Mehr Bürokratie wagen?

Ja, wir haben schon mehrere Male über staatliche Umfragen und Dinge wie Konjunkturerhebungen berichtet und langsam wird es daher vielleicht etwas langweilig. Das wir nun aber nach Dezember 2011 und April 2012 schon wieder an einer solchen Umfrage teilnehmen sollen/müssen („Konjunkturstatistische Erhebung in bestimmten Dienstleistungsbereichen, 2. Quartal 2012“), ist dann doch eine Erwähnung wert. Einmal im Jahr oder so – bitte. Aber nun schon im Takt von weniger als vier Monaten?

Dieses Mal füllen wir die Unterlagen jedenfalls nicht direkt aus. Sondern lassen erst einmal prüfen, ob wir uns nicht gegen diese nun doch intensiv werdende Heranziehung zur Wehr setzen können. Denn bei allem Verständnis für die Erfüllung öffentlich-rechtlicher Pflichten: irgendwann reicht es dann doch mal mit dem Umfragen und Datenabfragen. Es ist ja nicht, so dass wir ansonsten nichts zu tun hätten ;-).

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Sara Marburg

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Geschäftsführung (bis 11/13)

11 Kommentare

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  • Gerald
    Gerald - 3. Juli 2012 um 13:16 Uhr

    Man scheint euch auf dem Kieker zu haben….

  • ad1601com
    ad1601com - 3. Juli 2012 um 14:13 Uhr

    Würde sagen es ist an der Zeit, ein Export-Script zu schreiben 😉

  • yzBastian
    yzBastian - 3. Juli 2012 um 15:04 Uhr

    Erinnert mich an freundliche Nachrichten der GEZ, auch wenn man dort schon gemeldet ist. Wir Deutschen leben Bürokratismus. Kopf hoch! 🙂

  • Anonymous
    Anonymous - 3. Juli 2012 um 16:39 Uhr

    Oje, mein Lieblingshoster wird jemandem weiter oben in der Nahrungskette unangenehm? *Verschwörungstheorien verbreit*
    🙁

  • Michael Wegener
    Michael Wegener - 3. Juli 2012 um 20:20 Uhr

    Leider sind diese mit Zwangsgeld Androhungen verbundenen Erhebungen inzwischen zu einer echten Plage geworden. Manchmal kommt man mit einer telefonischen Rückfrage die den Sachbearbeiter verwirrt aus der Sache raus, anwaltliche Prüfung ist auch unser nächste Schritt.

  • Thomas
    Thomas - 4. Juli 2012 um 08:45 Uhr

    Es ist auch möglich, dass die dF versehentlich MEHRMALS in einer Datenbank des Statistikamtes geführt wird und die wiederholten Erhebungen somit offiziell gar nicht immer den gleichen Stammsatz betreffen.

    Ich würde da wirklich mal anrufen und das versuchen auf dem kurzen Dienstwege zu klären. Vielleicht ist es ja tatsächlich ein Versehen.

  • Andreas Kremser
    Andreas Kremser - 4. Juli 2012 um 11:49 Uhr

    Wenn ausgerechnet das Statistikamt nicht in der Lage ist, Dubletten zu erkennen und zu beseitigen, dann Gute Nacht für die Qualität der von dieser Stelle erarbeiteten Statistiken 🙁

  • Marcel
    Marcel - 4. Juli 2012 um 12:58 Uhr

    Jede Statistik ist nur so gut, wie der der sie „fälscht“. 🙂

  • Michael Wegener
    Michael Wegener - 4. Juli 2012 um 13:43 Uhr

    Das sind keine Dubletten, jedenfalls bei uns nicht.
    Jedes mal sind es neue Strukturerhebungen die umfangreicher Auswertung bedürfen. Problem ist hier wirklich die Zeit, diese Daten korrekt zu erheben. Und „gefälschte“ Daten können immer zu Problemen für das Unternehmen führen, die es zu vermeiden gilt.

  • Nerv
    Nerv - 5. Juli 2012 um 03:26 Uhr

    Einfach einen Praktikanten bitten bei jeder Erhebung ungeführ 50 mal bei der Behörde anzurufen und möglichst komplexe Rückfragen zu stellen. (über mehrere Wochen verteilt). Vielleicht sind die irgendwann so genervt das die nichts mehr schicken. Sozusagen das „Gegen-Script“ zur Umfrage entwickeln …