Spamhaus

Am gestrigen Tag haben wir einen verbesserten Spamschutz eingeführt und damit die bisherigen, bereits umfangreichen Maßnahmen weiter ausgebaut.  Dies ist ein steter Kampf und aktuell leider erforderlich geworden, nachdem in der letzten Zeit die Anzahl der an bei uns liegende Domains gesendeten Spammails weiter zugenommen hat.

Zwar funktioniert die Erkennung dieser Spammails bei für in unserem Hause gehosteten Postfächern in der Regel sehr gut. Viele Kunden nutzen jedoch auch Mailforwarder, um eingehende Nachrichten an andere Adressen weiter zu leiten. E-Mails für solche Weiterleitungen können wir jedoch aus lizenzrechtlichen und Kostengründen nicht vollständig auf Spam überprüfen (Grundsatz „Hoster des Endpostfachs ist zuständig für die Spam- und Virenerkennung“). Leider führt dies jedoch dazu, dass unsere Mailserver teilweise als „böse“ eingestuft werden.

Konkret setzen wir daher nun –  neben einem Check auf „ReverseDNS-Einträge“ und „dynamische IPs“ die folgenden Spamhouse Spamhaus-Listen ein, damit wir gar nicht erst E-Mails von Spamversender entgegen nehmen:

Spamhaus XBL-Blacklist: http://www.spamhaus.org/xbl/index.lasso
Spamhaus PBL-Blacklist: http://www.spamhaus.org/pbl/index.lasso
Spamhaus SBL-Blacklist: http://www.spamhaus.org/sbl/index.lasso

Der Einsatz dieser Blacklists ist inzwischen sehr weit verbreitet und die Datenbasis weist eine gute Qualität auf, was das Risiko unberechtigter Zurückweisungen sehr gering macht.

Um unseren Kunden die freie Wahl zu lassen, haben wir diese vorab über die Neuerung informiert und die Möglichkeit geboten, die neue Prüfung von vorne herein auzuschalten. Dies haben nur drei Kunden von über 100.000 für ihren gesamten Auftrag und drei weitere für einzelne Domains getan. Das ist positiv und eine gute Grundlage für den Erfolg der neuen Maßnahme.

Und wie ist das Ergebnis?

Nun, einen Tag nach Einführung der neuen Maßnahme ist es für ein endgültiges Fazit noch zu früh. Dennoch zeichnet sich bereits ein sehr zufriedenstellender Erfolg ab.  So konnten wir die Anzahl der überhaupt angenommenen Spammails um über 50% reduzieren und damit das Spamvolumen auf unseren Servern (bzw. bei Forwardern) entsprechend eindämmen. Die verbleibenden unerwünschten E-Mails werden fast vollständig durch unsere Postfach-Spamfilter abgefangen.

Dazu ein Ausschnitt aus dem Graphen für die Anzahl der Verbindungen auf einem unserer Server für eingehende E-Mails:

graph Anzahl der Verbindungen:
gestern Mittag zur Einführung der
neuen Maßnahme hat sich die Anzahl
der Verbindung auf dem Mailserver
rapide reduziert und ist auch auf diesem
Niveau verblieben.

Fazit: Ein schöner, weiterer Erfolg im immerwährenden Kampf gegen den Spam.

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Sara Marburg

Über den Autor

Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

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