserer selbst gestiegenen Kosten an dieser Stelle sehr moderat – da auf bei uns neue Domainnamen begrenzt – erfolgt. Die leider aufgrund der neuen Schwellenwerte angepassten anderen Domainpreise federn wir mit einer Aktion ab; für eine Preissenkung auf den nächstniedrigeren Schwellenwert gab es leider nicht genügend „Luft“. Der neue Schwellenwert ist übrigens entstanden, da nach Vornahme der Berechnung x,x9 € nächstnäher gewesen ist als x,x5 €. Hätten wir also x,x5€ als Schwellenwert erhalten wollen, wäre die Preisanpassung für andere Domains höher ausgefallen als notwendig.

Wir werden nun die weitere Entwicklung insbesondere bei dem Euro-Dollar-Wechselkurs aktiv verfolgen. Sollte, was derzeit leider nicht zu erwarten ist, eine nachhaltige Kursverbesserung eintreten, werden wir natürlich versuchen, die Preiserhöhung für bestehende Domainnamen weiterhin aufzuschieben um Kunden mit Bestandsdomainnamen so lange wie möglich in den Genuss der bisherigen Preise kommen zu lassen.

Darüber hinaus dürfen Sie sich auch für 2012 wieder auf weitere Domainpreisaktionen freuen und sich darauf verlassen, dass wir – so wie in den vergangenen mehr als zehn Jahren – wann und wo immer möglich für stabile bzw. im Preis-/Leistungsverhältnis nach Berücksichtigung der Inflationsrate effektiv sogar sinkende Preise stehen. Bei gleichbleibend hoher Qualität in Technik und Service :-).

*) Preise je Domain pro Monat inkl. ges. MwSt. Abrechnungszeitraum 12 Monate. Automatische Vertragsverlängerung um die Dauer des vereinbarten Abrechnungszeitraums, wenn der Vertrag nicht mit einer Frist von einem Monat zum Ende des vereinbarten Abrechnungszeitraums gekündigt wird. Entgelte sind jeweils für den jeweiligen Abrechnungszeitraum im Voraus zahlbar. „Aktion“: Für mit „Aktion“ gekennzeichnete Domainnamen gilt für zwischen dem 17.01.2012 und 30.04.2012 bestellten Domainnamen: Preis je Domain pro Monat im jeweils ersten Abrechnungszeitraum nur 0,49 € für .de-Domains, 0,89 € für .eu-Domains, 1,29 € für .at-Domains. Ab dem zweiten Abrechnungszeitraum gelten die regulären monatlichen Domainpreise in Höhe von 0,59 € für .de-Domains, 0,99 € für .eu-Domains und 1,49 € für .at-Domains.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

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18 Kommentare

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  • vogelsgesang
    vogelsgesang - 4. Januar 2012 um 15:59 Uhr

    Hallo,
    die Preiserhöhung verstehe ich, auch wenn natürlich jede Art von Mehrkosten ärgerlich ist. Eine BItte: Da die Reseller ja selbst auf Basis der bisherigen Preise ihre eigenen kalkuliert haben, sollte eine später vielleicht kommende Erhöhung für Bestandsdomains frühzeitig kommunizert werden. schließlich müssen wir ja die Preise bei unseren Kunden auch anheben.

    Danke
    Guntram

  • Peter
    Peter - 4. Januar 2012 um 17:40 Uhr

    Hallo vogelsgesang,
    das werden wir selbstverständlich machen. Sofern eine Anpassung bei bestehenden Domains erforderlich werden sollte, erhalten Sie so früh wie möglich Bescheid!

  • Sepp
    Sepp - 4. Januar 2012 um 18:36 Uhr

    Ist es nicht mutig von einem Wechselkurs zum dollar von 1,30 auszugehen? Der Euro ist in den letzten Monaten kontinuierlich gesunken und ich kann leider derzeit nicht so recht erkennen, dass das besser wird? Die Probleme in der eurozone sind ja leider noch nicht gelöst.

  • Sara
    Sara - 4. Januar 2012 um 18:46 Uhr

    @Sepp: Das ist auf jeden Fall ein unsicherer Faktor. Im Durchschnitt erwarten die Banken jedoch einen Kurs von etwas über 1,30 für 2012, wobei die Bandbreite „von deutlich darunter bis sehr deutlich darüber“ geht. Insgesamt werden wir einfach abwarten müssen, in welche Richtung die Reise geht.

    Da wir nicht bei jeder Kursschwankung unsere Preise anpassen können und eher davon ausgehen, dass die 1,30 „passen“ werden, wollten wir unseren Kunden keinen schlechteren Wechselkurs zumuten. Sofern sich mittelfristig klar ein spürbar schlechterer Kurs festigen sollte, müssten wir ggf. nachjustieren – dann jedoch erst mit einiger Verzögerung, so lange es keine extremen Abweichungen gibt. Immerhin betrachten wir es auch als einen Teil unserer Aufgaben, für unsere Kunden diese Schwankungen möglichst abzufangen und nur abgefedert bzw. verzögert einfließen zu lassen.

    Schade ist nur, dass in vielen Artikeln der (Wirtschafts-)Presse auf das Thema „Dollar-Euro-Wechselkurs“ nur sehr einseitig eingegangen und der Vorteile eines „schwachen“ Euros für die exportierenden Unternehmen betont wird (Preise für bei uns erzeugte Güter im Ausland sinken), während die importierenden und damit nachteilig von einem schwachen Euro betroffenen Unternehmen hingegen häufig „unter den Tisch“ fallen und mit keinem Wort erwähnt werden.

  • Sepp
    Sepp - 4. Januar 2012 um 20:07 Uhr

    @Sara
    Danke für die Info. Ja, wir KMUs sind halt meist auf den Deutschen oder den europäischen Binnenmarkt ausgerichtet und da wirkt sich ein schwacher Euro dann in der Regel als Infaltionstreiber aus. Von daher würde ich es mir sehr wünschen, dass sich die Eurozone endlich nachhaltig stabilisiert und auch als ganzes als Wirtschaftsraum erhalten bleibt. Denn die Wechselkursrisiken sind nicht zu unterschätzen, wie man jetzt hier beim Dollar sieht. Es betrifft ja nicht nur die Domains, sondern auch viele andere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

    Es freut mich jedenfalls, dass Ihr versucht, die Schwankungsbandbreite etwas zu kompensieren.

  • Michael
    Michael - 4. Januar 2012 um 20:28 Uhr

    Wieso wirkt sich eigentlich der Dollarkurs auf .de Domains aus? Sitzt die Denic nicht in Deutschland?

    • Sara
      Sara - 4. Januar 2012 um 21:02 Uhr

      Siehe im Artikel:

      … Die so ermittelten Preise wurden dann … auf den nächsten neuen Schwellenwert (x,x9 €) angepasst; denn den damit verbundenen psychologischen Gründen können auch wir uns nicht entziehen. Die Anpassung auf den nächsthöheren neuen Schwellenwert gilt auch für andere Domainnamen, z.B. .de, deren Preise bisher auf x,x5 € “enden”. … Wie Sie sehen werden, federn wir die aufgrund der neuen Schwellenwerte entstandenen neuen Preise für .de, .eu und .at Domainnamen mit einer Preisaktion ab. … (Für) eine Preissenkung auf den nächstniedrigeren Schwellenwert gab es leider nicht genügend “Luft”. Der neue Schwellenwert ist übrigens entstanden, da nach Vornahme der Berechnung x,x9 € nächstnäher gewesen ist als x,x5 €. Hätten wir also x,x5€ als Schwellenwert erhalten wollen, wäre die Preisanpassung für andere Domains höher ausgefallen als notwendig.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 4. Januar 2012 um 23:03 Uhr

    Ich finde es eigentlich nicht so wichtig das alle Domains auf den gleichen „Schwellenwert“ getrimmt werden. 0,55 EUR für .de ist doch eine schöne Zahl, das sieht 1000x schöner aus als 0,59 EUR. Und da .de mit dem Wechselkurs nichts zu tun hat wäre es schon prima wenn man dann die schöne „55“ so lassen würde. 🙂

  • Wrumsel
    Wrumsel - 5. Januar 2012 um 01:07 Uhr

    Ich habe nichts gegen die 0,59 bei .de wenn denn gleichzeitig in der Resellerpreisliste da eine # hinter erscheint 😉

  • Sara
    Sara - 5. Januar 2012 um 08:16 Uhr

    @Rainer.D: Gerne erhalten Sie als guter und langjähriger Kunde für neue .de-Domains weiterhin einen Monatspreis von 0,55 € eingeräumt, sofern Sie der abweichende Schwellenwert nicht irritiert ;-).

    @Wrumsel: Das wäre auch für uns ein – leider nicht finanzierbarer – Wunsch gewesen ist. Denn das Problem ist, dass wir einen solchen Rabatt schlecht nur für neue Domainnamen einführen können. Dies haben wir bei einer großen Preissenkung vor längerer Zeit so gemacht (günstigerer Preis für neue Domains da dies nur so finanzierbar gewesen ist). Die Folge waren Beschwerden von Kunden, welche sich benachteiligt gefühlt hatten, obwohl wir eben nur entweder den Preis für neue Domains oder für gar keine Domains hätten senken können.

    Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung mussten wir leider davon absehen, den Preis für nur neue .de-Domains zu senken oder alternativ einen Resellerabatt für nur neue .de-Domains bei Resellern einzuführen.

  • Kulturchaot
    Kulturchaot - 5. Januar 2012 um 14:00 Uhr

    Bin gerade mal flüchtig meine Domainliste aus dem Zug heraus durchgegangen. Da sind noch ein paar Altlasten drunter, welche den ganz alten (höheren) Preislisten unterliegen. Die wurden ja damals zugunsten neuerer Preise nicht mit angepasst. Irgendwann kam dann auch noch die MwSt.-Anpassung, wo zwischen alt und neu differenziert wurde und nun wieder :). – Ergo habe ich jetzt einen schönen Mischsalat bei den Domainpreisen 😉

    Ich finde es jedoch gut, dass Bestände von der Preiserhöhung vorerst nicht betroffen sind. Gerade für Reseller etwas angenehmer weiter zu vermitteln.

  • Sara
    Sara - 5. Januar 2012 um 14:04 Uhr

    @Kulturchaot: Gerne können wir die Preise bei Ihnen als so langjährigem Kunden angleichen. Bei Interesse, bitte einfach eine kurze E-Mail an gl@df.eu mit Verweis auf diesen Kommentar.

  • Pascal Rosenberg
    Pascal Rosenberg - 5. Januar 2012 um 15:07 Uhr

    @Sara: Eine Frage, warum werden die Preise nach unten hin denn bei langjährigen Kunden nicht generell angepasst und der Kunde muss da erst drauf stoßen? Ja, ich weiß, das macht kein Unternehmen von sich und die Preiserhöhungen reicht man ja auch nicht sofort weiter, und und und. Aber ich finde es generell komisch, dass Unternehmen Kunden mit Verträgen stehen lassen, die zu Zeiten erheblich höherer Kosten abgeschlossen wurden und eine Preisminderung als quasi nicht weitergegeben wird an Bestandskunden, oder erst auf Anfrage, Preiserhöhungen jedoch schon. Nun nicht speziell bei df, aber generell ist dem ja so. Da ich ja kein Wirtschaftsexperte bin, Sie aber schon, und df ja für seine offene Kommunikation bekannt ist, mal die Frage an Sie: Was denken Sie dazu, warum macht der Wettbewerb sowas und warum macht df diese Preissenkung nicht automatisch?

    Wie gesagt, nur aus reinem Interesse, nicht dass ich mich beschweren wollte. 🙂

  • Sara
    Sara - 5. Januar 2012 um 19:55 Uhr

    @Pascal Rosenberg: Eine allgemeine Preissenkung nach unten hin ist leider vom damit verbundenen, gesamten Volumen her nicht möglich. Ansonsten würden wir dies mit Freude tun :-). Grundsätzlich achten wir zudem sehr darauf, Stammkunden nicht schlechter zu stellen als Neukunden, weshalb wir z.B. auch bewusst keine Preissenkung für nur neue .de-Domains oder dergleichen vorgenommen haben. Abgesehen davon sind wir jedoch für individuelle Gespräche im Einzelfall soweit wie es geht immer offen, insbesondere dann, wenn es sich um langjährige sehr gute Partner handelt. Dies sollte – sowohl in unserer als auch in anderen Branchen – aber auch nicht ganz unüblich sein :-).

  • isten
    isten - 6. Januar 2012 um 15:35 Uhr

    Ich merke ich lese zu selten diesen Blog. Ich zahle für meine 2002er DE Domains auch noch 12,19€ pro Jahr. Wenn die jetzt nur noch 0,59€ kosten mache ich ja 5€ gewinn.

  • Pascal Rosenberg
    Pascal Rosenberg - 6. Januar 2012 um 15:41 Uhr

    @Sara: Danke für die offenen Worte. Freut mich, dass man hier immer so trefflich darüber diskutieren kann.

  • maRio
    maRio - 9. Januar 2012 um 16:35 Uhr

    Jetzt packt mich doch die Neugier. Wieso ändert sich der Preis für die Großkunden bei den de-Domains? Die Anpassung an den Schwellenwert betrifft sie durch die Sonderpreisregelung doch eh nicht und der Dollarkurs ist da ja nicht entscheidend.

  • Michael
    Michael - 9. Januar 2012 um 18:51 Uhr

    Ich finde das mit dem Schwellenwert eh Quatsch. Wenn da 59 steht, lese ich immer 60. Egal ob bei Domains oder sonst wo im Laden oder Onlineshop.