Ein Jahr Google+

Vor ziemlich genau einem Jahr hat Google ein eigenes Social-Network als Gegenpol zu Facebook gestartet. Happy Birthday!

Zunächst nur als öffentliche Beta und auf Einladung, sowie mit einigen Anfangsproblemen, wurde die Plattform durch Updates und Änderungen danach langsam verbessert. Zuletzt mit „Google+ Events“, was die Einstellung von Veranstaltungen erlaubt. Für den Erfolg und die weite Verbreitung von Google+ ist nicht zuletzt auch auf die Marketing-Strategie von Google beteiligt.

Die Community musste sich erst entwickeln und ein Großteil gibt sich auch heute noch etwas elitärer und „wildes“ posten jedes (un)wichtigen Details wird noch immer verpönt. Im Allgemeinen gelten die User, die sich regelmäßig über Themen informieren und an Beiträgen/Diskussionen von Unternehmen beteiligen, als vergleichsweise technikaffiner und auf einzelne Themen spezialisierter als beispielsweise bei Facebook.

Zwar sind die beiden Social-Networks durchaus Konkurrenten und werben um die Gunst der User, durch die Unterschiede in den Grundkonzepten und der aktiven Mitglieder gibt es jedoch durchaus ein anderes Publikum.

Auch wir waren relativ früh mit einem eigenen Account dabei und posten dort regelmäßig eine Auswahl an Themen. Gerne können Sie uns auch in Ihren Kreis aufnehmen 🙂

domainFACTORY bei Google+

Facebook/Google+/Twitter – Das Trio

Anlässlich des Einjährigen gibt es einige Zahlen von pingdom, die sich die 10.000 TOP-Seiten (gemessen am Alexa-Rank) angesehen und daraus eine Statistk erstellt haben, wie viel Prozent davon auf eines der „großen“ Social-Networks von Ihrer Webseite verweisen und dort einen Account besitzen.

Wenig verwunderlich ist, dass das erstellte Ranking von Facebook angeführt wird und jede zweite Seite einen Link zu diesem Netzwerk enthält. Bereits jeder Fünfte hat bereits Google+ eingebunden.

Link zur Website eines Social-Networks

49,3% Facebook
41,7% Twitter
21,5% Google+

Auffallend ist, dass trotz der hohen Verlinkung, nur vergleichsweise wenige Seiten die offiziellen Widgets und Buttons dafür einsetzen:

Integration eines offiziellen Widgets

24,3% Facebook
13,3% Google+
10,0% Twitter

Das Social-Network-Trio Facebook/Google+/Twitter (wenn man Twitter dazu zählen möchte) scheint zum Standard der meisten Seiten geworden zu sein, die Optionen zum teilen von Beiträgen/Seiten anbieten.

Zum Artikel von pingdom

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Dietmar

Über den Autor

Dietmar

Dietmar ist seit 2005 bei domainFACTORY in wechselnden Aufgabenbereichen tätig. Seit 2013 unterstützt er als "Spezialist Qualitätssicherung Web" die Kollegen in der Entwicklungsabteilung bei allen Themen rund um Quality Assurance / Testing. Dabei kommt ihm die jahrelange Erfahrung im direkten und indirekten Kundensupport und der Begleitung bei der Einführung unseres ResellerProfessional-Systems zu Gute. Auch für viele Kollegen ist er bei Fragen dazu oder sehr alten Tarif-Konstellationen noch immer gerne eine Anlaufstelle.

11 Kommentare

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  • nurso
    nurso - 28. Juni 2012 um 10:12 Uhr

    so nutzlos wie eine Schaufel in der Wüste 🙂

  • Christoph
    Christoph - 28. Juni 2012 um 13:27 Uhr

    Google+ Account angelegt -> Penise im Hangout und sinnlose Firmenwerbung in den Feed -> Google+ Account gelöscht.

  • Dietmar Leher
    Dietmar Leher - 28. Juni 2012 um 13:46 Uhr

    Negative Erfahrungen macht man leider überall. Da man in den Feeds ja nur die Meldungen derjenigen sieht, die man in Kreise aufgenommen hat, hält sich die Werbung in Grenzen. Zudem gibt es bislang auf Google+ keine Werbeeinblendungen am Rand oder wie bei Facebook in der Timeline.
    Hangout nutzen wir nicht, dazu haben unsere Partner alle ein echtes Telefon oder separate VOIP-Anbieter 😉

  • Rainer.D
    Rainer.D - 29. Juni 2012 um 03:41 Uhr

    Nein, man macht nicht überall negative Erfahrungen.

  • Gerald
    Gerald - 29. Juni 2012 um 18:53 Uhr

    Ihr postet relativ wenig auf G+……

  • Eddie
    Eddie - 29. Juni 2012 um 22:34 Uhr

    Klar posten die da wenig, ist ja auch Kack.

  • Chris
    Chris - 30. Juni 2012 um 11:40 Uhr

    @ Eddie

    auch wenn ich zwar immer noch gegen diese ganzen social netzwerke bin, ist google+ im vergleich zu facebook um klassen besser. facebook ist sau unübersichtlich und unnötig komplex gestaltet, da haben die leute von google mit sicherheit einen besseren job gemacht.

    aber die leute nehmen halt jeden mist so hin und „gewöhnen“ sich daran bis es dann irgendwann nichtmehr stört oder als gut empfunden wird.

    und jetzt eine frage an dich: warum posten die denn da weniger als im vergleich zu anderen netzwerken? „ist ja auch kack“ kann ich bei einem vergleich nicht so ganz nachvollziehen. könntest du das erläutern?

  • Nils Dornblut
    Nils Dornblut - 30. Juni 2012 um 12:44 Uhr

    @Chris: FB war halt vorher da und man gewöhnt sich nicht nur an eine Plattform, sondern gewöhnt sich sehr ungern um. Der Umschwung von Lokalisten/Studivz dauerte ja auch Jahre und man war da lange nicht so gebunden wie bei FB. Daher denke ich, dass man den Job gar nicht gut genug machen kann und neue Plattformen hier pauschal verlieren. Von FB weg geht es nur, wenn es anderswo absolute Killerfeatures gibt oder es sehr große Skandale/Sicherheitslücken gibt.

  • Gerald
    Gerald - 30. Juni 2012 um 13:15 Uhr

    Wegen den Webmastertools bei Google bin ich zwangsmäßig bei Google+ und ich bin überzeugt daß dies das bessere Social Network im Gegensatz zu Facebook ist (von meinem abgesehen 😉 ). Allerdings fängt es jetzt auch dort an spammig zu werden und sich fiese Elemente Tricks einfallen zu lassen wie man Leute „fangen“ kann. Momentan ist davon das Tool „Hangout“ betroffen.
    Allerdings ist der Ton und der Umgang wesentlich gesitterter als bei Facebook und auch der Datenschutz soweit das bei solchen Portalen möglich ist, besser.
    Für Firmen aber unattraktiv weil man als Firmenaccount zuwenig Möglichkeiten hat, gut für die User die dadurch nicht zugespamt werden können…und…noch ist keine Werbung auf den Seiten geschaltet.

  • Eddie
    Eddie - 2. Juli 2012 um 10:03 Uhr

    @Chris
    Der „Content“ der „Sozialen Netzwerke“ besteht überwiegend aus Belanglosigkeiten und/oder Profilneurosen und ist ungefähr so interessant wie das gescriptete Privatfernsehen oder noch viel schlimmer. Für die Zielgruppe „12 bis 16 Jahre“ kommt das aber hin, als Ersatz für das „Poesiealbum“. Facebook wird aber in der Zukunft feststellen das dot com Blasen immer wieder platzen können. Man kann zwar versuchen Facebook nachzueifern, das schwarze Loch wird dann aber einfach nur größer … Vielleicht haben gut durchdachte Business-Netzwerke eine gewisse Zukunft, der Sandkasten im Internet oder die moderne elektronische Krabbelgruppe ist aber bestimmt nicht X-Milliarden wert. Das ist nicht überraschend, Geld zu verbrennen ist aber andererseits auch nicht verboten.

  • Marc
    Marc - 2. Juli 2012 um 15:37 Uhr

    Also ich werde mit Google+ nicht wirklich so richtig warm…

    Achso und coole Aktion mit den kostenlosen .eu Domains.
    Danke an das Team von domainFACTORY 😉