Monatliche Abrechnung… nicht immer gewünscht

Seit der letzten Tarifreform werden fast alle unsere Hostingangebote auf monatlicher Basis abgerechnet. Die einzige Ausnahme bei domainFACTORY bildet der MyMail-Tarif, welchem aufgrund des Preises von nur 0,55 € pro Monat ein dreimonaties Abrechnungsintervall zu Grunde liegt.

Nicht alle Kunden sind darüber jedoch erfreut; vor allem von Firmenkunden wird häufig der Wunsch geäußert, doch bitte für 6 oder auch 12 Monate im Voraus bezahlen zu können. Dies sei einfacher für die Verwaltung und Buchhaltung, der Mehraufwand bei monatlicher Rechnungsstellung einfach zu hoch.

Nachdem der Kunde bei uns König ist, setzen wir diesen Wunsch nun in absehbarer Zeit um. Damit verbunden sind ganz erhebliche Änderungen an unserem Abrechnungssystem, welches bisher nicht für variable Abrechnungszeiträume ausgelegt ist. Nach Abschluss der Arbeiten wird jedoch jeder Kunde optional und als Serviceleistung zur Vereinfachung der Verwaltungs- und Buchhaltungsarbeit auch längere Abrechnungszeiträume auswählen können. Bei neuen Tarifbestellungen geht dies direkt im Bestellsystem, für bestehende Accounts dann per kurzer E-Mail an unsere Buchhaltung (bitte jetzt noch nicht mailen, das Projekt wurde jetzt erst intern geplant und beginnt erst in einiger Zeit :-)).

Wir warten jetzt ja nur auf den Wunsch, die längeren Abrechnungszeiträume mit einem Rabatt zu verbinden, weil wir dann ja immerhin das Geld für einen längeren Zeitraum im Voraus erhalten würden. Nachdem jedoch ein solcher Rabatt* nicht einkalkuliert wurde, können wir ihn auch bei Vorauszahlung für sechs oder 12 Monate nicht gewähren. Die Umsetzung erfolgt zudem ja auch nicht in unserem Interesse (für uns würden wir die variablen und längeren Abrechnungszeiträume nicht einführen), sondern ausschließlich auf Kundenwunsch hin. Dabei werden wir einige Arbeit investieren, da sehr sensible Bereiche wie das Abrechnungssystem betroffen sind.

* Merke: Rabatt wird vorher in der Kalkulation aufgeschlagen, wenn eine Firma ihn gewähren möchte. Sonderfälle wie z.B. Ausverkauf usw. mal außen vor gelassen. Daher halten wir auch wenig von solchen „Rabatten“, da sie im Endeffekt den Preis erst einmal für alle erhöhen, bevor er für (einige) Kunden wieder auf den Preis sinken kann, der ohne einkalkulierten Rabatt sowieso möglich gewesen wäre.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

24 Kommentare

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  • MissVip
    MissVip - 13. August 2010 um 11:52 Uhr

    Darauf habe ich wirklich gewartet. Es gibt auch Private, die eine Buchhaltung führen 😉 Ich ziehe auch eine Vorauszahlung von 6 Mt. oder einem Jahr vor. Vielen Dank für Eure Flexibilität.

  • Florian König-Heidinger
    Florian König-Heidinger - 13. August 2010 um 12:32 Uhr

    Hi,

    vielleicht noch ein weiterer Wunsch. Zur Zeit bekomme ich etwa 4 bis 5 Rechnungen pro Monat. Für mich wäre es praktischer, wenn alle anfallenden Kosten pro Monat in einer Monats-Rechnung zusammengefaßt werden könnten.

    Danke und schöne Grüße,
    Kunde König-Heidinger 😉

  • Sara
    Sara - 13. August 2010 um 12:34 Uhr

    So etwas ist – aufgrund des für uns höheren Ausfallrisikos jedoch nur unter bestimmten Bedingungen – in Form der „monatlichen Sammelrechnung“ möglich, siehe dazu z.B. http://blog.df.eu/2009/11/13/monatliche-sammelrechnung/

    Im Einzelfall machen wir auch gerne eine Ausnahme, wenn der Leidensdruck trotzdem so hoch ist. Wobei 4-5 Rechnungen ja noch halbwegs geht, bei 20-40 Rechnungen wird es dann schon schnell unangenehm.

  • Gerald
    Gerald - 13. August 2010 um 13:59 Uhr

    Eine jährliche Abrechnung erscheint mir momentan ganz wünschenswert, auch ohne Rabatt. Allerdings sollte es auch weiterhin monatlich möglich sein wenn ich z.B. aufstocke und den Tarif wechsele (erst Managed Hosting..dann vielleicht Reseller…dauert aber noch).

  • Knut Pankrath
    Knut Pankrath - 13. August 2010 um 17:23 Uhr

    Die angekündigte Neuerung finde ich gut. Dann kann jeder selbst durchrechnen und entscheiden, ob die eingesparten beleglosen Kontobewegungen (Bei Geschäftskonten kostet das meist.) das Vorabbezahlen wert sind.

  • metriewe
    metriewe - 13. August 2010 um 20:31 Uhr

    Ich fänd toll, wenn die Domains monatlich abgerechnet werden könnten. (Jahres- oder 2 Jahresvertrag wäre ja trotzdem ok. ( Ich meine jetzt nur die Abrechnung monatlich) Hatte bei monatlicher Abrechnung (nicht Vertragslaufzeit) sonst schon wieder 3 – 5 neue bestellt. Mit dieser Jahresgebühr überleg ich mir sowas jetzt aber leider (frustriert) 3 mal. Finds unübersichtlich wenn jeden Monat eine andere Domain-Jahresgebühr fällig wird.

  • Arno.Nyhm
    Arno.Nyhm - 13. August 2010 um 21:44 Uhr

    @metriewe: ab ner bestimmten domainmenge ist eine monatliche abrechnung der domains angenehmer, als ständig unterschiedliche jahresgebühren pro monat und zig rechnungen pro monat. deswegen liegen meine ca. 1600 domains auch nicht mehr bei dF.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 13. August 2010 um 22:58 Uhr

    Ist doch wurscht, das mittelt sich doch raus, der Betrag umgerechnet pro Monat ist doch eh nahezu gleich bei so vielen Domains (gleiche Preise angenommen).

  • Arno.Nyhm
    Arno.Nyhm - 13. August 2010 um 23:10 Uhr

    ich wüßte nicht was gemittelt ist, wenn man einen monat ca. 1/4 der domains als rechnung bekommt nur weil man diese in diesem monat alle registriert hat.

  • Werner R.
    Werner R. - 14. August 2010 um 09:46 Uhr

    Jährliche Abrechnung würd ich auch gut finden!!! Vor allem bei kleineren Beträgen ist die monatliche Rechnung eigentlich nicht notwendig und verursacht nur Buchhaltungsaufwand.

  • Nils Dornblut
    Nils Dornblut - 14. August 2010 um 10:23 Uhr

    Monatliche Rechnungen für Domains sind insofern problematisch, weil dann der Provider in Vorleistung gehen muss und somit der Domainpreis teurer werden würde, um die Mehrkosten zu decken.

  • metriewe
    metriewe - 14. August 2010 um 20:50 Uhr

    @ Arno.Nyhm
    Fein zu lesen, das ich nicht der einzige bin, der so denkt.

    @ Rainer D.
    Wurscht gehört auf den Teller oder im Brötchen verpackt. Nicht auf den Webserver 😉 <-

    @ Herr Dornblut
    Wäre es nicht ein Gedanke : (Zahlen sind fiktiv, dienen nur als Beispiel)
    .De Domain für ein Jahr = 6 Euro
    .De Domain, 1 Jahr Laufzeit, monatliche Abrechnung = 12 Euro, mit der deutlichen Begründung der Mehrkosten für den Provider . (Als Unternehmer bin ich mir der Nachteile einer Vorleistung bewusst)
    So kann der Kunde selber entscheiden. Domaingrabber werden dieses Angebot wohl nicht wahrnehmen. Allerdings je nach dem wie groß der -technische- Aufwand für die DF wäre … würden schon ein "paar" Kunden (wie ich z.B.) die dann gerne mehr zahlen würden, dennoch Sinn und Wirtschaftlichkeit ergeben ? Auch unter Berücksichtigung des Mehrpreises für uns Kunden wäre dies ein Punkt mit dem die DF sich von den anderen Maßenhostern abheben würde.

  • metriewe
    metriewe - 14. August 2010 um 20:52 Uhr

    Doof das hier kein edit gibt. Ich meinte natürlich :

    .de Domain, 1 Jahr Laufzeit, monatliche Abrechnung = 1 Euro im Monat / 12 Euro im Jahr.

    (Sorry für den Doppelpost)

  • Rainer.D
    Rainer.D - 15. August 2010 um 15:01 Uhr

    @Arno.Nyhm: In Einzelfällen kann sich das weniger stark mitteln. 🙂 Meistens ist es aber so das sich große Domain-Bestände langsam aufbauen und dann mittelt es sich tatsächlich raus.

  • metriewe
    metriewe - 15. August 2010 um 19:16 Uhr

    Das stimmt wohl, aber dann darf man damit nie wieder umziehen. Dann wird ja alles auf einen Schlag fällig, also : 1600 x Jahresgebühr … bei theoretisch nur .de Domains wären das für den guten Arno bei der DF über 10.000 Euro Jahresgebühr, alternativ knapp 800 Euro Monatsgebühr. (Mir macht zwar beides grade Angst, aber 800 im Monat sind sicherlich besser zu überblicken als 10.000 auf einen Schlag.)

  • Rainer.D
    Rainer.D - 15. August 2010 um 20:38 Uhr

    Schon, aber dann ist man mit dem Wechsel des Anbieters eh extrem eingeschränkt. Die monatliche Abrechnung ist nicht so weit verbreitet. Wenn man den Anbietwerwechsel über ein Jahr streckt ist das Problem wieder weg. 🙂 Wird halt zum Problem wenn der aktuelle Anbieter pleite ist, etc. Andererseits wird man bezüglich dieses Problems auch gut verhandeln können, insbesondere wenn man mit x-tausend Domains umzieht.

  • metriewe
    metriewe - 15. August 2010 um 22:31 Uhr

    Hab ich leider auch gemerkt. Zumindest von der WHL Top 10 machts keiner monatlich (bzw. ich glaube düster, das da einer bei war, der Domains im Jahresvertrag aber mit monatlicher Zahlweise anbietet). Bei einer Ausschreibung (in der WHL), melden sich aber alle anderen 11-xxxx Provider/Reseller die eigentlich alle (oder fast) drauf eingehen und entsprechende Angebote machen. Ist nur leider nicht mein Fall, hab mich bewusst der Top 10 bedient, alle anderen grundsätzlich ausgeschlossen.

  • Arno.Nyhm
    Arno.Nyhm - 16. August 2010 um 06:11 Uhr

    @Niels Dornblut: „weil dann der Provider in Vorleistung gehen muss“

    ein wenig falsch verdreht die aussage, der kunde geht in vorleistung.

    jeder provider zahlt einen monatlichen beitrag an die denic.

    @metriewe:
    der monatsbetrag ist ein klein wenig weniger … aber erst ab ner bestimmten domainmenge gibt es bei einem anderen anbieter andere konditionen (etwas günstiger und monatliche abrechnung). wobei die monatliche abrechnung der ausschlaggebende punkt für mich war zu wechseln.

    leider gabs diese konditionen damals bei dF nicht.

  • Rainer.D
    Rainer.D - 16. August 2010 um 06:48 Uhr

    Es geht ja nicht nur um die Denic. IMHO ist bei den Registraren insgesamt die Abrechnung jährlich im Voraus gängig. (Ich wusste aber nicht das die DENIC das anders macht, wenn das so stimmt). So gesehen dürfte der Provider in den meisten Fällen sehr wohl in Vorleitung gehen, wenn monatlich abgerechnet wird, mal abgesehen von dem deutlich größeren Aufwand. Es ist ja schon ein Unterschied ob ich 12 x einem Kleinbetrag in Rechnung stelle oder 1 x pro Jahr die Domain berechne.

  • Gerald
    Gerald - 16. August 2010 um 08:54 Uhr

    Es geht doch nicht nur um die Domain, sondern auch um den Tarif, oder?

  • Sara
    Sara - 16. August 2010 um 11:06 Uhr

    Hallo zusammen,

    in diesem Blog-Beitrag geht es nur um den Tarif-Abrechnungszeitraum, der bisher bei fast allen Tarifen einen Monat beträgt und zukünftig wählbar sein soll.

    Eine monatliche Abrechnung von Domainnamen ist leider schwierig, da diese in der Regel von uns selbst für ein Jahr im Voraus zu bezahlen sind. Das mit einer monatlichen Abrechnung verbundene höhere Ausfall- und Inkassorisiko würde sich daher in Form eines höheres Preises auswirken. Zudem denken wir nicht, dass Kunden gerne pro Monat z.B. 70 Cent für eine Domain bezahlen würden anstatt auf einen Schlag z.B. 6,60 € für ein ganzes Jahr. Zumindest sprechen die Wünsche in Richtung „Tarif für einen längeren Zeitraum abrechnen“ hier eine deutliche Sprache.

    Aufgrund der möglichen Sammelrechnungszahlung ist auch die Häufigkeit der Abrechnung kein Problem, da so bei entsprechenden Domainzahlen nur noch eine Rechnung am Monatsanfang für den Vormonat verbleibt.

    Natürlich wäre ein Geschäftsmodell „wir bieten Domains auf monatlicher Basis an“ denkbar. In der Regel werden Domains jedoch für einen längeren/langen Zeitraum registriert und sollen nicht für einige Wochen/Monate verwendet werden. Zumindest ist dies bei legitimen Webinhalten (d.h. kein Phising usw.) in der Regel der Fall. Eine Angebot der monatlich zahl- und kündbaren Domainnamen würde daher vermutlich kaum Nutzer ansprechen, die regulären Content auf den Domainnamen hinterlegen möchten. Der Fall „zeitlich begrenztes Festival o.ä.“ dürfte da die ganz klare Ausnahme sein.

    Berücksichtigt man die o.g. Aspekte, so sehen wir nicht, dass eine monatlich abgerechnetes und kündbares Domainangebot für unsere Kunden interessant sein könnte. Denn wer eine Domain registriert, möchte diese im Normalfall auch länger nutzen. Da der Preis bei monatlicher Zahlung auf 12 Monate hochgerechnet höher wäre als der übliche Jahrespreis, verbleibt somit nur eine verschwindend geringe Anzahl von Fällen, in denen eine Nutzung überhaupt in Frage kommt.

    Natürlich gibt es bei der Kündigung einer langfristig genutzten Domain, die nicht mehr benötigt wird, einen Vorteil im Fall der monatlichen Abrechnung und Kündbarkeit. Genau diesen Vorteil würde man sich jedoch mit höheren Domaingebühren erkaufen, da wir ja die Domains in der Regel selbst für ein Jahr im Voraus zu bezahlen haben und somit die Differenz zwischen unserem bezahlten Zeitraum und dem im Durchschnitt von den Kunden bezahlten Zeiträumen zusammen mit dem höheren Ausfallrisiko zu berücksichtigen hätten.

    Alles in allem sehen wir leider nicht die Voraussetzungen, um monatlich abgerechnet und/oder monatlich kündbare Domainnamen vernünftig und als Mehrwert für unsere Kunden anbieten zu können.

  • Ludens
    Ludens - 18. August 2010 um 10:09 Uhr

    „* Merke: Rabatt wird vorher in der Kalkulation aufgeschlagen, wenn eine Firma ihn gewähren möchte. “

    **Merke: Die „viel viel billiger in den ersten x Monaten“-Rabatt-Aktionen fuer Neukunden, die df leider jetzt auch schon seit laengerem macht, zahle ich als Altkunde dieser Tarife also in der Kalkulation voll mit.

  • Sara
    Sara - 18. August 2010 um 10:21 Uhr

    @Ludens: Wir unterscheiden sehr konsequent zwischen dauerhaften Rabatten und Neukundenaktionen. Diese sind im Hostingmarkt leider so weit verbreitet und üblich, dass wir uns letztendlich dazu entschließen mussten, diese ebenfalls anzubieten. Dabei gehen wir jedoch deutlich transparenter und kundenfreundlicher vor als viele andere Firmen.

    Der Ansatz bei uns ist eher: Warum nicht, neben der langen Geld zurück Garantie von 60 Tagen und der Zufriedenheits-Garantie, auch einen günstigeren Einstieg ermöglichen, z.B. weil anfangs Domains übertragen, die Funktionen getestet und die Konfiguration vorgenommen wird? Letztendlich hat so der neue Kunde einen konkreten Vorteil.

    Eine Finanzierung bei diesen zeitlich begrenzt reduzierten „Anfangspreisen“ durch andere Kunden erfolgt jedoch nicht, da die Kosten als Marketing- und Serviceaufwand gesehen werden und durch die entsprechenden Etats finanziert sind.

  • Ludens
    Ludens - 18. August 2010 um 19:07 Uhr

    Das freut mich zu hoeren. Ich mag diese 0+x Euro***** -Angebote ueberhaupt nicht, auf der anderen Seite hast Du gute Gruende (Konfiguration, Testen etc) angegeben, den Einstieg etwas guenstiger zu machen (auch wenn die Motivation fuer diese Lockangebote wohl meistens eine andere sein duerfte).

    Schoenen Gruss,
    Ludens