Perplex

Man hat ja schon vieles erlebt und so leicht überrascht eine nichts mehr. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen man erst einmal zu perplex ist, um zu reagieren. So heute morgen:

Es klingelt gegen 7 Uhr an der Bürotür. Eine Mitarbeiterin öffnet und jemand Fremdes ’stürmt‘ nach einem „hi, guten Morgen“ an ihr vorbei.

Hilfe, wer war das? Ein Kollege nach Gesichts-OP? Der verfrühte Nikolaus? Jemand der sich im Stockwerk geirrt hat? Nein, es war (wie wir inzwischen wissen) der neue Mitarbeiter eines bei uns eingesetzten Dienstleisters, der mal eben unbekannter Weise und ohne sich vorzustellen mit einer Selbstverständlichkeit ins Büro gerannt ist, als wäre er hier zu Hause. (Okay, immerhin: DAS nennt sich Arbeitseifer ;-)).

Wenn man dann gerade noch am letzten Bissen vom Frühstück kaut, können einem durchaus die Worte fehlen. Wobei das natürlich einen ernsten Hintergrund hat, wenn man über Dinge wie Betriebssicherheit, vertrauliche Interna, Datenschutz, usw. nachdenkt. Aber Schwamm drüber. Immerhin eine Situation mehr, aus der man etwas lernen konnte.

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Sara Marburg

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Sara Marburg

Geschäftsführung (bis 11/13)

4 Kommentare

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  • Gerald
    Gerald - 1. Dezember 2009 um 08:45 Uhr

    Auch ich habe da so meine Bedenken. Hat man doch erst kürzlich getestet daß selbstverständliches Auftreten in vielen Firmen Tür und Tor öffnet (ich muß mal den Computer zur Reparatur minehmen…). Auch fremde Dienstleister im eigenen Unternehmen hinterlassen bei mir immer so einen schalen Nachgeschmack.
    Vielleicht habe ich Verfogungswahn, aber die Personen (meist Zeitarbeiter oder im Niedriglohnsektor arbeitende Personen) von einigen Firmen (manchmal werden sogar Subunternehmen eingesetzt) sind im Gegensatz zum eigenen Personal nicht überprüft.
    Ich könnte da Storys erzählen…aber ich will euch keine Angst machen. Wirtschaftsspionage hat übrigens in den letzten Jahren stark zugenommen.
    Weist euer Fremdunternehmen auf gewisse Verhaltensregeln hin und seid immer wachsam.
    By the way.Was haltet ihr von personalisierten Chipkarten an Türen?
    Neue Mitarbeiter müssen dann zwangsläufig erst angemeldet werden.

  • Tobia Sara
    Tobia Sara - 1. Dezember 2009 um 08:49 Uhr

    Hi Gerald,

    das ist sicher ein realistisches Problem und wir arbeiten auch stets daran, hier für Bewusst sein zu sorgen. Natürlich gibt es personalisierte Transponder für unsere Türen, da aber ganz neue Mitarbeiter noch keinen haben und wir auch keine Zeiterfassung nutzen, ist das nicht „zwingend“.

    Eventuell wird es aber mal Zeit, über Beitriebsausweise nachzudenken. Es ist inzwischen leider wirklich so, dass sich manche Mitarbeiter nur sehr selten sehen (weil sie im Alltag wenig Berührungspunkte haben, an einem anderen Standort arbeiten, usw.) und dann zwischen div. betrieblichen Kennenlern-Gelegenheit schon mal die Frage aufkommt: „Wer war das nochmal“?

  • Agnostiker
    Agnostiker - 1. Dezember 2009 um 09:27 Uhr

    Es klingelt gegen 7 Uhr an der Bürotür.
    Zu solch unmenschlichen Zeiten sollte man auch noch nicht im Büro sitzen.

    Gruß Agnostiker (der auch „was mit IT macht“, aber erst um 9 Uhr im Büro aufschlägt) 😉

  • ad1601com
    ad1601com - 1. Dezember 2009 um 11:51 Uhr

    „Immerhin eine Situation mehr, in der“

    … Frau Marburg auch hinterher noch wortwörtlich die Worte fehlen? ;P

    Grüße
    ad1601com