Parkplatzknappheit

Bislang war unsere Parkplatzsituation im Büro sehr bequem: In der Tiefgarage des Gebäudes waren mehr als genug Stellplätze für alle Mitarbeiter von dF vorhanden, sodass jeder, der mit dem Auto zur Arbeit kam, problemlos in der Garage parken konnte.

Doch das hat sich nun geändert:

Wir haben zwar sämtliche Stellplätze angemietet, die uns der Vermieter zur Verfügung stellt, leider ist das allerdings nur eine begrenzte Anzahl, die nicht für alle Mitarbeiter ausreicht. Die Anmietung von mehr oder gar allen Parkplätzen durch uns ist vom Vermieter nicht gewollt.
Für uns war das nicht weiter ein Problem, alle anderen Parkplätze sind unvermietet, so dass wir diese mit nutzen konnten.
Diese „leeren“ Parkplätze sollen nun jedoch anderweitig vermietet werden. Vor der Garage wurden kurzerhand eine Schranke und ein Gittertor montiert, die nur noch mit einer Parkkarte zu öffnen sind.

Das Problem: Wir haben mehr Autofahrer als Parkkarten.

Wie teilt man das jetzt gerecht auf? Welcher Mitarbeiter darf weiter in der Garage parken und wer muss einen Parkplatz auf der Straße suchen?
Grob überschlagen haben wir halb so viele Parkkarten wie Autofahrer.

Die Entscheidung, wer eine Parkkarte bekommt, wurde den Führungskräften der einzelnen Abteilungen überlassen, damit jeder für „seine Abteilung“ eine passende Lösung finden konnte.
Jeder Abteilungsleiter halt also je nach Größe der Abteilung eine gewisse Menge an Parkkarten erhalten und konnte diese auf die jeweiligen Mitarbeiter verteilen.

Einig waren sich dabei alle: Es soll fair sein und keiner soll sich benachteiligt fühlen.
Auch war für alle klar, dass es insbesondere keiner Mitarbeiterin zugemutet werden sollte, abends im Dunkeln durch Ismaning zum Auto laufen zu müssen.

Geregelt wurde die Aufteilung in den Abteilungen unterschiedlich. So teilen sich z.B. einige Kollegen freiwillig eine Karte und machen untereinander aus, wer sie wann bekommt.

Bei anderen Abteilungen, in denen in Schichten gearbeitet wird, geht es nach den Arbeitszeiten. Morgens ist es noch kein Problem, direkt vor der Firma einen Parkplatz zu finden. Für die Kollegen aber, die aber erst am späten Vormittag oder nachmittags mit ihrer Schicht beginnen, wäre die Parkplatzsuche eine nervenaufreibende Tortur.
Benötigt die Spätschicht die Parkkarten nicht, werden sie unter den anderen Kollegen der Abteilung verlost.

Es ist nicht ganz so schön für uns, dass nun nicht mehr jeder Mitarbeiter einfach in der Tiefgarage parken kann. Dennoch freut es uns, dass auch in einer unbequemen Situation jede Abteilung eine Lösung gefunden hat, mit der alle Mitarbeiter zufrieden sind. 🙂

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14 Kommentare

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  • Johnny
    Johnny - 30. September 2013 um 10:45 Uhr

    Car Sharing? ÖPNV? Fahrrad?

  • Michael
    Michael - 30. September 2013 um 10:48 Uhr

    Eine frühere Solinger Firma ist vor einiger Zeit nach Langenfeld umgezogen. Dort habe ich jetzt schon öfter Firmenbusse gesehen, die ihre Mitarbeiter vor und nach den Schichten aus Solingen abholen bzw. dort hin fahren.

    Wenn so viele DF-Mitarbeiter zur gleichen Zeit kommen und gehen, wäre es doch vielleicht praktisch wo anders einen größeren Platz fürs Parken zu nutzen und dann von dort zur Firma einen Bus fahren zu lassen. Wenn der andere Parkplatz kostenlos ist z. B. weil ein großer P+R an nem Bahnhof könnte das wegen Kosten für den Bus aber Wegfall für die Mietkosten vor dem Haus vielleicht gar nicht so teuer werden.

  • Michael
    Michael - 30. September 2013 um 10:50 Uhr

    @Jonny: Ich vermute Fahrrad fällt im bergischen Bayern flach und Linienbusse auch, weil höchstens 1x in der Stunde zu selten ist und der letzte Bus des Tages noch vor Betriebsschluss fährt.

  • DieParklösung
    DieParklösung - 30. September 2013 um 11:08 Uhr

    Eine große Flotte Smat als Firmenauto anschaffen, da können immer zwei pro Parkplatz hintereinander parken, Problem gelöst.

  • Michael
    Michael - 30. September 2013 um 11:32 Uhr

    @DieParklösung: Bei Motorrädern mit Mühe auch 4.

  • DieParklösung
    DieParklösung - 30. September 2013 um 11:44 Uhr

    @Michael: Naja, wird nicht jeder den passenden Führerschein haben. Bei den Smarts könnte man auch gleich auf Elektromobilität setzen, ist doch ideal für Firma Wohnung. Steckdosen in der Tiefgarage zu installieren ist ja kein Problem. Ich habe soeben beschlossen das meine Lösung umgesetzt wird.

  • Alex
    Alex - 30. September 2013 um 12:21 Uhr

    Naja… Ob das jetzt einen blogpost Wert war? Ist ja nix bei rumgekommen 🙂

  • nurso
    nurso - 30. September 2013 um 14:25 Uhr

    bei deinem post aber auch nicht alex

  • DieParklösung
    DieParklösung - 30. September 2013 um 16:29 Uhr

    Ist doch was rumgekommen, nach der Problemanalyse wurde die Elektro-Smart Lösung entwickelt und alles ist gut. DF muss die Lösung nur umsetzten oder eben nicht – dann bleibt das Problem eben bestehen. 🙂

  • Ernstl
    Ernstl - 30. September 2013 um 18:08 Uhr

    Soviel zum Thema Gleichberechtigung…

  • Michael
    Michael - 1. Oktober 2013 um 07:29 Uhr

    @Ernstl: Verstehe ich daraus unzufriedener DF-Mitarbeiter weil beim Verlosen immer verloren?

  • Bachsau
    Bachsau - 3. Oktober 2013 um 16:34 Uhr

    Kopiert die Parkkarten auf Leerkarten. 😉

  • Pascal Rosenberg
    Pascal Rosenberg - 16. Oktober 2013 um 13:40 Uhr

    @Michael: Wieso werden kritische Kommentare zum Thema Gleichberechtigung eigentlich immer gleich niedergemetzelt? Von wegen „unzufriedener DF-Mitarbeiter“.

    Ich kann ehrlich gesagt auch nicht ganz nachvollziehen, dass es fairer ist, einen Mann nachts im Dunkeln durch die Straße spazieren zu lassen, mit der Begründung, die Anna hier gegeben hat. Sorry, aber das ist nun mal keine Gleichberechtigung. Wenn DF das intern so handhabt, dass Frauen bevorzugt werden, ist das okay, aber man kann es dann auch mal kritisieren. Denn ein Mann, der von drei Betrunkenen Halbstarken abends im Dunkeln zusammengeschlagen wird, findet das sicher genauso schlimm, wie eine Frau, die nachts von einem Perversen belästigt wird. Ach, ich vergass, das ist ja nicht das Gleiche. Der Mann kann sich ja wehren, irgendwie. Schafft er schon. Vielleicht. Und wenn nicht, naja. Ist wenigstens die hübsche Kollegin aus der Buchhaltung nicht belästigt worden. Die kann ihn dann ja trösten. 😉

  • Michael
    Michael - 16. Oktober 2013 um 14:28 Uhr

    @Pascal Rosenberg: Wo stand denn hier dass hier Frauen bevorzugt werden? Ernstl schrieb nur was „Gleichberechtigung“. Das kann man auch auslegen als Mitarbeiter(innen) von bestimmten Abteilungen.

    Was das mit dem Zusammenschlagen durch Betrunkene angeht, muss ich dir zustimmen.