Reaktion auf Newsletter-Versand

Häufig geht es einem so: Man versendet eine Kundenrundmail – und damit hat es sich dann auch. Irgendwelche Newsletter-Trackingfunktionen setzen wir jedenfalls nicht ein. Diese würden sowieso nur bei wenigen Kunden funktionieren, da E-Mailprogramme in der Regel das ungefragte nachladen von (Tracking-)Grafiken zum Glück unterbinden. Obendrein nehmen viele Anwender solche Trackingversuche in Form von nachgeladenen Grafiken oder personalisierten Links als unseriös wahr. Auch datenschutzrechtlich wäre das nicht ganz sauber. Lange Rede, kurzer Sinn: Häufig ist der Versand eines Newsletters eine Einbahnstraße für uns.

Die letzte Kundenrundmail enthielt jedoch auch einen Link in unser fast 30.000 Benutzer starkes Kundenforum, auf welches wir zur weiteren Information („10 Jahre dF – jede Menge Aktionen“) verwiesen haben. Die Reaktionen auf den Newsletterversand konnten wir in diesem Fall sehr gut mitverfolgen. So haben sich die Besucherzahlen innerhalb der ersten Stunde nach Versand sprunghaft erhöht und mit 2.038 gleichzeitigen Benutzern zu einem Rekord in unserem Forum geführt. Die Gesamtaufrufe haben sich – in der Summe und über den Tag verteilt – dann durch die versendete Kundeninformation auch ca. vervierfacht.

Andererseits hat sich bestätigt, dass die Anzahl der Kunden, die aktiv auf eine solche E-Mail reagieren, gegenüber der Gesamtempfängerzahl sehr gering ist und sich im einstelligen Prozentbereich bewegt. Viele kennen das vermutlich auch aus ihrem eigenen Nutzungsverfahren und können dies entsprechend bestätigen. Nur weil man einen Newsletter kurz überfliegt, wird man deswegen noch lange nicht aktiv. Darauf kommt es aber auch gar nicht an. Denn die Rundmail soll ja unseren Kunden die Chance geben, von für sie evtl. interessanten Neuigkeiten zu erfahren, ohne selbst aktiv werden zu müssen.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

9 Kommentare

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  • Peter Hansen
    Peter Hansen - 10. März 2010 um 00:41 Uhr

    Also ein Trackingimg halte ich gerade bei Newslettern an Kunden für ein legitimes Mittel. Man möchte damit ja lediglich auswerten wieviele Kunden das Newsletter wirklich gelesen haben. Direkt dahinter „Spionage“ auszumachen ist etwas übertrieben und die aller meisten Leute dürften nur gelesen/nicht gelesen auswerten.

    Gerade z.B. bei Ankündigungen bzgl. Wartungsarbeiten hilft einem das den Supportaufwand während der Wartungsarbeiten wesentlich besser abschätzen zu können (wieviele Kunden wissen ca nicht Bescheid und rufen an?).

  • U. Klauer
    U. Klauer - 10. März 2010 um 02:22 Uhr

    Jede Form von Tracking würde eine HTML-Mail voraussetzen, schon das wäre mir äußerst unwillkommen.

  • hosted
    hosted - 10. März 2010 um 02:58 Uhr

    Da leider nicht nur Newsletter-Versender diese Tricks verwenden, sondern das auch immer wieder in Spammails vorkommt, ist es gut, das es Thunderbird ohne HTML mit dem Addon html-temp gibt.
    Somit werden keine Grafiken und Links geladen und meine Adressen wird nicht verifiziert.

    Besser sind neutrale Links, wo man nur über seinen eigenen Login, Feedback zum Newsletter geben kann. Da kann der User selbst entscheiden.
    Wenn jemand viele Bounces nach einem Versand erhält, sollte er seine Verteiler-Liste sowieso mal neu aufbauen und das natürlich nur per double-opt-in.

  • Gerald
    Gerald - 10. März 2010 um 07:36 Uhr

    Welcher Newsletter? Wann habt ihr den verschickt? Ich habe in den letzten Tagen keinen bekommen….
    Ich lese zwar die Newsletter, klicke in der Regel aber auf keine Links. Da euer Forum in meinen Lesezeichen ist wäre auch in diesem Fall lediglich die Topicnummer interessant…aber eigentlich auch nicht wichtig da in der Forenübersicht alles zu lesen ist.
    Ich bin kein bequemer Klickmensch, ich suche mir meine Seiten lieber selbst (deswegen ist Phishing bei mir fast unmöglich 😀 ).
    Aber mir ist auch aufgefallen daß jetzt viele neue Nutzer drin sind. Hoffentlich nicht nur wegen des Gewinnspiels 😉

  • Marc
    Marc - 10. März 2010 um 08:33 Uhr

    um sich als Verfasser, weder für das eine oder andere festzulegen und dem Empfänger alle „Freiheit“ zu lassen, wäre es wünschenswert, den Newsletter-Stil auszuwählen.
    (über evtl. Kunden/Konfig.-Menü [Text/HTML])

    Ich >pers.< bsw. ziehe HTML-Mails vor und evtl. ind. Links sehe ich als Feedback an den Absender, denn nur so kann dieser seinen Service/Angebot weiter optimieren.

  • Tobia Sara
    Tobia Sara - 10. März 2010 um 08:35 Uhr

    Hi Marc,

    am Anfang aller unserer Newsletter befindet sich ein Link zur vollständigen HTML-Version. Dadurch kann man bei Bedarf mit einem Klick den vollständigen Umfang in HTML erhalten oder eben einfach kurz über die wichtigsten Fakten „drüberscrollen“ und entscheiden, ob die aktuellen Themen überhaupt interessant sind.

    Die Auswahl einer Text-/HTML-Version im Kundenmenü wäre dazu sicherlich eine mindestens gleichwertige Alternative.

  • Rüdiger
    Rüdiger - 10. März 2010 um 09:17 Uhr

    Oder man versendet als Multipart, dann hat der Empfänger/Client die freie Wahl, was er denn angezeigt bekommt.

  • Marc
    Marc - 10. März 2010 um 09:57 Uhr

    @Tobia Sara
    also für die Mails von letzter Woche trifft dies def. nicht zu 😉
    weder im „10 Jahre domainFACTORY – Feiern Sie mit!“ noch im „Express-Newsletter: Automatisches Sicherheitsupdate für PHP5“. Das ist aber schon länger so, auch im Nov 2009 „Jetzt .eu-Domains für ein Jahr kostenfrei registrieren!“ war kein entsprechende Link.

    Wenn ich schon Newsletter lese, will ich es halt so >bequem< wie möglich und nicht erst klickern, dh ich lese im Outlook rechts die komplette Mail.

  • Peter
    Peter - 10. März 2010 um 11:22 Uhr

    @Marc: Das stimmt. Wir machen das i.d.R. davon abhängig, wie lang der Newsletter ist, ob es mehrere Themen gibt und ob es ein regulärer oder ein Express-Newsletter ist. Bei Express-Newslettern gibt es grundsätzlich keine HTML-Version auf der Webseite, bei kurzen Newslettern wie bspw. der von Ihnen erwähnte zu den für ein Jahr kostenfreien .eu-Domains ebenfalls nicht. Aber bei allen anderen sollte sich dann tatsächlich ein Link zu einer HTML-Version finden 😉