Reselleranfrage: Einbeziehung unserer AGB und SLA in seine Endkundenverträge

Ein Reseller hat dafür um Zustimmung gebeten, in seinen AGB auf uns und die mit uns geschlossenen Verträge verweisen sowie diese in den Vertrag mit seinen Endkunden mit einbeziehen zu dürfen. Konkret möchte er darauf hinweisen, dass er Hostingleistungen als Wiederverkäufer der domainfactory GmbH erbringt und die Qualität daher nur so gut sein kann, wie sie von uns ihm gegenüber erbracht wird. Weiterhin möchte er unsere AGB und unser SLA seinen eigenen AGB beifügen und  jeweils zu einem Vertragsbestandteil gegenüber seinem Endkunden machen.

Diesem Wunsch konnten wir leider nicht entsprechen. Denn zwischen dem Vertrag unseres Resellers mit seinem Endkunden haben die von unserem Reseller mit uns geschlossenen Verträge keine Relevanz. Vielmehr muss unser Kunde als Provider selbst entscheiden, welche Leistungen er bieten und zusagen möchte. Für Leistungen Dritter, die er sich bedient, muss er genauso „geradestehen“, wie wir für Leistungen Dritter gegenüber unseren Kunden einstehen müssen.

Die Beifügung und Einbeziehung unserer AGB und unseres SLA in Verträgen unseres Resellers mit seinen Endkunden sind nicht zielführend und hätte für den Reseller keinen Nutzen. Selbst wenn er gegenüber seinen Kunden bei einem Ausfall auf diese Klausel verweisen würde, ergäbe sich daraus kein Mehr- oder Minderanspruch seiner eigenen Kunden gegen ihn („ich bin nicht schuld an dem Ausfall – daher hafte ich nicht“)

Umgekehrt wäre die Nennung für uns jedoch potentiell problematisch, da wir im Kontext zu einem Unternehmen erscheinen würden, dessen Hosting- und Serviceleistungen wir weder aktiv beeinflussen noch beurteilen können. Immerhin kaufen Reseller bei uns nur eine technische Funktion ein, die sie selbst – je nach Zielgruppe usw. – „veredeln“ und um weitere Dingen wie Service, Webdesign, Consulting, Werbung,… ergänzen. Ein Ausfall oder Problem beim Reseller muss daher nicht zwingend damit zu tun haben, dass bei uns was nicht stimmt. Viele Endkunden würden das im o.g. Szenario aber wohl schnell annehmen bzw. unterstellen.

(Natürlich kann aber jeder Reseller bzw. Kunde angeben/sagen, dass er bei domainfactory hostet. Dafür stellen wir auch z.B. im Kundenmenü oder auf unserer Homepage verschiedene Buttons und Grafiken bereit.)

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

2 Kommentare

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  • Kreuzahrtinspektor
    Kreuzahrtinspektor - 27. Februar 2010 um 12:01 Uhr

    „Bequem“ wäre es ja für den Reseller, aber so, als würde sich der Partyteilnehmer an den Milchlieferanten halten dürfen, wenn der Partyveranstalter keinen Pudding anbieten kann weils keine Milch gab.

  • Florian König-Heidinger
    Florian König-Heidinger - 27. Februar 2010 um 12:57 Uhr

    Wenn ein Reseller die Websites seiner Kunden bei Domainfactory hosted, dann ist dies ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Und für mich als Reseller ist es auch wichitg zu wissen, eine zuverlässigen Hoster im Hintergrund zu haben und ich kann mich auf meine eigenen Dienstleistungen konzentrieren.

    Und wenn mir mal Fehler passieren (hatte heute Nacht versehentlich einigen Dateien überschrieben), so kann man die von der df-Technik wieder beheben lassen (Restore meiner Daten wurde um 2:23 !! ausgeführt. Das war nicht einmal eine Stunde, nachdem ich den Restore beauftragt hatte).

    Aber in meine AGBs schreiben zu wollen, dass eventuell Domainfactory für Ausfälle schuld sein könnte? Nee.

    Schöne Grüße,
    Florian König-Heidinger