Klimaneutrales Hosting

Webhosting bei domainFACTORY ist klimaneutral – und bleibt es. Derzeit läuft bei uns die Datenerfassung und -kontrolle auf Hochtouren, damit wir rechtzeitig und pünktlich unsere „Klimaneutralstellung“ erneuern können. Dabei erwerben wir Zertifikate, durch die der in unserem Geschäftsbetrieb entstehende CO2-Verbrauch vollständig neutralisiert wird.

Zwar wäre es noch besser, die Entstehung vollständig vermeiden zu können. Dem sind in der Rechenzentrum-Praxis und was Zulieferer angeht jedoch Grenzen gesetzt. Dennoch ist es eine sehr schöne und positive Sache, am Ende eine neutrale CO2-Bilanz aufweisen zu können. Die damit verbundenen Kosten tragen wir im Sinne unserer gemeinsamen Umwelt gerne und verstehen sie als positive Investition.

Siehe dazu auch:

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

14 Kommentare

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  • Leser
    Leser - 22. Februar 2011 um 15:12 Uhr

    Ich wäre dafür wenn Sie statt Zertifikate zu kaufen, der Einfachheit halber zu einem Ökostromanbieter wechseln würden. Das ist ehrlicher. Ich bin schon eine Weile Kunde der EWS Schönau.

  • Denis
    Denis - 22. Februar 2011 um 16:48 Uhr

    Ich denke da macht der Rechenzentrumsbetrieber einen Strich durch die Rechnung. Nicht jeder Betreiber kann oder will den Stromanbieter wechseln und/oder jedem Kunden die Möglichkeit offerieren seinen Stromanbieter für die jeweilige Stellfläche selbst zu wählen.

  • U. Klauer
    U. Klauer - 22. Februar 2011 um 17:46 Uhr

    @Denis: Wenn der Rechenzentrumsbetreiber zufällig den gleichen Firmensitz und dieselbe Geschäftsführung hat, sollte es daran nicht scheitern. 😉

  • Pascal
    Pascal - 22. Februar 2011 um 21:42 Uhr

    Ja.. domainFACTORY hat zufällig ein ganzes Rechenzentrum für sich und kann Strom einkaufen, wo sie wollen 😉

  • Markus K.
    Markus K. - 22. Februar 2011 um 23:02 Uhr

    Auch ich habe im Prototyp meiner Website schon das Logo für klimaneutrales Webhosting vorgesehen, um meinen Visitors zu zeigen, dass ich voll zufriedener und sehr überzeugter Kunde von domainFactory bin 🙂

  • Sara
    Sara - 23. Februar 2011 um 08:42 Uhr

    @all: Leider haben wir derzeit keine Möglichkeit, den Stromanbieter für unser Rechenzentrum frei zu wählen, da dieses Bestandteil eines Gesamtkomplexes ist und wir vertraglich an einen Stromzulieferer gebunden sind. Dies ist – alleine schon unter Berücksichtigung von z.B. Synergieeffekten – allgemein betrachtet auch sinnvoll (mehr Abnahme – günstigere Preise), aber eben im Bezug auf das klimaneutrale Hosting natürlich nicht optimal. Wie gesagt haben wir da aber keinen Einfluss darauf.

    Die Klimaneutralstellung betrifft übrigens nicht nur den Stromverbrauch, sondern geht deutlich darüber hinaus (Wasserverbrauch, Fahrzeugnutzung, Papierverbrauch, usw.).

    Letztendlich ist ja auch entscheidend, wie viel CO2 entsteht. Würden wir z.B. auf Ökostrom im Rechenzentrum setzen können, käme es zwar durch weniger CO2 beim Strombezug, jedoch würden wir dafür auch weniger Zertifikate kaufen. Durch die Zertifikate entsteht ja an anderer Stelle weniger CO2, weshalb die durch uns verursachte CO2-Menge kompensiert wird. „Unterm Strich“ ist es also kein Unterschied, ob wir Ökostrom nutzen (und dafür weniger CO2 kompensieren müssen) oder eben unseren durch den Stromverbrauch entstehenden CO2-Verbrauch ebenfalls durch Zertifikate ausgleichen.

  • Riddler
    Riddler - 23. Februar 2011 um 11:29 Uhr

    Was ich an der ganzen Sache mit den Zertifikaten generell nicht verstehe (also auch im großen Stil, mit Industrien, Staaten, sogar ganzen Bündnissen…) wird der CO²-Ausstoß tatsächlich geringer oder ist das nur ne Milchmädchenrechnung die zum Abschöpfen von Geldmitteln dient?

    Ich meine, wenn dF jetzt Zertifikate kauft, dann zahlen sie dafür, dass sie eben, von Haus aus, nicht klimaneutral sind. Jetzt müsste jemand anderes diesen Ausstoß praktisch einsparen, sonst darf der auch zahlen.

    Zahlen am Ende nicht alle (die es sich leisten können) und bleibt der Ausstoß nicht im Endeffekt der gleiche?

    Woah, diese extremkapitalistische Geldwirtschaft macht mich krank 🙁

  • Michael
    Michael - 23. Februar 2011 um 11:33 Uhr

    Ich kann in meiner Mietwohnung mit eigenem Stromzähler meinen Stromanbieter aber auch frei wählen auch ohne dass mir das Haus gehört und unabhängig davon was die Nachbarn für Stromlieferanten haben.

    Dass ihr Wasserverbrauch und Fahrzeugnutzung usw. mit berücksichtigt finde ich ja gut aber wenn alle mit Zertifikaten hantieren würden wäre der Effekt dass nach wie vor alle Firmen CO2 in gleichem Maße produzieren. Und wenn noch so viel Windparks usw. gebaut würden, die Leute aber Strom aus Atom und Kohle kaufen, nützen die besten Windparks usw. nichts.

    Würden alle Firmen den Strom umweltfreundlich einkaufen, würde nur noch das CO2 übrig bleiben was durch Autos & Co entstünde ohne was durch den Strom noch dazu käme und wir hätten weniger Abgase und Atommüll!

  • Sara
    Sara - 23. Februar 2011 um 11:55 Uhr

    @Riddler: Weitere Informationen dazu finden Sie u.a. in unserem Kundenforum unter https://www.df.eu/forum/showthread.php?t=49186&highlight=klimaneutral Letztendlich sorgt der Kauf der Zertifikate durch uns dafür, dass CO2 nicht entsteht, welches sonst entstanden wäre. Die Bilanz (durch uns verursachtes CO2 minus durch den Kauf der Zertifikate eingespartes CO2) ist also ausgeglichen.

    @Michael: Leider sind wir, im Gegensatz zu Ihrem genannten Beispiel mit der Mietwohnung, nicht frei in der Wahl des Stromanbieters. Dies liegt, wie oben bereits erläutert wurde, daran, dass wir als Teil eines Gesamtensembles und aus vertraglichen Gründen an den Gesamtstrombezug des Gebäudekomplexes gebunden sind.

    Auch der Bezug von Ökostrom im Rechenzentrum würde ja aber übrigens nicht dazu führen, dass genau „wir“ in unserem RZ den Ökostrom erhalten. Vielmehr bedeutet die Abnahme von Ökostrom ja, dass insgesamt in das Stromnetz die entsprechende Strommenge aus ökologisch erzeugtem Strom im Umfang der Abnahme eingespielt wird. Dieser Strom kommt aber nicht individuell und speziell bei uns an. Es geht also – wie bei den Zertifikaten – um die Bilanz am Ende des Tages, so dass der Unterschied eigentlich nicht wirklich ins Gewicht fallen dürfte (?).

  • Michael
    Michael - 23. Februar 2011 um 13:11 Uhr

    Dass der Strom wegen dem Stromsee nicht individuell bei euch ankommt ist mir schon klar. Wenn aber eine ausreichende Menge an deutschen Haushalten und Firmen auf Ökostrom umsteigen würden, bedeutet dass aber mangels Nachfrage, dass ein Teil der Atom- und Kohlekraftwerke dicht machen müsste. Zumindest wenn sie nicht durch Subventionen von das Merkel & Co künstlich am Leben gehalten würden. 🙁

    Und wenn ihr euch in 10 Jahren durch enormen Kundenzuwachs so vergrößert habt, dass ihr ein eigenes Gebäude habt, könnt ihr dann aber selbst bestimmen welchen Anbieter ihr nehmt, oder?
    Falls der große Kundenzuwachs unwahrscheinlich klingen sollte: AOL ist auch relativ plötzlich verschwunden und nicht alle sind bei Alice. Wäre theoretisch doch auch bei 1+2 möglich. 🙂

  • nurso
    nurso - 24. Februar 2011 um 18:40 Uhr

    wenn ich in bayern die straße verunreinige und dafür in indien den monatslohn eines straßenkehrers bezahle, bringt uns das auch nicht wirklich weiter 😉 atomstrom ist schon was feines, was sonst liefert soviel energie je platzbedarf, von mir aus könnte es auch atomstromangebote geben, wenn ich dafür 10cent je kwh weniger zahle 🙂

  • Nils Dornblut
    Nils Dornblut - 1. März 2011 um 18:38 Uhr

    Hier noch weitere neue Informationen zum Thema und auch zu den Fragen aus dem Blog:

    https://www.df.eu/forum/showthread.php?p=402236#post402236

  • Leser
    Leser - 16. März 2011 um 17:02 Uhr

    Würde mich interessieren wie @nurso heute denkt.

    @df Wenn man in einer Gemeinschaft einen Vertrag hat, dann sollte man zumindest auf die Gemeinschaft einwirken das diese insgesamt wechselt.