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Besser in der Bildersuche: Bilder für Suchmaschinen optimieren
Veröffentlicht am 27.05.2016 von Anna Philipp
Sie optimieren bereits Ihre Webseite für Suchmaschinen. Sie recherchieren Keywords und perfektionieren alles von der Meta-Beschreibung bis zum Fließtext. (Weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema finden Sie in unserem Blogbeitrag SEO – Wie viel Zeit muss ich in Suchmaschinenoptimierung investieren?) Was ist aber mit Bildern? Optimieren Sie diese ebenfalls, sodass Suchmaschinen sie interpretieren können? Falls nicht, lassen Sie unter Umständen wichtige Chancen ungenutzt.Gute Gründe für die Optimierung von Bildern
Vielleicht fragen Sie sich, wozu das gut sein soll – schließlich bekommt die Google Bildersuche nur ein halbes Prozent des Gesamt-Traffic von Google. Trotzdem spricht viel für die Optimierung Ihrer Bilder. Benutzer, die anhand bestimmter Keywords in Google Bilder suchen, veranlassen Sie damit vielleicht zu einem Besuch Ihrer Seite. Außerdem können Sie mit Bildoptimierung die Ladezeiten Ihrer Seite reduzieren und so vielleicht auch ein höheres Ranking bei der Websuche erzielen. Das Beste daran: Es kostet nicht viel Aufwand, um von allen diesen Vorteilen zu profitieren. In diesem Beitrag beschreiben wir Schritt für Schritt, wie Sie ein Bild optimieren. So können Sie genau nachvollziehen, wie Sie Ihre Bilder suchmaschinenfreundlich machen.Das Bild während der Erstellung optimieren
- Vergeben Sie einen aufschlussreichen Dateinamen Wenn Sie ein Bild von Ihrem Smartphone, von Ihrer Digitalkamera oder auch von einer Stock-Foto-Seite auf Ihre Webseite oder in Ihren Blog hochladen, hat es wahrscheinlich einen automatisch generierten numerischen Dateinamen wie DCMIMAGE10.jpg oder mt_fuji_477832_1280.jpg. Suchmaschinen können daraus natürlich nicht auf das Bildmotiv schließen. Soll die Suchmaschine aber wissen, um was es auf dem Bild geht, sollten Sie die Datei entsprechend benennen. Wählen Sie aufschlussreiche Dateinamen mit vielen Keywords, die genau erklären, was auf dem Bild zu sehen ist. Ein guter Name für ein Bild mit schwarzen Damenlederschuhen wäre beispielsweise „damen-leder-schuh-schwarz.jpg“. Ein prägnanter, klarer und aufschlussreicher Dateiname dient den Suchmaschinen als Hinweis auf den Bildinhalt.
- Reduzieren Sie die Größe Hinsichtlich der Bilddateigröße sind zwei Faktoren zu beachten: Abmessungen und Speicherplatzbedarf. Je größer das Bild bei der Optimierung ist, desto besser. Ihr Bild soll schließlich auf den Bildschirmen Ihrer Besucher in guter Qualität angezeigt werden. Vermeiden Sie also kleine Bilder im Thumbnail-Format. Die Bilder sollen aber nicht nur groß genug für eine gut sichtbare Anzeige auf den meisten Monitoren sein, sondern sie sollten auch ein möglichst geringes Dateivolumen haben. Größere Bilder erfordern nämlich längere Ladezeiten und verlangsamen unter Umständen Ihre Seite. Das ist ein entscheidender Punkt, denn die meisten Kunden warten nur drei Sekunden, bis die Seite geladen ist. Zudem ist die Ladezeit auch ein Faktor im Ranking-Algorithmus von Google. Das heißt, dass Sie mit zu langen Seitenladezeiten nicht nur Kunden, sondern auch Rankingplätze verlieren können. Mit Software wie Adobe Photoshop oder GIMP können Sie die Größe einer Bilddatei auf Ihrer Webseite reduzieren, ohne dass dies zulasten der Darstellungsqualität geht – schließlich möchten Sie das Bild ja sicherlich nicht so weit komprimieren, dass es nicht mehr gut aussieht.


