Offene Posten machen erfinderisch

Was tut der einfallsreiche Schuldner, wenn er seine offenen Posten nicht zahlen möchte und der Anwalt mahnt? Ganz klar: Er fälscht einfach eine Kündigungsbestätigung („Schließung Ihres Kundenkontos“) mit Rechnung in Höhe von 10 € für die Accountschließung und macht einen riesigen Terror wegen der Sauerei, die wir uns da erlauben. Und glaubt auch noch, damit durchzukommen.

Basis des Fakes war übrigens eine Rechnung von uns – für eine Sperrgebühr aufgrund von Zahlungsverzug.

PS: Weder sehen unsere Kündigungsbestätigungen so aus noch gibt es eine Gebühr für die Accountschließung. Statt dessen bieten im Gegenteil sogar eine unkomplizierte Onlinekündigung mit eingebauter Kulanz bei knapper Versäumnis der Kündigungsfrist an. Denn wer bei uns bleibt, soll es als zufriedener Kunde tun – und nicht aufgrund von Zwängen, Klauseln oder Tricks. Dazu tragen u.a. auch unser Service-Level-Agreement und die Zufriedenheitsgarantie bei, welche ein jederzeitiges Sonderkündigungsrecht beinhaltet. Wobei sowieso fast alle aktuellen Tarife monatlich kündbar sind.

End of article

Sara Marburg

Über den Autor

Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

16 Kommentare

Bitte füllen Sie das Captcha aus : *

Reload Image

Die von Ihnen hier erhobenen Daten werden von der domainfactory GmbH zur Veröffentlichung Ihres Beitrags in diesem Blog verarbeitet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgendem Link: www.df.eu/datenschutz


  • Torben
    Torben - 7. Juni 2010 um 08:43 Uhr

    Wow das ist natürlich total dreist, hoffe so etwas wird zur Anzeige gebracht ?

  • Marcel
    Marcel - 7. Juni 2010 um 08:48 Uhr

    Unglaublich, auf was für Ideen manche Menschen kommen und dabei sogar eine Straftat begehen.

  • Sara
    Sara - 7. Juni 2010 um 08:51 Uhr

    @Torben: Das machen die Anwälte in solchen Fällen „automatisch“.

  • Bastian
    Bastian - 7. Juni 2010 um 08:54 Uhr

    Eigentlich müsst Ihr froh sein, einen solchen Kunden los zu sein.
    Unglaublich dreist. Versuchen-kann-man-es-ja-mal definitiv gescheitert!

  • andreaz
    andreaz - 7. Juni 2010 um 09:03 Uhr

    Wie wie dumm hält der Euch eigentlich *fg*.
    Ich meine, dass Ihr spätestens über die Rechnungsnummer binnen Sekunden im System die Fälschung heraus bekommt, sollte eigentlich jemandem der Hostingdienstleistungen einkauft klar sein 😉

  • Agadius
    Agadius - 7. Juni 2010 um 09:39 Uhr

    Warum wird wegen 10 Euro eigentlich so ein Rabatz gemacht? Lohnt sich dafür eine Fälschung?

    Ich meine, wenn ich im Zahlungsverzug bin, dann ist das ebenso. Ich kann mir nicht vorstellen, das DF keine Kulanz bzgl. der 10 Euro zeigt bei jemanden, der meistens regelmäßig zahlt und mal durch andere Umstände in Zahlungsverzug gerät. Aber bei jemanden der dauernd nicht zahlt sieht die Welt schon anders aus.

    Wahrscheinlich meinte derjenige damit noch was zu retten können oder sich vor anderen im guten Licht erscheinen lassen.

  • LeereDose
    LeereDose - 7. Juni 2010 um 09:44 Uhr

    Ich weiß zwar nicht, was derjenige geraucht hat, aber das Zeug muss gut gewesen sein.

  • Jan
    Jan - 7. Juni 2010 um 09:50 Uhr

    Am witzigsten finde ich irgendwie, dass dieser dreiste Mensch sich nicht mal die Mühe gemacht hat, den Mehrwertsteuerbetrag anzupassen.

  • Jan
    Jan - 7. Juni 2010 um 09:52 Uhr

    Oh, übrigens: unten auf dieser Seite steht noch © 2009. 😉

  • Agadius
    Agadius - 7. Juni 2010 um 10:31 Uhr

    @ Jan

    Wobei in der Originalrechnung der Steuersatz immer noch 16 % zu sein scheint.
    Denn dort sind auch 1,60€ ausgewiesen anstatt 1,90€.

  • Agadius
    Agadius - 7. Juni 2010 um 10:41 Uhr

    Wah, was erzähle ich denn da. Das ist natürlich richtig.

    19% von 8,40 sind natürlich 1,60€. Sorry, hatte das als Aufschlag gerechnet.

  • Nils Dornblut
    Nils Dornblut - 7. Juni 2010 um 10:41 Uhr

    10 Euro / 119 % x 19 % sind schon ca 1,60 € (1,5966). Das ist auch einfach von der Originalrechnung übernommen.

  • Alex
    Alex - 7. Juni 2010 um 13:38 Uhr

    Hätte man in der Zeit die für das erstellen der Rechnung notwendig war gearbeitet, hätte man die 10 Euro überweisen können 😀

  • Stephan
    Stephan - 7. Juni 2010 um 19:01 Uhr

    ok … es ist nicht nur dreist, sondern auch naiv zu glauben, man käme damit durch 😉

  • Rigorch Bury
    Rigorch Bury - 7. Juni 2010 um 21:28 Uhr

    Dieses Thema „offene Posten“, „Zahlungsschwierigkeiten“, etc. pp. usw. ist ziemlich essentiell hier im Blog. – Davon leite ich einiges ab.

    Ihr dürft euch auch gerne bei eigenen Fehler so offen zeigen, bevor es andere tun.

  • John
    John - 9. Juni 2010 um 22:59 Uhr

    Noch nicht mal den Namen der Geschäftsführung hat er anständig gefälscht, oder wann ist aus Tobia Sara ein Tobias geworden ? :-).