Einstellung nach Sternzeichen

Eine Kollegin hat heute erzählt, dass einem Radiobericht zu folge immer mehr Firmen bei der Einstellung auch auf das Sternzeichen achten und dieses bei der Entscheidung berücksichtigen. Wenn das nicht nur eine „Ente“ sein sollte, wäre das schon ganz schön traurig. (So gesehen müsste dann in das AGG als weiteres Diskriminierungsmerkmal „Sternzeichen“ aufgenommen werden… ;-)).

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

17 Kommentare

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  • Tom
    Tom - 28. Oktober 2010 um 07:56 Uhr

    Ist schon etwas älter die Story http://www.rooster24.com/?p=7422

  • Sara
    Sara - 28. Oktober 2010 um 08:00 Uhr

    Manche Dinge sind so absurd, man möchte sie einfach nicht glauben. Am Ende wird dann schon in der Schule bei der Berufsberatung anhand des Sternzeichens vorgefiltert, wer welchen Beruf machen „darf“?

    Meiner bescheidenen Meinung nach tun sich Unternehmen auch keinen Gefallen, durch solche Selektionen möglicherweise sehr gut geeignete Bewerber von vorne heraus auszuschließen.

  • roger
    roger - 28. Oktober 2010 um 08:01 Uhr

    Wie soll man sich das vorstellen? Da sitzt dann ein Personalabteilungs-Astrologe da und rechnet das Horoskop eines/r Bewerber/in aus? 🙂

  • Tom
    Tom - 28. Oktober 2010 um 08:22 Uhr

    Ich bin in Sachen Sternzeichen leider absolut „ungläubig“. Das hat doch mal wieder nur irgendjemand erfunden um Geld zu machen.

  • Johnny
    Johnny - 28. Oktober 2010 um 08:23 Uhr

    Na zum Glück nicht einen Astrologen entscheiden lassen, wo ich meine Websites hosten lasse!
    Ich hoffe doch mal ganz stark, ein derartiger Aberglaube wird bei DF auch in Zukunft keine Rolle spielen?!

  • Rabensohn
    Rabensohn - 28. Oktober 2010 um 11:19 Uhr

    „Skorpione nehmen wir nicht, die sind ganz fies und stechen mit ihrem Stachel“

    „Löwen möchten wir nicht, die sind so zottelig und haben sich nicht im Griff“

    „Stiere wollen immer mit dem Kopf durch die Wand“

    „Fische, um Gottes Willen, mein Exmann war ein Fisch, nie wieder kommt mir ein Fisch ins Unternehmen!“

    … Wie absurd!

    @Tom: Ungläubig sein ist schon okay, aber Sternzeichen gibt es doch schon ne Weile länger als es Geld (zumindest in diesem „wichtigen“ Ausmaß) gibt. Es gibt seeeeehr viele Dinge die „scharlatanisiert“ wurden, ursprünglich aber doch nur Freude bereiten sollten.

  • Christian Voigt
    Christian Voigt - 28. Oktober 2010 um 14:48 Uhr

    Wer an Astrologie glaubt muss einfach leicht beschränkt sein, die meisten Sterne eines Sternzeichens sind nicht mal in der Nähe voneinander, jeder für sich allerdings so weit von der Erde entfernt das sogar das Licht von einigen dieser Sterne schon Millionen von Jahren alt und unterwegs ist. Ach ja, es könnte durchaus passieren das ein Sternzeichen einen oder mehrere seiner Sterne verliert… Für immer leuchten die Sterne nämlich auch nicht.

    Wenn sich das Zeichen des Widders über Nacht auflösen würde, würde ich dann gefeuert werden?? Yeah! Zurück in die Schule bitte!

  • Quod erat demonstrandum
    Quod erat demonstrandum - 28. Oktober 2010 um 15:30 Uhr

    „Wer an die Wissenschaft glaubt muss einfach leicht beschränkt sein, die meisten Erklärungen sind doch nicht mal in der Nähe des Möglichen, jede für sich allerdings soweit von der Wahrheit entfernt, dass sogar behauptet wird, das Licht wäre schon Millionen Jahre alt und unterwegs. Dabei wissen wir doch alle, dass die Welt erst ein paar Tausend Jahre alt ist. Aber es könnte durchaus passieren, dass die Wissenschaft an Boden verliert… Für immer bleiben die Leute nämlich nicht dumm“

    „Wer an die Demokratie glaubt muss einfach leicht beschränkt sein, die meisten PolitikerInnen eines Staates wissen nicht mal was Demokratie wirklich bedeutet, jede/r für sich ist allerdings soweit davon entfernt, dass das sogar dem Dümmsten und Uneinsichtigsten auffallen müsste. Achja, es kann durchaus passieren, dass ein Staat einen oder mehrere PolitikerInnen verliert … Für immer leben die nämlich auch nicht.“

    … Wir können das gerne ewig fortführen, uns gegenseitig beleidigen und uns die Köpfe einschlagen… komm, missionier mich!

  • Nils Dornblut
    Nils Dornblut - 28. Oktober 2010 um 17:21 Uhr

    Über die Lehren der Esoterik kann man sicherlich getrennte Ansichten haben und das kann man auch jedem zugestehen. Gegenseitiges Anschießen bringt daher wohl nichts und wir sollten hier das einfach ganz locker sehen und unterschiedliche Meinungen zulassen. Beleidigungen sollen und dürfen natürlich nicht sein und waren sicherlich so auch nicht gemeint.

  • Drakon
    Drakon - 28. Oktober 2010 um 18:07 Uhr

    @Nils
    Ich bin da anderer Meinung. Mit dem Gleichsetzen der Wertigkeit der Erkenntnisse moderner überprüfbarer Wissenschaft und Esoterik tut man sich und der Gesellschaft keinen Gefallen.
    Manchmal wundert man sich, wohin die Gedanken der Aufklärung verschwunden sein könnten.

  • Nils Dornblut
    Nils Dornblut - 28. Oktober 2010 um 18:28 Uhr

    @Drakon: Ein Gleichsetzen von Wissenschaft und Pseudowissenschaft kann ich hier in dem Fall (1. Kommentar) nicht direkt erkennen, zumal man sich ja nur auf die Eigenschaft Sternzeichen stützt und nicht auf das, was mit denen verbunden wird. Man hat einfach eine Statistik erstellt und dann nach den statistisch am häufigsten vorkommenden Merkmalen/Eigenschaften gesucht. Richtig finde ich das nicht persönlich. Man hätte auch andere Kriterien ansetzen können (z. B. Hundeliebhaber, Katzenliebhaber, Pferdeliebhaber) und hätte dann sicherlich auch eine Gemeinsamkeit gefunden bei den besten Mitarbeitern. Die Statistik und gerade die statistische Masse würde mich aber sehr interessieren.

  • Quod erat demonstrandum
    Quod erat demonstrandum - 29. Oktober 2010 um 11:04 Uhr

    @Drakon: Und genau mit dieser intoleranten Einstellung geht man, meiner Meinung nach, genau den umgekehrten Weg der Aufklärung. Wieviele Jahrtausende hat man die Wissenschaft per se abgelehnt und wieviele Wissenschaftler wurden als KetzerInnen verbrannt nur weil sie nicht das glauben wollten, was andere glaubten? Und jetzt machen wir das selbe wieder, nur umgekehrt?

    Weil es da draußen Leute gibt, die eben doch noch an Esoterik, Mythen, Legenden, Sagen und diverse Religionen glauben müssen wir sie bekehren und ihnen das Recht auf eine EIGENE, PERSÖNLICHE Meinung abschlagen?

    Natürlich muss man sich nicht zwingen lassen daran zu glauben, man muss sich aber auch umgekehrt nicht pauschal als „beschränkt“ beleidigen lassen, nur weil das eigene Weltbild eben anders aussieht als das anderer Menschen.

    Solange Menschen die an Esoterik, Götter oder auch Rumpelstilzchen glauben nicht versuchen euch zu missionieren oder irgendeine Straftat begehen, lasst sie doch einfach in ihrem Glauben. Was ist so schwer daran?

    Immer nur Toleranz fordern aber nie geben ist nicht drinnen. KEINER ist das Maß aller Dinge, KEINER hat die ultimative Wahrheit gefunden (speziell bei derart SUBJEKTIVEN (!!!) Dingen).

    Erfreut euch daran, dass die Welt nicht uniform ist, jeder das selbe denkt, und vertritt, sondern es eine wunderbare Vielfalt an den verschiedensten Meinungen gibt, ganz gleich ob sie nun eure eigene widerspiegeln oder nicht.

    Aber was solls, wahrscheinlich ist es eh nur vergeudete Zeit, haut euch weiter allesamt die Schädel ein, weil nicht alle das glauben was IHR durch EURE ureigenen Sinne wahrnehmt.

    Stellt euch nämlich vor, JEDER kann die Welt nur durch seine eigenen Sinne wahrnehmen, ergo kann die Welt in den Augen verschiedener Menschen gänzlich anders aussehen.

  • Quod erat demonstrandum
    Quod erat demonstrandum - 29. Oktober 2010 um 11:05 Uhr

    Edit: Das heißt nicht, dass ich das Verfahten der „Einstellung nach Sternzeichen“ gut finde, sondern bezieht sich viel eher auf die abgewichene (Grundsatz)Diskussion innerhalb der Kommentare.

  • Drakon
    Drakon - 29. Oktober 2010 um 13:08 Uhr

    @qed
    Wissenschaft hat aber Per Definitionem nichts aber auch gar nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Überprüf- und Wiederholbarkeit. Das steht in diametralem Gegensatz zu Glauben und sog. Pseudowissenschaften.
    Und bitte Aufklärung nicht mit Beliebigkeit und der Einstellung verwecheln, es solle doch jeder glauben was er wolle.
    Im Gegensatz zu diesen wird in der Wissenschaft eben gerade nicht behauptet die Wahrheit gepachtet zu haben. Jede Theorie (Dogmen gibt es in der Wissenschaft nicht) ist ein Arbeitsmodell, und muß sich immer wieder der Überprüfung durch die Realität stellen.

  • Quod erat demonstrandum
    Quod erat demonstrandum - 29. Oktober 2010 um 13:27 Uhr

    @@Drakon: Diese „Überprüfbarkeit“ ist aber nur gegeben wenn alle Beteiligten den „Beweis“ akzeptieren, das tun sie aber bei Leibe nicht immer.

    Der erste Satz in Statistik auf der Uni: „‚Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast‘, ich werde Ihnen nun zeigen wie man alles, aber auch wirklich absolut alles mathematisch beweisen kann“, sprach der Professor und tat es sogleich.

    Im Übrigen finde ich, persönlich, sehr toll, dass du so denkst („Im Gegensatz zu diesen wird in der Wissenschaft eben gerade nicht behauptet die Wahrheit gepachtet zu haben.“) leider denken die allerwenigsten mir bekannten Wissenschaftler, Dozenten, Professoren, Laboranten etc. so.

    Hier herrscht der selbe Fanatismus wie man ihn in Religion und Glaube stets verteufelt.

    Aber darum geht es auch gar nicht, Wissenschaft und Glaube sind sehr wohl vereinbar, wenn der Mensch es zulässt. Ich selbst war nie sehr gläubig, seit etwa 2 Jahren hat sich das geändert. Trotzdem kann nebst meinem Glauben auch Wissenschaft ohne Weiteres existieren.

    Für mich ist das kein Widerspruch. Früher vertrat ich die Evolutionstheorie und nur diese, heute kann ich sagen, dass „Gott“ (oder wer auch immer), so es ihn wirklich gibt, einfach die Evolution geschaffen hat.

    Diese Welt ist grausam und trist und manch einer klammert sich eben an jeden Strohhalm den er kriegen kann. Für den einen ist das eben die Wissenschaft, für den anderen eben eine „Pseudowissenschaft“ (wobei auch das im Auge des Betrachters liegt. Ich kenne tatsächlich Leute die weder die Chemie noch die Physik als Wissenschaften akzeptieren, obwohl sie nicht gläubig sind).

    Was ich kritisiert habe war die Intoleranz und die pauschale Bemerkung „Wer an Astrologie glaubt muss einfach leicht beschränkt sein…“

    Es gibt da ein tolles Sprichwort: „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem and’ren zu“

    („Auge um Auge und die Welt ist blind“)

    Etwas mehr Toleranz von beiden Seiten würde nicht schaden, aber auch das ist nur meine imperfekte, persönliche Meinung zu dem Thema.

  • Christian Voigt
    Christian Voigt - 4. November 2010 um 12:15 Uhr

    Ich möchte wissen wen ich beleidigt habe… Ich habe ja auch ein Recht auf meine Meinung, und meiner Meinung nach sind Menschen die an Astrologie glauben beschränkt. Ich sage nicht Sie sind beschränkt, ich halte sie für beschränkt. Mag sein das mein Schreibstil das nicht ganz deutlich gemacht hat.

    Aber auch hier lesen die Leute gerne nur das was sie wollen. Möchte mir jemand unterstellen das ich in einem Blog etwas anderes Mitteile als meine Meinung? DAS ist verhalten von Streitsüchtigen und nicht wirklich akzeptabel, meiner Meinung nach.

    Aber das mal außen vor, keiner hier ist auf den Punkt eingegangen was passiert wenn die Sterne des Zeichens ausgehen. Und man kann jeden Tag beobachten DAS Sterne ausgehen. Wir können berechnen WANN ein Stern ausgeht, getestet und wieder getestet. Von Menschen mit Sternzeichen aller Art.

    Das ist typisches verhalten von Gläubigen Menschen, jede Frage die ernsthaft den Glauben in Frage stellen kann wird als engstirnig, intolerant, usw. bezeichnet.

    Ich warte auf den Tag an dem Gesetze entworfen werden das es Menschen verbietet zu heiraten und Kinder zu bekommen weil Sie bestimmte Sternzeichen haben und daher nicht kompatibel. Bin gespannt wie viele von euch „Glaube ich dran“ sagern dann noch mitspielen.

    Eine Romantische Vorstellung ist es sicherlich, genauso wie der Weihnachtsmann. Mich damit beschäftigen, gerne, darüber reden, gerne, einige Rituale mitmachen und Horoskope lesen, klar doch. Aber daran glauben??

    Wer auf diesen Post antworten möchte gehe doch bitte auf die Fragen ein die ich aufwerfe. Alles andere ist Flaming+Bashing.

    Und ich habe kein Problem damit mich als Idiot,.Beschränkt, Zurückgeblieben usw. bezeichnen zu lassen. Jeder hat ein Recht auf seine Meinung, und ich sehe keinerlei Beleidigung in solchen Aussagen. Jemanden mit Worten beleidigen. Da glaube ich auch nicht dran.

  • Hannelore
    Hannelore - 9. November 2010 um 16:25 Uhr

    Guter Beitrag! Schadet wohl nicht, sich damit näher zu befassen! Freu mich auf die nächsten Posts!