Mini-GmbHs mit Risiko

Immer mehr Unternehmer entscheiden sich für die häufg auch als „Mini-GmbH“ bezeichnete Rechtsform der „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“, kurz „UG“. Grundsätzlich machen wir keinen Unterschied bei Neukunden und stufen auch nicht pauschal neue Partner nur  aufgrund z.B. der Rechtsform als gefährlich riskant ein. Dennoch lassen von der Creditreform Münster verbreitete Zahlen aufhorchen.

Demnach ist jeder vierte Gesellschafter von 188 überprüften „Mini-GmbHs“ mit negativen Bonitätsmerkmalen (privates Insolvenzverfahren, Abgabe der eidesstattlichen Versicherung über die Vermögensverhältnisse, usw.) vorbelastet. Das ist ein ungewöhnlich hoher Wert und es bleibt abzuwarten, ob sich die „UG“ einen ähnlich schlechten Ruf wie die vielen „Ltd.“-Gesellschaften erwerben wird. Für alle soliden Gewerbetreibenden, die den Vorteil einer „Unternehmergesellschaft“ nutzen möchten (oder einfach nicht das Stamkapital für eine GmbH aufbringen können), wäre das ärgerlich. Aus diesem Grund werfen wir auch weiterhin nicht irgendwelche Kundengruppen in einen Topf, sondern gehen individuell und mit Augenmaß vor.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

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