Vorsicht vor Fake Instagram Verification und wie Sie sich schützen

(Update) Viele Social-Media-Websites stellen mit einem Symbol neben dem Kontonamen dar, ob es sich um einen vertrauenswürdigen und echten Nutzer handelt. Damit Instagram das Verifizierungssymbol anzeigt, müssen Kontoinhaber eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Erfahren Sie jetzt, wie Sie das Verifizierungsabzeichen für Ihren Account erhalten und wie Sie sich vor sogenannten Phishing-Websites mit einer Fake Instagram Verification schützen!

Anforderungen für das Instagram-Verifizierungsabzeichen 

Instagram-Verifizierungsabzeichen

Instagram bewertet die Nutzerkonten anhand verschiedener Merkmale. Ihr Konto muss folgende Eigenschaften erfüllen: 

  • Authentisch – es muss sich um eine echte Person oder ein eingetragenes Unternehmen handeln. 
  • Einzigartig – das Konto muss die einzige Präsenz der Person bzw. des Unternehmens sein. Ausnahmen gelten für Konten in unterschiedlichen Sprachen. Nutzerkonten zu allgemeinen Interessen sind nicht verifizierbar. 
  • Vollständig – Ihr Konto muss öffentlich sein, ein Profilfoto haben, einen Steckbrief und mindestens einen veröffentlichten Beitrag. 
  • Bekannt – das Konto muss eine bekannte Marke, eine bekannte Person oder Organisation repräsentieren. 

Hinweis: Bei Falscheingaben entfernt Instagram das Verifizierungsabzeichen und löscht unter Umständen Ihr Konto. 

Verifikation durchführen 

Für die Verifikation öffnen Sie die Einstellungen in Ihrem Instagram-Profil und finden dort den Eintrag „Verifizierung beantragen“. Anschließend müssen Sie Ihren vollständigen Namen eintragen und die Kopie eines offiziellen Ausweisdokuments (Ausweis oder Reisepass) hochladen. Instagram kann die Verifizierung trotz korrekter Eingaben ablehnen. 

Die Verifizierung ist begehrt und wird von Cyberkriminellen missbraucht 

Die meisten Kontoinhaber wünschen sich das blaue Symbol neben ihrem Namen; es kann bei der Monetarisierung eines Accounts von großem Vorteil sein. In der Vergangenheit war der Verifizierungsprozess undurchsichtig, woraufhin sich ein Schwarzmarkt entwickelte. Inzwischen ist der Ablauf einfacher. 

Hacker basteln an immer neuen Methoden, um Nutzerdaten zu stehlen. Die von vielen Instagram-Nutzern gewünschte Verifizierung bietet sich als „Hinterhalt“ an. Die Hacker richten dafür Phishing-Websites mit einer Fake Instagram Verification ein. Diese sehen aus wie das Original und fordern Sie bei der vermeintlichen Beantragung der Verifizierung zur Eingabe persönlicher Anmeldedaten auf. 

Beispiel für Phishing-Website 

Phishing-Website
Diese Phishing-Website klaut die E-Mail-Kennwörter ahnungsloser Nutzer. 

Nutzer werden unter anderem mit privaten Nachrichten in Instagram und Spam-Mails auf die betrügerischen Seiten gelockt. Beispielsweise warnten die Antivirenexperten von Kaspersky bereits im März 2019 vor gefälschten E-Mails, in denen eine Sperrung des Instagram-Accounts angedroht wurde. Die Empfänger sollten innerhalb von 24 Stunden reagieren und den eigenen Account bestätigen. Der angezeigte Link führte auf eine gefälschte Website. 

Ein Beispiel für solch einen Betrugsversuch ist die inzwischen gelöschte Website instragramforbusiness[.]info (siehe Abbildung), die wie eine echte Verifizierungsseite aussieht. Klicken Besucher auf „Apply Now“, folgt eine Abfrage der E-Mail-Adresse (es wird nach Benutzernamen und Passwort gefragt). Wer beide Informationen eingibt, schickt sein Kennwort auf direktem Weg zu den Hackern. Diese haben jetzt uneingeschränkten Zugang zum E-Mail-Konto. Sie können das Passwort und die Anmeldedaten für alle verbundenen Websites ändern. 

Wichtig: Achten Sie darauf, wo Sie ein Passwort eintragen. Prüfen Sie immer auf die korrekte URL und eine sichere HTTPS-Verbindung. 

Instagram nutzt eine Reihe von Methoden, um verdächtige Anmeldeversuche zu blocken. Wird ein unautorisierter Login-Versuch erkannt, folgt eine Kontosperrung. Hacker können diese Sperrung umgehen, wenn sie auf das bei der Registrierung verwendete E-Mail-Konto Zugriff haben. Aus diesem Grund stellen die Cyberkriminellen die Phishing-Websites online. Diese zielen auf die Login-Daten für Instagram oder, noch besser, auf die E-Mail-Passwörter der Opfer ab. Mit dem E-Mail-Zugriff können sie leicht die Rechtmäßigkeit des Zugriffs bestätigen und den Instagram-Account übernehmen. 

Fake Instagram Verification erkennen 

Fake Instagram Verification
Achten Sie auf den Domainnamen (hier df.eu für DomainFactory) und das Schloss für HTTPS in der Adresszeile. 

Lassen Sie sich nicht von falschen Versprechen in die Irre führen. Die folgenden Anzeichen deuten auf eine Website mit einer Fake Instagram Verification hin: 

  • Der Domainname ist nicht instagram.com. 
  • Die Website ist nicht mit HTTPS verschlüsselt. Besonders bei Eingabe von persönlichen Informationen muss die Datenübertragung per HTTPS erfolgen, was Sie in der Adresszeile des Browsers am angezeigten Schloss erkennen. 
  • Instagram (und andere Social-Media-Dienste) fragen niemals nach dem Passwort eines verlinkten E-Mail-Kontos. Der Standard für die Verifizierung Ihres Accounts ist, dass Sie einen Bestätigungslink per E-Mail erhalten und diesen anklicken müssen. 

Zusammenfassung 

Das Verifizierungsabzeichen ist bei Instagram-Nutzern gefragt. Schützen Sie sich vor Websites mit einer Fake Instagram Verification, die es auf Ihre Anmeldedaten abgesehen hat. Immer wieder tauchen Fake-Websites auf, die aussehen wie die offizielle Instagram-Seite und für solche Phishing-Attacken missbraucht werden. Gelangen Hacker in den Besitz Ihres E-Mail-Passworts, können sie nicht nur Ihr Konto bei Instagram und anderen Social-Media-Kanälen übernehmen, sondern die Anmeldedaten zu allen Websites ändern, bei denen Sie sich mit dieser E-Mail-Adresse registriert haben. Achten Sie auf die URL und die Unterstützung von HTTPS, bevor Sie persönliche Dateien in Formulare eintragen. Lassen Sie sich nicht von falschen Versprechen in die Irre führen. 

End of article

DomainFactory

Über den Autor

DomainFactory

Als Qualitätsanbieter überzeugen wir mit HighEnd-Technologie und umfassenden Serviceleistungen. Mit mehr als 1,3 Millionen verwalteten Domainnamen gehören wir zu den größten Webhosting-Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

0 Kommentare

Bitte füllen Sie das Captcha aus : *

Reload Image

Die von Ihnen hier erhobenen Daten werden von der domainfactory GmbH zur Veröffentlichung Ihres Beitrags in diesem Blog verarbeitet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgendem Link: www.df.eu/datenschutz