„CO2-Ausstoß deutlich reduziert“

Liebe Leserinnen und Leser,

die Klimaneutralstellung unserer Angebote und unseres Unternehmens ist uns seit inzwischen mehreren Jahren ein wichtiges Anliegen. Auch in diesem Jahr haben wir daher wieder zusammen mit dem spezialisierten Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen „ClimatePartner“ den durch uns ingesamt verursachten CO2-Ausstoß ermittelt und diesen vollständig durch den Kauf von Klimazertifikaten neutralisiert, wofür wir einen nicht unerheblichen, fünfstelligen Eurobetrag aufgewendet haben. Weitere Details können sie der folgenden Presseinformation vom heutigen Tagen entnehmen, die wir ausnahmsweise auch an dieser Stelle veröffentlichen möchten und hoffen, dass die darin enthaltenen Details für sie von Interesse sind.

Premium-Webhoster domainfactory hat seinen Kohlendioxid-Ausstoß pro Kunde im vergangenen Jahr deutlich reduziert. Das geht aus dem Emissionsbericht 2010 hervor, den das Unternehmen heute vorlegte. Insgesamt verursachte domainfactory Treibhausgas-Emissionen in Höhe von 2794 Tonnen CO2-Äquivalenten. Durch den Kauf von Klimazertifikaten arbeitet der Münchner Webhoster vollständig klimaneutral.

2794 Tonnen an Treibhausgas-Emissionen hat die renommierte Klimaschutzberatung ClimatePartner für das vergangene Jahr bei domainfactory errechnet. Gegenüber 2009 bedeutet das eine geringfügige Steigerung um 2,3 Prozent. Angesichts des Unternehmenswachstums von rund 17 Prozent – gemessen am Umsatz und der Zahl Kunden – bedeutet dies einen deutlichen Effizienzgewinn.

„Die Emissionsbilanz 2010 ist für uns sehr erfreulich. Sie bestätigt unsere langjährigen Bemühungen um den Klimaschutz“, freut sich domainfactory-Geschäftsführerin Sara Marburg. „Vor allem in unserem Rechenzentrum konnten wir die Effizienz nochmals steigern. Wir investieren hier gezielt in neue Geräte mit geringerem Stromverbrauch, auch wenn sich eine Investition erst mittelfristig rechnet.“

Bemühungen „absolut vorbildlich“

Mehr als 85 Prozent der Treibhausgas-Emissionen beim Münchner Webhoster werden durch den Stromverbrauch verursacht. Hier kam es sogar zu einem leichten Rückgang. „Vorbildlich“ nennt der Sprecher von ClimatePartner, Daniel Überall, die Anstrengungen von domainfactory für eigene Energieeinsparungen. „Zusätzlich steigt der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromproduktion in Deutschland stetig, was den CO2-Ausstoß beim Stromverbrauch ebenfalls etwas verringert.“

Wie in den vergangenen Jahren gleicht domainfactory seinen gesamten CO2-Ausstoß durch den Ankauf von CO2-Zertifikaten aus. Unterstützt wird damit in diesem Jahr der Bau eines Wasserkraftwerks in Guatemala.

Fotos: „Mit dem Kauf von Klimazertifikaten unterstützt domainfactory den Bau des Kraftwerks Pueblo Nuevo Vinas in Guatemala [PDF].“ (Infoseite bei greenstandards.de)

(Bildnachweis: ClimatePartner)

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10 Kommentare

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  • Jürgen
    Jürgen - 24. März 2011 um 07:12 Uhr

    Hallo,

    dass die Klimaneutralstellung ihrer Angebote und der interne Energieverbrauch ihres Unternehmens seit mehreren Jahren ein wichtiges Anliegen ist, finde ich sehr positiv.

    Aber der Ankauf von Klimazertifikaten um den Energieverbrauch zu neutralisieren, kann doch nur ein erster Schritt sein. Denn mit dieser Maßnahme fördert ihr Unternehmen aber nicht tatsächlich den Verbrauch von regenerativer Stromerzeugung, da der von ihrem Unternehmen bezogene Strom immer noch aus einem Energiemix (Atom, Kohle, Gas und teilweise echtem Ökostrom) besteht. Dazu braucht man sich nur den Energiemix ihres Stromanbieters genau anzuschauen.

    Mit diesen Zertifikaten werden zwar Projekte für Ökostrom unterstützt, aber das Damoklesschwert des Etikettenschwindels schwebt immer noch über diesem Thema. Dieser Kritikpunkt wird ja auch in verschiedenen Publikationen bestätigt.

    Wäre es gerade jetzt, nach dem verheerenden Atomunfall in Japan, nicht konsequent auf einen echten Ökostromanbieter ( http://www.atomausstieg-selber-machen.de/stromwechsel/oekostrom-anbieter.html ) zu wechseln, da dann auch der verbrauchte Strom ihres Unternehmens tatsächlich aus regenerativer Erzeugung stammen würde.

    Ich hoffe das auch dieser Schritt seitens ihres Unternehmens vollzogen wird.

  • Florian
    Florian - 24. März 2011 um 07:36 Uhr

    Es ist sehr begrüßenswert, dass Domainfactory sich Gedanken über den Umweltschutz und die Möglichkeit der Energieeinsparung macht. Der Ankauf von Zertifikaten für verursachten CO2-Ausstoß ist für mich eine moderne Version des „Ablasshandels“ aus dem Mittelalter. „Zahle einen Beitrag X und Deinen Sünden sind dir vergeben“. Es ist momentan ein Trend der ja bekanntlich auch die Tourismusindustrie erreicht hat.

    Interessanter wäre doch zu wissen, woher dF seinen Strom bezieht. Handelt es sich um einen Energiemix wie von Jürgen vermutet oder bezieht dF für das Büro und das Rechenzentrum „Ökostrom“ aus Wind, Wasser und Sonne ?

  • Marcel
    Marcel - 24. März 2011 um 08:17 Uhr

    @ Jürgen und Florian:

    In dem folgenden Beitrag wurde durch Sara bezüglich Ökostrom usw. geantwortet:

    http://www.df.eu/blog/2011/02/22/klimaneutrales-hosting-2/

  • Jürgen
    Jürgen - 24. März 2011 um 09:06 Uhr

    der von Marcel gepostete Beitrag war mir nicht bekannt. Zumindest gibt er nähere Aufschlüsse über die vertragliche Angelegenheiten von df hinsichtlich des Stromanbieters. Aber nach Ablauf des Vertrages kann man diesen Tatbestand ja ändern.

    Die Meinung von Sara teile ich jedoch nicht, das es egal ist, ob ich Zertifikate oder einen Ökostromanbieter habe. Mit einem Ökostromanbieter verbrauche ich Ökostrom, mit den Zertifikaten zertifiziere ich den von mir bezogenen Strommix nur zu „Ökostrom“. Es werden zwar Projekte zur Erzeugung dieses Stroms unterstützt, ich fördere damit aber nicht die Nachfrage dieser Stromart. Denn meiner Meinung nach erfolgt die generelle Umstellung auf regenerative Stromerzeugung nur über die Nachfrage hier bei uns im Land.

    http://www.test.de/themen/umwelt-energie/special/Strom-Der-Wechsel-lohnt-1132700-1132740/

    http://de.wikipedia.org/wiki/RECS

    http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/energie/Stellungnahme_RECS_Juli_2008.pdf

  • nurso
    nurso - 24. März 2011 um 09:24 Uhr

    und wenn man 100% ökostrom nimmt, legt der ökostromanbieter( von der nordsee) selbstverständlich kabel nach münchen um ein rechenzentrum damit zu versorgen 😉 es gibt ja ein verbundnetz und wenn nun der strom nicht mehr bei uns ausreicht, weil alle ökostrom wollen, die ökostrom anbieter soviel aber nicht liefern können, dann kommt der strom trotzdem aus einem AKW aus europa 😉 aber jeder hat es sich schön geredet, denn er nutzt ja ökostrom…

  • Marcel
    Marcel - 24. März 2011 um 09:41 Uhr

    @ nurso: richtig! Auch wenn es in .de keine AKWs mehr gibt, werden unsere Nachbarn Ihre nicht Stilllegen oder eine Abschaltung in Erwägung ziehen. Man könnte ja weniger Kohle verdienen ….

  • darki
    darki - 24. März 2011 um 09:46 Uhr

    Hallo Jürgen,

    mit der Unterstützung von ClimatePartner wird auch die technische Entwicklung in Schwellenländern gefördert, ein wenig mehr Unabhängigkeit von Öl-Konzernen und es findet dort eine Sensibilierung zu dem Thema statt.
    Auch durch eine Ökostromanbieter wird übrigens zum Einen Strom nicht verbraucht, zum Anderen kommt an Ihrer Steckdose noch immer der Strommix an. Lediglich die von Ihnen genutzten kWh werden in selber Menge in das Energienetz eingespeist.
    Einfach gesagt ist der Vorgang bei dF in meinen Augen nichts anderes, Nur dass neben dem Strom auch die übrigen Faktoren zum CO2 Ausstoß mit eingerechnet werden und der Strom letztlich nicht in Deutschalnd, sondern einem anderen Land eingespeist wird.

  • nurso
    nurso - 24. März 2011 um 15:13 Uhr

    http://bonner-wirtschaftsgespraeche.de/wp-content/uploads/Image/KeyVisual_RW-(3).jpg

    für einen fünstelligen betrag gäbs sehr viele m² regenwald 🙂

  • MissVip
    MissVip - 24. März 2011 um 18:44 Uhr

    Ah, mein Lieblingsthema wieder mal. Ich wollte ja nichts dazu sagen, aber mein Puls steigt unweigerlich. Wo ist denn, wie im Titel behauptet, der CO2-Ausstoss deutlich reduziert worden?

  • Nils Dornblut
    Nils Dornblut - 24. März 2011 um 20:01 Uhr

    Zur Frage der Unterstützung von Projekten in Schwellenländern steht hier etwas im Forum:

    https://www.df.eu/forum/showthread.php?p=402236#post402236

    @MissVip: Wie oben mit Zahlen belegt ist z. B. der Stromverbrauch reduziert worden.