Monatliche Sammelrechnung

Normalerweise stellen wir durch Kunden bezogene Leistungen zeitnah auf täglicher Basis in Rechnung. Bei Großkunden kann dies zu einer hohen Beleganzahl führen, weshalb wir in solchen Fällen eine monatliche Sammelrechnung anbieten. Bei dieser erfolgt die Abrechnung am Monatsersten für den Vormonat, d.h. wir treten in solchen Fällen für einen längeren Zeitraum in Vorleistung und müssen auch mit einem höheren Inkassorisiko leben.

Nachdem die Sammelrechnung nun für längere Zeit im Rahmen einer Testphase erprobt worden ist, führen wir diese  nun regulär ein. Da sich die bisher bereits in der Testphase geltenden Bedingungen bewährt haben, werden diese auch weiterhin als Grundlage gelten:

Voraussetzung für die Teilnahme:

  • mindestens seit 6 Monaten Kunde bei uns (individuell auch kürzer möglich, z.B. bei Großkonzernen oder öffentlichen Einrichtungen)
  • Verwaltung von mindestens und dauerhaft >= 50 ungekündigte Domainnamen in den bei uns geführten Aufträgen des Kunden
  • keine Beanstandungen des bisherigen Zahlungsverhaltens bei uns
  • einwandfreie Bonität

Bitte beachten Sie dazu auch die folgenden Informationen:

  • Eine monatliche Abrechnung führt zu einem höhren Ausfall- und Inkassorisiko, da sich Zahlungsschwierigkeiten nicht mehr laufend sondern nur noch in monatlichen Intervallen zeigen. Zudem sind die Beträge natürlich entsprechend höher, da sich die Kosten eines ganzen Monates angesammelt haben, d.h. unser Ausfallrisiko steigt.
  • Wir sind daher gezwungen, ein laufendes Zahlung- und Bonitätsmonitoring durchzuführen. Dieses ist für uns mit personellen Kosten und Gebühren für externe Dienstleister verbunden.
  • Aus diesem Grund möchten wir den Kreis der „Sammelrechnungszahler“ auf diese Kunden beschränken, die auch tatsächlich deutlich davon profitieren und besonders durch die tägliche Rechnungsstellung belastet sind.
  • Weiterhin bitten wir um Verständnis, dass wir die monatliche Sammelrechnung nur Kunden anbieten möchten, deren bisheriges Zahlungsverhalten bei uns bisher unbeanstandet geblieben ist und die über eine gewisse Historie (Kunde seit min. 6 Monaten) bei uns verfügen. Ausnahme davon sind im Einzelfall – wie bei dF gewohnt – möglich.
  • Aufgrund des o.g. Ausfallrisikos müssen wir uns die Teilnahme am Sammelrechnungsverfahren und die Beendigung der Teilnahme am Sammelrechnungsverfahren vorbehalten; dies gilt insbesondere wenn die o.g. Bedingungen nicht mehr erfüllt werden, für den Falle von Zahlungsverzug oder bei sich verschlechternder Bonität.

Um die Sammelrechnung zu nutzen, reicht eine formlose Kontaktaufnahme mit unserer Buchhaltung via One.Done! Eilticket über das Kundenmenü aus. Wir kümmern uns dann um alles Weitere (Prüfung, Rücksprache, ggf. Aktivierung).

Übrigens: Bisher nutzen rund 200 Kunden die Möglichkeit zur monatlichen Abrechnung. Die Anzahl der dabei aufgetretenen Probleme liegt prozentual deutlich unter der sonst über alle Kundengruppen durchschnittlich hinweg auftretenden Zahlungsschwierigkeiten.

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DomainFactory

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3 Kommentare

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  • Holger Morlok
    Holger Morlok - 12. Dezember 2018 um 08:27 Uhr

    Würde es nicht schon ausreichen, wenn es die Möglichkeit gäbe die Laufzeiten der Domains anzupassen? Ich habe knapp 40 Domains und die meisten haben ein anderes Enddatum. Würde die Laufzeiten „Synchronisiert“ werden würde ich ebenfalls weniger Rechnungen erhalten.

  • Mark Meyer
    Mark Meyer - 5. März 2020 um 07:49 Uhr

    Gerade kommt eine Rechnung über 10€ netto für eine Domain rein. Ist das bei DF – dabei fällt mir auf: Ist das bei DF noch immer ein Thema? Jeder andere Provider, den ich kenne, stellt monatliche Rechnungen. DF kann finanziell doch nicht so knapp sein? Im Ernst: Das behauptete Ausfallrisiko kann es doch nicht sein. Welche Firma führt schon für einen Kunden, der <0.01% des Umsatzes ausmacht und vielleicht bei 500€ im Jahr liegt, ein Bonitätsmonitoring ein? Womöglich auch dann, wenn der Kunde schon seit Jahren Kunde ist? Monatliche, besser quartalsweise Zahlung ist da angemessen. Wenn es so knapp ist: Hosting einfach jährlich im voraus, Domains, SSL etc. quartalsweise im Nachgang. Dann ist das Risiko weitgehend mitigiert. Und wegen 500€ hätte unser Unternehmen keinen Schmerz, in Vorleistung zu gehen – auch ohne DF vorher einem Bonitätscheck zu unterziehen. Kinder, als Handwerker oder als Restaurant würdet Ihr untergehen.

    Ehrlich Leute… das ist betriebswirtschaftlich Unsinn und kundenfeindlich. Beim Kunden erzeugt jede Buchung nämlich einen Aufwand. Ich ärgere mich gerade etwas, dass ich diese blödsinnige Regelung nicht gesehen habe. Ich kannte die noch aus 2007, dachte aber, inzwischen sei DF erwachsen geworden. Mit 10-15 Splitterrechnungen pro Jahr für ein wirklich kleines Projekt kann ich noch leben und nur ungläubig schmunzeln – aber ganz sicher werde ich alle weiteren Aktivitäten zu anderen Providern bewegen bzw. doch dort lassen.

    • Inga
      Inga - 5. März 2020 um 09:35 Uhr

      Hallo Mark,
      vielen Dank für dein Feedback. Wende dich gerne jederzeit an die Buchhaltung, wenn du an der Sammelrechnung interessiert bist.
      Viele Grüße
      Inga