Warum Software-Updates für die Sicherheit Ihres Business wichtig sind

Software-Updates erweitern den Funktionsumfang, steigern die Stabilität und, besonders wichtig: Mit Updates schließen die Softwareentwickler bekannt gewordene Sicherheitslücken! Mit aktueller Software schützen Sie Ihr Business vor Angriffen aus dem Internet.

Sicherheit: Mit veralteter Software steigt das Risiko eines Hackerangriffs

Die Sicherheit von Software ist ein ständiger Wettlauf zwischen den Cyberkriminellen und Entwicklern. Hacker und Sicherheits-Profis entdecken regelmäßig neue Schwachstellen in Programmen. Darauf reagieren die Software-Entwickler und schließen die Lücke mit einem Patch („Flicken“). Solange Sie das Software-Update nicht einspielen, kann ein Hacker die bekannte Schwachstelle ausnutzen und sich unter Umständen Zugriff zu Ihren Daten verschaffen.

Software-Updates für Windows

Für das Betriebssystem Windows stellt Microsoft in der Regel für rund zehn Jahre Updates bereit. Ein veraltetes Betriebssystem ist für Ihr Business ein enormes Risiko.

Windows XP & Vista dürfen in Ihrem Unternehmen nicht mehr im Einsatz sein

Das Betriebssystem Windows XP ist ein extremes Beispiel, Microsoft stellt bereits seit 2014 keine Updates mehr bereit. Hacker können sich beim Ausnutzen der seither bekannt gewordenen Sicherheitslücken Zeit lassen. Windows XP sollte daher längst auf keinem Computer mit Internetverbindung installiert sein. Gleiches gilt für Windows Vista, der Support endete 2017.

Das Support-Ende von Windows 7 naht

Für Windows 7 gibt es ab Januar 2020 keine Updates mehr, Ausnahme sind Firmenkunden. Diesen bietet Microsoft den kostenpflichtigen Support „Extended Security Patches“ (ESU) an. Wenn Sie den Support nutzen, erhalten Sie Software-Updates bis 2023. Die Alternative ist der direkte Umstieg auf Windows 10.

Software-Updates für Windows 8.1 gibt es bis 2023

Wenn Sie in Ihrem Business Windows 8.1 einsetzen, können Sie sich mit dem Wechsel zu Windows 10 noch Zeit lassen. Microsoft stellt bis 2023 Updates bereit.

Tipp: Langfristig sollten Sie Ihre Computer und Laptops auf Windows 10 umstellen, für das es in kürzeren Intervallen Software-Updates gibt.

Windows 10 & Windows Update for Business

Mit Windows Update für Business können IT-Administratoren steuern, wann und wie Geräte mit Windows 10 aktualisiert werden. Die betrifft neben Windows 10 auch Windows Server 2016 und Windows Server 2019. Damit haben Sie die Kontrolle über die Updates und können beispielsweise erst mit einer Teilmenge der Rechner intensive Zuverlässigkeitstests durchführen.

Software-Updates für Apple

Die Geräte und Software von Apple sind in Unternehmen die beliebte Alternative zu Microsoft Windows. Auch hier gilt: Das Einspielen von Updates ist für die Sicherheit entscheidend. Apple liefert für das jeweils aktuelle Betriebssystem Updates, für den Vorgänger und Vorvorgänger gibt es Patches zum Beheben von Schwachstellen und kritischen Fehlern.

Der Support für macOS Sierra endet

Mit der Markteinführung von macOS Catalina endet der Support für das im Jahr 2016 veröffentlichte Betriebssystem macOS Sierra (Versionsreihe 10.12.x). In der Folge werden neu entdecke Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen, es gibt keine weiteren Fehlerkorrektur- und Sicherheitsupdates.

Hinweis: Die Systemanforderungen von macOS Sierra und macOS High Sierra sind identisch. Sie können macOS High Sierra installieren.

Weiterhin Updates für macOS High Sierra und macOS Mojave

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen mit macOS High Sierra aus dem Jahr 2017 oder macOS Mojave von 2018 arbeiten, sind Sie auf der sicheren Seite. Für beide Betriebssysteme liefert Apple weiterhin wichtige Updates aus. Für macOS High Sierra gibt es Updates bis Mitte 2020, für macOS Mojave bis Mitte 2021.

Apple Geräte mit Apple at Work effizient managen

Unternehmen, die auf iPhones, iPads und Macs setzen, können diese mit dem Apple Business Manager automatisch einrichten und konfigurieren. Es muss nicht jedes Gerät einzeln konfiguriert werden.

Weitere Software und Browser aktualisieren

Ein aktuelles Betriebssystem bildet die Basis für sichere Geräte. Zusätzlichen Schutz bieten Programme wie Firewalls und Antivirensoftware. Für maximale Sicherheit muss sämtliche Software auf dem jeweils aktuellen Stand sein. Besonders wichtig sind unter anderem der verwendete Browser, die Verwaltung der Browser-Plugins, das E-Mail-Programm und die eingesetzte Office-Suite.

Zusammenfassung: Software-Updates entscheiden über die IT-Sicherheit

Der Schutz Ihrer Computer und der darauf gespeicherten Daten ist für Unternehmen essenziell. Updates erweitern den Funktionsumfang der Software, verbessern die Stabilität und schließen bekannt gewordene Sicherheitslücken. Installieren Sie verfügbare Updates für das Betriebssystem, den Browser und verwendete Programme daher umgehend. Nicht benutzte Software deinstallieren Sie am besten.

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