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5 gute Gründe, warum Sie eine .de-Domain wählen sollten


Veröffentlicht am 10.02.2022 von DomainFactory

Über 17 Millionen .de-Domains sind mittlerweile registriert – Tendenz steigend. Noch immer erfreut sich die Top-Level-Domain (TLD) der ersten Generation enormer Beliebtheit – sei es für große und mittelständische Unternehmen, Freelancer, Agenturen oder in einem anderen Bereich tätige Selbstständige. Das hat gute Gründe.

Top 1 - Vertrauen erzeugen mit .de

Vertreiben Sie Produkte aus Deutschland oder bieten Sie deutsche Dienstleistungen an, ist eine .de-Domain grundsätzlich eine gute Wahl. Mit der länderspezifischen Endung erzeugen Sie bereits Vertrauen, sobald die potenzielle Kundschaft Ihre mit .de endende Domain entdeckt. Schließlich ist die .de-TLD jedem bekannt. „Trust“ ist hier garantiert. Das zeigt auch der Badness-Index von Spamhaus: Die Endung .de kommt hier auf nur 0,02 Punkte (Stand: 07.02.2022). Mit einer Punktzahl von 4,6 Punkte werden bei Websites mit der Endung .surf mehr als 60 Prozent für cyberkriminelle Tätigkeiten genutzt. Übrigens gilt .com mit 0,52 Punkten nach dem Index ebenfalls als vertrauenswürdig.

Top 2 - Eine starke Geschichte zur Kundenbindung

Die .de-Domain ist eine der weltweit größten Länderkennungen im Internet. Das hätte vermutlich keiner gedacht, als die länderspezifische Top-Level-Domain (Country-Code-Top-Level-Domain, ccTLD) im Herbst 1986 knapp zwei Jahre nach der ersten .com online ging. Im Jahr 1988 waren gerade mal sechs Domains mit der Länderkennung registriert, die damals sogar noch von Hand eingetragen wurden. Ende 1996 riefen schließlich 37 deutsche Internet Service Provider die DENIC eG ins Leben. Damals waren bereits 50.000 .de-Domains registriert – drei Jahre später die erste Million, heute sind es 17 Millionen. Dass die TLD international bekannt und beliebt ist, lässt sich nicht zuletzt daran ablesen, dass fast 1,5 Millionen .de-Domains auf Nutzer außerhalb Deutschlands registriert sind.

Doch geht das überhaupt? Mittlerweile ist das zwar möglich – allerdings nur, wenn Sie eine in Deutschland ansässige administrative Ansprechperson benennen und eine zustellungsfähige Adresse angeben. Die Angabe einer Postfachadresse genügt nicht. Die Person haftet dann im Fall von Urheberrechtsverletzungen und anderen Verstößen.

Top 3 - Made in Germany – .de steht für Professionalität und Seriosität

Und natürlich: Produkte aus Deutschland sind weltweit gefragt. Das belegt eine 2021 durchgeführte Studie der internationalen Data and Analytics Group You Gov und der britischen Cambridge University. In der repräsentativen Umfrage wurden Menschen aus 23 Ländern befragt, wie sie Produkte „Made in Germany“ wahrnehmen. Demnach stehen deutsche Erzeugnisse auf Platz eins. Die Hälfte aller Befragten verbanden mit Produkten aus Deutschland durchschnittlich eine positive Assoziation, nur sechs Prozent sehen es anders. Mit einer .de-Domain machen Sie also schon im Ranking bei den Suchmaschinen einen guten Eindruck. Damit vermitteln Sie wichtige Werte wie Professionalität und Seriosität.

Top 4 - Regional ist in!

Nicht nur das: Für deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher ist der Einkauf regionaler Produkte seit Beginn der Corona-Pandemie wichtiger geworden. Das hat das Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK im Rahmen einer Studie 2021 herausgefunden. Demnach seien es vor allem die neu gewonnene Heimatliebe, die körperliche und psychische Gesundheit und der bewusstere Konsum, die in den Fokus rücken. Präsentieren Sie Ihre Erzeugnisse oder Services aus Deutschland idealerweise auf einer .de-Domain.

Top 5 - Ihre Wunschdomain mit .de – fast alles ist erlaubt

Bei der Wahl des Domainnamens sind Sie relativ frei.

  • Der Domainname darf bis zu 63 Zeichen lang sein und sämtliche Buchstaben des lateinischen Alphabets, die Ziffern von null bis neun, den Bindestrich sowie alle 93 Zeichen der Liste für Internationalisierte Domains (IDNs) enthalten.
  • Einzig an erster, dritter, vierter und letzter Stelle darf kein Bindestrich stehen.

Tipp: Haben Sie Ihren Firmensitz in Deutschland und planen Sie, auch den internationalen Markt zu erobern, ist es ratsam, die Domainendungen .de und .com (hier Link zu neuem Beitrag) zu registrieren – bei zusammengesetzten Wörtern mit und ohne Bindestrich. So schützen Sie diese vor Käufen durch die Konkurrenz.

Erfolgreiche Beispiele gefällig? .de-Domains, die funktionieren

Die 17-Millionste bei DENIC registrierte Domain mit der Endung .de war am 13. Juli 2021 um 16.32 Uhr melba-stoffkreation.de. Die Dame vertreibt hier ihre handgefertigten Produkte unter dem Motto „Lieblingsdinge für den Alltag“. Mit 167,09 Millionen Aufrufen zählte laut einer Traffic-Analyse von Semrush unter anderem bild.de zu den Top 10 der meistbesuchten Websites in Deutschland mit .de-Endung im Jahr 2021. Übrigens noch vor eBay (140,52 Mio.) und t-online.de (91,95 Mio.).

Hervorragende Alternativen zur .de-Domain

Erfolg hat leider auch seine Schattenseiten: Dadurch, dass die .de-TLD so beliebt ist, sind natürlich bereits viele Namen vergriffen – besonders die kurzen und präganten Domains, die man sich leicht merken kann. Daher ist es teils recht schwierig, noch einen freien Namen zu finden. Alternativ gibt es die Option, sich eine von den seit 2018 auf dem Markt befindlichen Top-Level-Domains (new generic TLDs, ngTLDs) zu sichern. Je nach Angebot kann auch das eine gute Wahl sein. Im Jahr 2021 kamen beispielsweise .beauty, .hair, .skin, makeup, .spa, ,basketball, .trust hinzu. Frisch am Domainhimmel ist seit Februar 2022 die Endung .day. Interessant für regionale Produkte und Dienstleistungen sind etwa die Städteendungen wie .berlin. Noch mehr Ideen? In diesem Beitrag verraten Ihnen, wie Sie ngTLD kreativ nutzen.

 

Der Autor:


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Kommentare

  • ITMS

    ITMS

    am 10.02.2022

    Ich sehe nicht einen der aufgeführten Gründe als wirklichen Vorteil.
    Für die Schlosserei Meyer aus Dortmund oder den Bäcker Schröder aus Berlin mag das alles zutreffen.
    Für Menschen die NICHT [...] Ich sehe nicht einen der aufgeführten Gründe als wirklichen Vorteil.
    Für die Schlosserei Meyer aus Dortmund oder den Bäcker Schröder aus Berlin mag das alles zutreffen.
    Für Menschen die NICHT möchten das bestimmte unsinnige Bestimmungen aus dem Zensur-Gesetz (Netzwerkdurchsetzungsgesetz) - mal nebenbei der größte Bullshit der je erfunden wurde - ist eine .de sowie Hosting aus Deutschland nun wirklich der letzte Mist.
    In keinem anderen Land der Welt, oder der EU, wird man so schnell, ohne Angabe von Gründen, abgeschaltet wie in Deutschland. Ausnahme sind vielleicht China und Korea, aber mit denen werden wir bald gleichziehen. Dazu kommt der Uploadfilter, der in den meisten Fällen jegliche Kreativität aus einem Blog oder einer ähnlichen Seite nimmt.
    Ich meine bei alledem nichts illegales, Copyright Verstöße oder ähnliches. Nein das macht man nicht, aber es sollte in allen genannten fällen alleinig dem Urheber obliegen etwas zu prüfen und entsprechend zu reagieren.
    In kaum einem Land der Welt ist es für Behörden und sogar Privatleute so einfach eine Domain/Webseite/Blog aus dem Verkehr zu ziehen. Oftmals so wie bei Facebook. Ich als Ankläger muss nichts beweisen sondern eine einfache Behauptung reicht. Der aber der angeblich einen Verstoß gemacht hat wird nicht einmal gefragt, geschweige denn um Erklärung oder Verteidigung gebeten.
    Jetzt mag man mir sagen: "Ohne Regeln geht es nicht" - da sage ich klar "Ja das stimmt"
    Nehmen wir einmal das Beispiel YouTube und Deutschland.
    Fakt ist das man im Vatikan mehr Videos sehen kann als in Deutschland. Und das ist keine einfache Behauptung sondern erwiesen. Von allen auf YouTube hochgeladenen Videos kann man in Deutschland lediglich 72% finden bzw. sehen.
    Gleiches gilt für Facebook und Twitter.
    Wer nun glaubt das es mit (.de) Seiten die zudem noch in deutschland geostet sind anders ist der macht sich die Hose mit der Kneifzange zu.
    OK, ich habe auch Seiten meiner Unternehmen bei d)f und bin sehr zufrieden. Ich bezweifele aber das die gleiche Seite mit .com und in Paraguay gehostet weniger Resonanz hätte.
    Die aussage: "Made in Germany – .de steht für Professionalität und Seriosität" ist einfach nicht korrekt.
    Deutschland als absolutes Hinterwäldler-Land in Sachen IT, IT-Infrastriktur, Internet steht nun wirklich nicht gut da. Und mal ehrlich: Made in Germany ist schon lange zurück zu dem was es ursprünglich bedeutete. Made in Germany ist von England erfunden und war im Ursprung eine Warnmeldung. (Geschichte 6te Klasse)

    Ergo:
    Will ich einen privaten Blog, ein Tagebuch oder eine Medienseite, News-Seite oder ein Diskussionsforum aufsetzen möchte ist Deutschland die schlechteste Wahl. Und eine .de Domain nicht wirklich das was man will. Bei keiner anderen TLD kann ich Inhaber und Kontaktdaten (auch als Privatperson) so schnell herausfinden wie bei der .de-TLD

    Will ich eine Firmenseite aufsetzen die meine Firma Präsentieren soll kann man alles was in dem Beitrag geschrieben wurde natürlich als Vorteil sehen.
    Eine Firmenhomepage hat ja auch nur 5-500 Besucher am Tag. ;-) Die nur Informationen suchen oder Wegbeschreibungen finden wollen.

    Sobald es Interaktiv wird sieht alles anders aus.

    Man sollte sich aber auch mal die frage stellen:
    Warum hostet die Bundesregierung nicht in Deutschland und macht fast alles über cloudflare.com mit Servern in den USA
    Warum gibt es keine Deutschen Sozialen Netzwerke
    Warum gibt es keine Deutschen Suchmaschinen
    Warum kostet eine Cloud oder warum Kostet Speicherplatz im Netz in Deutschland das 3-5-fache
    Warum das alles wenn Deutschland doch so super in Sachen IT-Infrastruktur ist?

    Nicht falsch verstehen. Ich will weder Hosting aus DE noch die TLD-de schlechter machen als sie sind. Alles hat vor und auch Nachteile die jeder für sich abwägen muss.
    Finde aber das dieser Blogeintrag einfach alles zu sehr ins Positive rückt und erkenne eine gut gemachte Werbung.
    Es gibt Statistiken die ganz klar sind.
    Wie oft wird aus England eine .de aufgerufen, wie oft wird aus Amerika eine .de aufgerufen usw.
    Und dann: Wie oft wird aus Deutschland eine .com aufgerufen.
    Da gehen einem die Augen auf.

    Aber es ist wie es ist.